Wie ist es möglich Pferdebesitzer auf einer Reitanlage zufrieden zu stellen?

11 Antworten

Hi, also ich finde in einem Reitstall sollte alles geordnet zugehen, also mach doch am besten einen Koppel/ Paddok und Hallen Belegungs-Plan, das ist eigentlich ziemlich idioten sicher! Was auch gut gegen Reiter-Zickenkrieg hilft ist, wenn es einfach nichts zum streiten gibt! Hört sich doof an, aber es ist so, wenn alles sauber, gut gepflegt, instand gehalten wird und unter Kontrolle ist gibt es nichts zum "Aufregen". Was ich auch noch als Tipp für dich habe, ist, dass du klar machen solltest, dass du der "Boss" bist. Das soll nicht böse gemeint sein, aber, dass alle im Stall wissen, das dein Wort "Gesetzt" ist und das keiner anzuzweifeln hat. 

Ich hoffe ich konnte dir helfen!

LG lumage 

Wichtig ist, dass du zuerst mal gutes Fachwissen hast, dass du auch gut vermittelst. Dann hast du nämlich auch die Möglichkeit, Regeln aufzustellen, an die sich alle halten. Wenn die Besitzer merken, dass du gar nicht genau weißt, wie z.B. der Futterzustand eines Pferdes sein soll, oder wie viel es am Tag braucht, dann wirst du Schwierigkeiten kriegen. Ich habe schon einen Stall mit 40 Pferden geführt, man kann die Leute zufrieden stellen, auch wenn es immer mal wieder kleine Quärereien gibt. Wichtig ist, dass jedes Pferd bei jedem Wetter genügend Auslauf hat, also theoretisch für alle 120 Pferde ein Schlechtwetterauslauf. Es sollte einen Spring- und Dressurplatz /Halle mit dementsprechen unterschiedlichen Bodenverhältnissen geben. Das wichtigste ist allerdings das Personal: freundlich, Fachwissen oder zumindest angelernt, was Fütterung und Misten anbetrifft. Da musst du auch jeden Tag kontrollieren. Wenn die Boxen und der Stall sauber sind, jeder eine seinen Bedürfnissen angemessene Reitmöglichkeit hat, jedes Pferd jeden Tag Auslauf bekommt, am besten Koppeln, kann nicht mehr so viel schief gehen. Dann würde ich dir schon raten, dass du es machen solltes, wenn du es willst. Aber bedenke, dass du schon Führungspotential brauchst, sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Besitzer, denen man manchmal eben unmissverständlich klar machen muss, dass dies oder jenes jetzt eben so gemacht wird, wie du es sagst. Viel Glück!

Ich betreibe selbst seit 25 Jahren eine kleine Anlage mit Halle, Reitplatz, Paddockboxen und Weide und Winterauslauf - allerdings nur für sieben Pferde. Ich musste viel lernen - und zwar nicht Fachwissen über Fütterung und Haltung, sonder im Umgang mit Menschen.

Ich wollte es allen Recht machen, war allen gegenüber zuvorkommend und auch nagiebig. Das funktioniert nicht!

Es muss klare Regeln für alle geben. Wichtigstes Gebot: Nimm die Leute mit ihren Pferden ernst. Für viele ist die kleine oder große "Fellnase" ein Kindersatz, und wie ein Kind wollen sie ihren Liebling auch betreut wissen. Dazu gehört auch das Verteilen von Medikamenten falls nötig. Ich behandle die Einstellerpferde genauso wie meine eigenen.

Gib den Einstellern das Gefühl, dass dir JEDES Pferd gleich wichtig ist und du dich um alle gleich sorgfältig kümmerst. Immer wirst du Menschen darunter haben, die einfach nicht in deinen Stall passen. In meinem Fall - mit nur sieben Pferden - habe ich mich von diesen Menschen getrennt. Bei rund 120 Boxen und ebensovielen Einstellern ist das nicht ganz so entscheidend, da sich die Leute üblicherweise in Grüppchen zusammenschließen und austauschen.

Du kannst deinen Stall auch unter ein Motto stellen, z.B. hier werden die Pferde pferdegerecht und schonend geritten. Reiter, die ihre Pferde regelmäßig unsinnig traktieren, verhauen und sonst wie misshandeln, müsstest du rausschmeißen.

Es würde sich bald herumsprechen, welche Atmosphäre in deinem Stall herrscht, nämlich eine entspannte - für Ross UND Reiter. Wenn dir das bei den rund 100 Reitern gelingt, hast du Großes geleistet.

Wie schon einer meiner Vorschreiber gesagt hat: Du musst dir schon jetzt über die Regeln Gedanken machen, die du aufstellen willst. Gibt es Stallzeiten? Darf in der Halle longiert oder das Pferd laufengelassen werden? Sind darunter viele Turnierreiter, die besonders an den Wochenenden erst spät wieder nach Hause kommen, weil das Turnier nicht eher zu Ende ist? Dann ist das mit der frühen Stallruhe am Wochenende wenigstens im Sommer schwierig.

Du siehst, es gibt viel zu bedenken. Ist aber eine interessante Aufgabe. Und wenn der Preis für die Anlage stimmt, der Bedarf an Pferdeboxen groß genug ist, ist es gewiss ein spannendes Unterfangen!

Schreib doch mal, ob du dich wirklich dafür entschieden hast...

Liebe Grüße Karin

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