Wie ist es nach der OP?

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4 Antworten

Also verdursten und verhungern wird Deine Oma sicher nicht. Ich hab vor kurzem gelesen, daß die Patienten mit einer Darmresektion sehr bald wieder Nahrung aufnehmen können und müssen, weil man festgestellt hat, daß dann die Heilung schneller voran geht. Also mach Dir keine Sorgen, Deine Oma wird im Krankenhaus sicher gut versorgt. Wenn sie nichts trinken darf, dann bekommt sie Infusionen um den Kreislauf stabil zu halten und wenn sie nichts essen darf, dann bekommt sie ihre Nährstoffe flüssig zugeführt. Gegen die Schmerzen haben die im Krankenhaus auch sehr gute Mittel, so daß Deine Oma ohne Schmerzen die Tage im Krankenhaus und danach übersteht. Es kommt auch darauf an, ob die OP im herkömmlichen Stil durchgeführt wird, oder mit der sogenannten Schlüssellochtechnik. Mit der Schlüssellochtechnik hat man viel weniger Schmerzen danach und man ist viel schneller wieder mobil. Allerdings kann man nicht alle OP´s in der Schlüssellochtechnik durchführen. Du kannst aber den Operateuren vertrauen, daß die die beste Technik für die OP bei Deiner Oma auswählen.
Ich weis, wie schwer es ist zu sehen zu müssen, wie es einem geliebten Menschen dreckig geht und man nichts dagegen tun kann. Aber man kann, bzw. Du kannst etwas tun. Du kannst für sie da sein, das ist meist mehr als man selbst denkt. Allein zu wissen, daß Jemand für einen da ist und an einen denkt hilft in solchen Situationen sehr. Mehr als man selbst mit bekommt! Alles Gute für Dich und Deine Oma! Und vor allem Gute Besserung!

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Kommentar von Haribo155
06.02.2016, 00:55

Vielen Dank für die ausführliche Antwort :) Meine Sorge ist nur, da sie kein Wasser trinken darf wird ihr Mund austrocknen und das ist ein recht fieses Gefühl auf die Dauer. Sie darf glaub ich auch nicht ihren Mund mit Wasser spülen damit sie nicht in Versuchung gerät das Wasser runterzuschlucken :/

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Kommentar von Haribo155
12.02.2016, 16:10

Hast Recht XD Vielen Dank für die Antwort !

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Das solltet ihr mit dem Arzt genau abklären. 

Das hält man aber auf jeden Fall aus. Sie wird nicht verdursten, sie bekommt dann eine Infusion, über die sie genug Flüssigkeit bekommt. 

Sie darf anfangs vermutlich nichts essen, damit der Darm geschont wird, und muss dann auch langsam mit essen anfangen, also nach ein paar Tagen dann Brei und Suppe.

Gegen die Schmerzen bekommt sie auf jeden Fall Schmerzmittel.

Ich wünsche deiner Oma alles Gute und dass sie bald wieder fit ist!

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BigLittle und sabbsi haben Recht. Darüber musst Dir keine Sorgen machen. Da Du von Deiner Oma sprichst, gehe ich davon aus, dass sie nicht mehr jung ist. Denn für alte Menschen gibt es etwas viel schlimmeres. Nämlich die Narkose. Da ich im KH Duisburg Fahrn einen Narkose-schaden erlitten habe, solltest Du deiner Oma sagen, dass sie beim Narkosevorgespräch (Prämedikationsgespräch) alles fragen soll was ihr einfällt. Vor allem sollte sie sagen, dass sie mindestens 4 Minuten präoxygeniert werden möchte und keine zu tiefe Narkose haben möchte. Sie sollte auch fragen, wie viel Erfahrung der Anästhesist hat der sie narkotisieren wird. Je mehr sie fragt bzw. Ängste äußert um so mehr wird sich der Anästhesist anstrengen. Ich habe das damals leider nicht gemacht, sondern der Anästhesistin blind vertraut. Ich habe heute noch nach acht Jahren Gedächtnisstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit, Bluthochdruck. Für deine Oma alles Gute! LG

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Deine Oma wird über den Tropf mit Nährstoffe und Flüssigkeit versorgt 

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