Wie ist es möglich großflächige Krater vom Mond zu erkennen?

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5 Antworten

Hallo Stadt55, 

wie hier schon geschrieben: Der Mond leuchtet nicht selbst, sondern reflektiert nur das Sonnenlicht. Er erscheint uns am Nachthimmel hell - aber eigentlich reflektiert seine Oberfläche gar nicht sooo gut: Nur etwa 11% des einfallenden Lichtes werden zurückgeworfen. 

Wir können die Krater am besten sehen, wenn das Sonnenlicht von der Seite kommt und die Strukturen am Mond Schatten werfen. In der Zeit nach Neumond bis kurz nach dem zunehmenden Halbmond ist eigentlich die beste Zeit für Mondbeobachtungen. Der Mond ist dann auch praktischerweise am frühen Abend am Himmel. Bei Vollmond kann man die Krater am schlechtesten beobachten - obwohl die gesamte uns zugewandte Mondoberfläche beleuchtet ist. 

Es sind also die Schatten, die die Konturen der Krater im Feldstecher oder im kleinen Teleskop deutlich hervortreten lassen. 

Das bekannte "Gesicht" vom "Mann im Mond" wiederum bilden die "Mondmeere"; in diesen tiefer gelegenen Becken tritt dunkleres Lavagestein an die Mondoberfläche und ermöglicht es uns, diese Ebenen zu erkennen. 

Grüße

:) Vielen dank für deine Mühe mir die Frage so ausführlich zu beantworten!  

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Hallo!

trotzdem sehen wir die verschiedene Konturen auf dem Mond?

Richtig aber bei Vollmond sind diese Konturen schlecht auszumachen. Man sollte den Mond beobachten wenn er nicht voll ist und schon ist alles eindrucksvoll

Ich wünsche Dir eine schöne und Stress arme Woche.

Mit kleinem Teleskop oder sogar Feldstecher fällst du fast in Ohnmacht, wenn du die Krater das erste mal echt in 3D siehst! Es ist extrem schön und eindrucksvoll! 

Teilweise stimme ich Dir zu. Nur das mit dem 3D-Sehen haut leider nicht ganz hin, denn der Mond ist so weit weg, dass unser Augenabstand keinen erkennbaren Unterschied zwischen dem Bild des rechten und dem Bild des linken Auges entstehen lässt.

Aber genau dieser Unterschied dieser beiden Bilder, der bei näher liegenden Objekten durch die Winkelverschiebung entsteht, weil die beiden Augen von zwei etwas auseinander liegenden Blickwinkeln das selbe Objekt ansehen, wird vom Gehirn zum 3D-Eindruck umgerechnet.

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@Mannimanaste

Hier habe ich gerad ein 3D Bild des Mondes gefunden. der Abstand der Blickwinkel der beiden hierzu benötigten Bilder beträgt wegen der großen Entfernung des Mondes nicht nur etwas mehr als unser Augenabstand, sondern sogar ganze 5 Erddurchmesser! Möglich wurde das Bild durch das Taumeln des Mondes und zwei Aufnahmen zu entsprechend unterschiedlichen Zeitpunkten.

http://www.dlr.de/next/desktopdefault.aspx/tabid-7117/11777_read-27708/

Der größte mögliche 'Augenabstand', den wir auf der Erde beim Blick ins Weltall haben können, ist der Durchmesser der Erdumlaufbahn um die Sonne. Man muss hierzu die beiden Fotos mit einem zeitlichen Versatz von einem halben Jahr aufnehmen.

Aber selbst dieser große 'Augenabstand' reicht noch nicht aus, um unsere stellare Nachbarschaft in echtem 3D sehen zu können, da die Sterne so unglaublich weit weg sind!

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@Mannimanaste

Das Faszinierende ist der Schattenwurf! Das Gehirn erschaft dabei eine Darstellung in 3D. 

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Der Mond hat wie die Erde Schluchten und Krater teilweise sogar kleine Höhlen und da der mond nun mal leuchtet sehen wir das †

der mond leuchtet nicht... er "sonnen brille auf setzt" reflektiert

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bitte was ? das erste ist verstehbar aber das zweite †

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@Gothicgirl666

stell dir ne epische szene vor, in der ich dramatisch eine sonnenbrille auf setzt und mit tiefer stimme sage: "der mond leuchtet nicht, er reflektiert..."

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Der Mond leuchtet nicht, er wird wie die Erde von der Sonne angestrahlt und deshalb sieht man einen Teil der feineren Konturen

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