Wie ist es in einer geschlossenen Jugendpsychiatrie?

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4 Antworten

Hallo JasonDerCoole,

wie unten schon gesagt, ist der Begriff "Geschlossene Jugendpsychiatrie" wohl das Schlimmste am ganzen Umstand an sich.

Geschlossen bedeutet, das du die Station/Einrichtung eben nicht verlassen kannst, wann immer es dir gefällt. Besuch kannst du nach Abstimmung mit deinen Therapeute aber dennoch empfangen und abhängig von deiner Erkrankung, oder den Umständen, weswegen du dort hin gehen wirst, kannst du natürlich auch in Begleitung deines Therapeuten, oder in einer kleinen Gruppe die Einrichtung mal verlassen.

Die Station wird nicht wie ein 5*****Hotel sein, eher wie eine Reha-Klinik der Krankenkassen. Gespräche, Sport, gezielte Beschäftigung und Schulunterricht nach Bedarf wird keine Langeweile aufkommen lassen. Solltest du in den ersten Tage auf Medikamente eingestellt werden müssen, wird der Ablauf eher krankenhausähnlich sein. Aber das ist nach einigen Tagen überstanden.

Leider schreibst du nichts über den Grund deiner Einweisung. So kann ich auch nicht sagen, ob du dort auf 'spezielle Fälle' stossen wirst. Fakt ist, das irgendwie jeder Mensch 'speziell' ist und jeder Jugendliche dort hat einen speziellen Grund, warum er dort ist.

Sorgen musst du dir jedenfalls nicht machen. Es ist ein Ferienresort, aber es wird auchn schöne Stunden geben.

Alles Gute
di Colonna

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Ich hab oft Leute in der geschlossenen besucht. Ich fand es recht nett, hab auch mit anderen Patienten verschiedene Spiele gespielt. Auch die, die ich besucht habe, mochten es dort größtenteils. Die verschiedenen Kurse waren zB sehr cool. Natürlcih wird es auch sehr spezielle Fälle geben aber ich persönlich kam immer gut mit allen zurecht.

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Ich werde bald ebenfalls dort eingewiesen.

Die Station habe ich mir schon öfters angesehen , aber diese Station ist echt "gemütlich " es ist überhaupt nicht kalt eingerichtet oder so.

Das Personal kann dir dort super helfen! Lass dich aufjendefall drauf ein.

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Kommentar von Charlieee001
02.02.2017, 03:33

Und vor allem ist es nicht so wie man es aus so komischen Filmen kennt.

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Ich war mal mit Depression in geschlossener Psychiatrie für 9 Monate FAZIT: wenn es einem sowieso Sch*** geht ,ein Horror: wie in der Kaserne , Früh halb 7 Licht an , raus, raus zum Frühsport  das ständige Malen müssen und Korbflechten müssen und Spazierengehen müssen und Gesprächsrunden müssen , wo eh keiner was Sinnvolles sagt und dann die "harten " Bekloppten , die wirklich eine an der Birne haben ....Medikamente bekommst du auch ambulant. Blaß es ab und versuch den Psychiater auf ambulant zu überreden

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Kommentar von DiColonna
02.02.2017, 03:50

Es gibt aber auch Erkrankungen, die ambulant nicht zu behandeln sind. Diese Einrichtungen gibt es nicht grundlos. Ausserdem sind manche Menschen nicht in der Lage, diese speziellen Medikamente gewissenhaft, kontrollierbar und in einem überwachten Rahmen einzunehmen. Z.b. wenn Selbstzerstörerische Absichten vorhanden sind. Die Wartezeit auf einen ambulanten Therapieplatz machen eine stationäre Aufnahme manchmal schlicht erforderlich, weil man eben keine 3-6 Monate mehr warten kann.
Abblasen geht auch nicht. Unter 18 Jahre läuft nichts ohne Einwilligung der Eltern, bzw. der Jugendhilfe.

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Kommentar von kkatzenfreund
02.02.2017, 06:49

Ist zwar traurig
Und ich will auch keine Angst machen! Weil viele auch sagen es hat ihnen geholfen und es gefällt Ihnen
Aber mir ging es genauso wie hier beschrieben
Es ging mir ohnehin schon total beschissen
Ich war ordentlich am Ende
Und dort drin war das die reinste Hölle für mich
Genauso wie beschrieben
Ich wusste nicht wieso weshalb warum das alles
Und die menschen machten einen total verrückt
Ich muss ehrlich sagen
Die Erinnerungen zurück an diese Zeit sind der reinste Albtraum für mich

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