wie ist es in einer Pflegefamilie zu wohnen?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Ich kenne es nur aus der anderen Sichtweise.

Bei mir leben 2 Kids, die nicht in ihrer Familie leben können.

Ich denke, für die Kids ist es deutlich besser, als ein Kinderheim, da wir hier ein familienähnliches Leben führen.

Und sie werden hier nach besten Wissen und Gewissen gefördert und erzogen.

Sie werden später eine reelle Chance haben, was vorher ausgeschlossen war.

Habe keine Angst - es wird vermutlich nicht leicht sein am Anfang für Dich, aber es wird wahrscheinlich schwerwiegende Gründe geben, oder?

ja schon. seit dem Tod meiner mutter vor 2 jahren habe ich mich mit meinem vater immer sehr heftig gestritten und das ist nun in dem letzten halben jahr immer weiter eskaliert. dabei kommt es dann auch selten zu handgreiflichkeiten. ich bin jetzt 16 und immer wnen ich etwas unternehmen möchte muss ich es auf einen zettel schreiben damit er das unterschreiben kann wenn er mit der unternehmung einverstanden ist. wenn ich das nicht tue ruft er sogar gleich die polizei an. er meint auch er ist froh wenn ich weg bin und das wärei ich ehrlich gesagt auch, aber trotzdem bin ich eben immer noch der meinung das er immer mein vater ist - egal was passiert. mit einer pflegefamile wäre er einverstanden.

soll ich mich dann auch noch an das jugendamt persönlich wenden oder reicht das wenn mein vater alleine mit denen redet? er hat schon seit einiger Zeit kontakt , da er sich auch schon überlegt hatte mich in ein heim zu bringen.

0

Ich kenne aber auch andere Pflegefamilien.Wo es Kinder nicht so gut ergeht.Wo sie ganz einfach nur Gelddruckmaschinen sind. Das Jugendamt interessiert das herzlich wenig,den Kindern wird nicht geglaubt.Haben alle eine rege Phantasie.

0
@konny27

Ich muss leider zugeben, dass ich auch schon mal etwas im TV darüber gesehen habe. Allerdings ist es mir unbegreiflich, wie soetwas geschehen kann! Außerdem kann man damit eigentlich kein Geld verdienen, da die Kosten der Kinder immens hoch sind.

Ich kann zumindest behaupten, dass es finanziell betrachtet, für mich ein Minusgeschäft ist, aber darauf kommt es mir nicht an.

Jeder, der es aus finanziellen Gründen anbietet, hat das Ziel verfehlt und sollte die Finger davon lassen, zum Wohle der Kinder, und wenn möglich sofort enttarnt und verurteilt werden.

Eine weitere Möglichkeit wäre, Du fragst explizit nach einer "Erziehungstelle" bzw. "sozial-pädagogischen Lebensgemeinschaft". Dort schließe ich einen Missbrauch aus! (Dort lebt mindestens ein Soz.- Päd. im Haushalt - so wie bei mir - und man wird zurecht streng kontrolliert)

Die Zustände in Kinderheimen und die pädagogischen Möglichkeiten dort, halte ich aber persönlich für deutlich bedenklicher!

0
@Nic43

Ich danke Dir fürs Sternchen und wünsche alles Gute!

0

Leider ist es oft auch in Pflegefamilien nicht immer schön.Gerade in der heutigen Zeit,wo die Arbeit sehr knapp ist.Ich weiß,ich lehne mich weit aus dem Fenster,aber oft sind Pflegekinder Gelddruckmaschinen. Wir versuchen schon lang dagegen anzukämpfen,Pflegeeltern sollten öftres kontrolliert werden und das ohne Anmeldung. Dann liegt eben Staub oder Spielzeug umher,das interessiert die sowieso nicht. Und wenn ich höre,zum wohle des Kindes.Dieser Satz ist das rote Tuch für mich.

Mit 16 könntest Du vielleicht schon in eine "Verselbstständigungswohngemeinschaft" ziehen, mit Betreuung vom Jugendamt.

ja darüber habe ich auch schon nachgedacht. aber mein vater möchte das aus irgendwelchen gründen nicht.

was ist denn der unterschied von so einer wohngemeinschaft zu einem heim?

0
@Maimai233

Die Wohngruppe ist darauf ausgelegt, Euch zu verselbstständigen, das Heim übernimmt jegliche Fürsorge!

0

Was möchtest Du wissen?