Wie ist es ein Nachfolger Christi zu sein?

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12 Antworten

Lieber Fragensteller

ich bin mit 19 Christ geworden. Jetzt bin ich 58. Es hat mir noch nicht einen Augenblick leid getan. Im Gegenteil, ich könnte mir nicht vorstellen, ohne Jesus durch's Leben zu gehen.

Es ist allerdings so, dass du nicht einfach so und aus eigener Kraft Jesus nachfolgen kannst. Du brauchst IHN dazu.

Zuerst einmal musst du eine Beziehung zu Jesus haben. Er muss dein Retter und Erlöser werden. 

Hast du ihn bereits in dein leben eingeladen? Johannes 1,12 und Offenbarung 3,20 und Johannes 3,14-17.

Ohne Jesus bist du wie ein leerer Handschuh. Du kannst ihm nicht nachfolgen. Wenn er aber IN dIR wohnen darf, dann ist der Handschuh gefüllt.

Es gab und gibt und wird auch immer Leute geben, die den Märtyrertod sterben werden. Es gibt viele Zeugnisse davon, dass Menschen singend auf dem Brandstapel starben. Erst neulich hörte ich, dass ein IS-Kämpfer so davon berührt war, dass ein Christ, der gekreuzigt wurde, ihn vom Kreuz herab anschaute und sagte 'ich bete für dich', dass er selber Christ wurde.

So etwas können wir Menschen nicht aus uns selber. Das geht nicht. Aber Christus IN uns kann dich zu sowas befähigen, sollte es jemals nötig sein.

Und weisst du, Jesus schenkt dir noch viel mehr, wenn du ihn als dein Retter, Herr, Erlöser in dein Leben aufnimmst.  Lies mal Galater 5, 22

Und nun, mach klare Sache mit ihm. Er sagt: Wer bittet, empfängt. wer sucht, der findet und wer anklopft, dem wird aufgetan werden. Das gilt auch für dich!

Geh mal so vor:

Lies das Neue Testament. Fange mit dem Lukasevangelium an, mache dann mit der Apostelgeschichte weiter. Beide sind vom gleichen Verfasser, einem guten Erzähler, der einem den Einstieg nicht zu schwer macht. Dann lies die anderen Evangelien, den Römerbrief und den ersten Korintherbrief.

Ich habe zum Bibellesen mal diese kurze Anleitung gefunden, nach der du vorgehen kannst: https://glaubenstexturen.wordpress.com/2012/08/17/kino-im-kopf-meine-art-die-bibel-zu-lesen/

Dann frage dich: Fasziniert dich dieser Jesus? Begeistert er dich? Wenn ja, dann entscheide dich für die Nachfolge. Wenn nein, dann lass es bleiben.

Nachfolge heute heißt, das eigene Leben von Jesus bestimmen zu lassen. Du wirst dich dann bei deinen Entscheidungen fragen, wie Jesus wohl in der gleichen Situation entscheiden würde. Das ist nicht immer einfach und man kann sich dabei auch irren. Das ist aber normal. Du darfst dabei darauf vertrauen, dass dich der Heilige Geist, also Gott selbst, leitet.

Die Nachfolge Jesu bedeutet nicht, dass du wie die Apostel als Wanderprediger durch die Lande ziehen musst. Die Berufungen und Begabungen sind nämlich verschieden. Jeder Christ hat irgendeine Aufgabe für die Welt, aber wie das konkret aussieht, ist bei jedem anders. Man muss es nach und nach herausfinden und es kann auch immer mal etwas anderes sein, je nach der Situation, in der man gerade ist.

Ob es ein Leidensweg ist? Natürlich kostet es etwas: Man kann nicht einfach nach Lust und Laune irgendwelchen Gelüsten und oberflächlichen Konsumversprechungen folgen. Und man muss Widerspruch aushalten. Viele werden versuchen, einen lächerlich zu machen. Das kannst du ja schon in den anderen Antworten hier sehen. Dabei ist es in Mitteleuropa noch recht komfortabel, weil Religionsfreiheit ein Grundrecht ist. Weltweit ist das Christentum aber die am stärksten verfolgte Religion überhaupt. Wenn du also everybodies darling sein willst, dann ist das Christentum nichts für dich.

Trotzdem: Die Nachfolge Jesu ist keine Quälerei, sondern erfüllt mit ganz tiefer Freude!

Hab Mut, versuche es!


h,

DrehdieKarre17,

ich finde deine Frage sehr interessant.

Da ich die Hälfte meines Lebens ohne festen Glauben und die andere Hälfte mit festem Glauben lebte/gelebt habe, kann ich beide "Seiten" auch praktisch und nicht nur theoretisch nachvollziehen bzw. evtl.  Vor- und Nachteile.

Der Glaube gibt einem Menschen, hier einem Christen, gewisse moralische Prinzipien vor, nach denen er sich ausrichtet.

Das bedeutet einerseits, sich ständig den Spiegel vorhalten zu müssen, ob man nach diesen Prinzipien lebt.

Es bedeutet aber auch, sich jeden Tag von Neuem bewußt zu machen, daß man bei dieser Entwicklung nicht ohne Hilfe ist.

Das Gebet ist eine große Hilfe und die praktische Erfahrung, die man mit Gott/Jesus im Glaubensleben machen kann.

Alles andere ist Theorie.

Die Erfahrung hat mich gelehrt, daß ich schon  viele "Klippen" in meinem Leben mithilfe meines Glaubens, mithilfe von Gebeten, gut umschifft habe.

Das war früher, ohne dieses Glaubensleben, nicht der Fall. Es ist alles nicht so glimpflich abgegangen, wie es jetzt der Fall ist.

Es ist also tatsächlich so, daß man wie ein kleines Lamm in der Herde, sich von seinem guten Schäfer beschützt und geborgen fühlen kann.

Daher kann man auch nachvollziehen, daß es Menschen gibt und gab, die einen so starken Glauben entwickelten, daß sie für ihn sogar gestorben sind.

Das war in unserem Land z.B. unter dem Nationalsozialismus so.

Und da sind wir bei den "Klippen", die ein Glaube auch zu "bieten" hat: man gehört oftmals mit seinen Prinzipien zu einer Minderheit und schwimmt nicht mit der "breiten Masse".

Man richtet sich nicht danach, was grad "in" oder grad "out" ist.

Man richtet sich eben in erster Linie nach bibl. Prinzipien.

"Last not least": ich bin glücklich in meinem Glauben und möchte nie wieder ohne ihn leben :-))

Als wirklicher Christ bist du oft Anfeindungen ausgesetzt. Es treten Leute auf den Plan, die meinen, sich besser mit der Bibel auszukennen als das Christentum selbst. Das stimmt natürlich in den meisten Fällen nicht. Vielmehr wird gern ein cherry picking betrieben: Es werden Verse aus ihrem Zusammenhang gerissen, mit denen dann bewiesen werden soll, dass Gott eigentlich ein ganz böser ist.

Ich vermute ganz stark, dass da Neid spricht. Neid darauf, gefestigt im Glauben zu stehen und Antworten gefunden zu haben, die andere noch suchen müssen. Und damit meine ich nicht, ob die Erde rund ist oder 6.000 Jahre alt. Anders kann man sich die teils heftigen und wortgewaltigen Anfeindungen oft nicht erklären. Sie sprechen von Märchenfiguren, wettern aber nicht gegen den Weihnachtsmann oder den Osterhasen.

Leidensweg... nun ja, in vielen Teilen der Welt werden Christen verfolgt. Hier beschränkt es sich bislang noch auf verbale Entgleisungen. Aber wo wirst du stehen, wenn der Lynchmob an deine Tür klopft?

Ansonsten ist es in unseren Breitengraden bislang recht ruhig. Aber natürlich fällt deiner Umgebung sofort auf, dass du irgendwie anders bist. Du versuchst dich mit Lästereien und Klatsch und Tratsch zurückzuhalten, bist ehrlich und verlässlich und hast, entgegen dem Zeitgeist, klare Meinungen und beziehst Stellung.

Ansonsten wurden hier schon sehr gute Antworten gegeben. Lies die Bibel, schließ dich einer Gemeinde an, besuche einen Alphakurs, einen Haus- und/oder Bibelkreis. Lerne Leute kennen. Dann ergibt sich der Rest von selbst.

wettern aber nicht gegen den Weihnachtsmann oder den Osterhasen.

Der "Glaube" an die verschwindet von ganz alleine auch ohne "Wettern"! Und wenn denen die ganzen Storys, die Deinem Gott angedichtet werden, zugeschrieben werden würden, oder wenn die eine eigene Bibel hätten schreiben lassen, würde auch mehr "gewettert" werden.

So aber haben diese Gestalten wenigstens in einer kleinen Phase der Menschwerdung eine Bedeutung! Was man von Deinem Gott bestenfalls nur für ein paar Unentwegte sagen kann.

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@666Phoenix

Dann bin ich gern so ein Unentwegter! :-) Es ist der absolute Hammer, Jesus Christus persönlich zu erleben. Das sage ich und übrigens sehr viele, die Ihm nachfolgen. Nicht nur ein "paar Unentwegte" :-) Glaube an den Herrn Jesus Christus verschwindet nicht - er wächst, gedeiht, gibt Sinn, Richtung und Ziel. Was gibt dir das alles? Woran glaubst du?

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Du musst Jesus lieben, dann ist es kein Leidensweg. Versuche dich an die Worte Gottes so gut es geht zu halten. Hab aber keine Angst davor ihm zu folgen oder etwas falsch zu machen. Gott liebt dich. Schon immer. Wenn du ihn wirklich liebst, dann wirst du seine Liebe spüren. Versuche dich darauf einzulassen. Öffne dich ihm. Ich bin seit dem so glücklich, ich kann es gar nicht richtig beschreiben. Christ zu sein, ist das schönste was es gibt. Nur Mut. :-)

Am besten ließt du mal von C.S. Lewis das Buch "Pardon, ich bin Christ". Zusätzlich solltest du dir die Bibel zulegen und einmal eine Weile die Lectio Divina lesen. Geh am besten auch einmal für ein paar Tage ins Kloster und unterhalte dich mit dem Vater Abt oder mit einem anderen Mönch. Die können sich mit dir am besten unterhalten. Danach entscheidest du, ob du ins Katechumenat eintreten willst, um dich taufen zu lassen. 

Wie schwierig Christsein ist, ist abhängig von dem Land, wo du lebst. In Polen und Italien geht das am besten. Da kann man gut in einer Gemeinschaft Christ sein. In Deutschland geht das auch ganz gut. Man ist zwar der Versuchung des Materialismus ausgesetzt, aber wer standhaft ist, kann das gut schaffen. Schwer ist es in Nordkorea und in den muslimischen Ländern. Da kann es schon mal vorkommen, dass man für die Nachfolge Christi ermordet wird. Ein Glück, dass Christen bei uns noch nicht verfolgt werden, bzw. hingerichtet werden.

Das mit dem Leidensweg steht so nicht in der Bibel, jedenfalls nicht bei Jesus.

Die Religion des Leidens haben die Katholiken erfunden und die stellen Leiden in den Mittelpunkt des Glaubens. Dazu braucht man ja nur das Kruzifix zu betrachten, die Anbetung Mariens ("gebenedeit unter den Frauen") und anderes. Der politische Hintergrund ist einfach der, dass man damit das einfache Volk fast 2000 Jahre lang ausbeuten, unterdrücken und leiden lassen konnte, ohne dass es aufmuckt, weil Leiden ja am Ende sogar ein Geschenk Gottes sei.

Klar steht das in der Bibel - ganz besonders in Bezug auf Gottes Sohn Jesus Christus! Wieso behauptest du Dinge, die nachweislich nicht stimmen? Du kannst ja schreiben, daß du das alles für Unsinn hälst, aber nicht, daß etwas nicht in der Bibel steht, was aber absolut der Fall ist! Du hast offensichtlich nicht viel Ahnung von der Bibel. Im Übrigen ist die katholische Kirche nicht das Christentum!

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@joergbauer

Wie wärs denn, wenn du ganz einfach die entsprechende Stelle zitierst?

Und nur nebenbei: viele Jahrhunderte lang war die katholische Kirche die einzige nennenswerte chrirstliche Vereinigung und hat in dieser Eigenschaft das westliche Christentum mit ihren diversen Dogmen geprägt, wie z.B. mit der Trinitätslehre und der Erbsündenlehre, die von den diversen Absplitterungen auch übernommen wurden. Auch der Begründer der katholischen Lehre, Paulus, wird von den diversen Absplitterungen nach wie vor als maßgeblich erachtet. Auch heute noch ist sie weltweit gesehen die Abstand größte christliche Vereinigung  und ist daher prägend.

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Hallo DrehdieKarre17,

zunächst einmal sollte man bedenken, dass gem. der Bibel die Aussicht auf ein ewiges Leben für die meisten Menschen nicht mit einem Leben im Himmel, sondern mit einem Leben hier auf Erden verbunden ist. Die Aussage, "Alle guten Menschen kommen in den Himmel" stimmt also nicht. Vielen ist nicht bekannt, dass die Bibel an vielen Stellen von der Aussicht auf ein ewiges Leben in einem irdischen Paradies spricht. Stellvertretend für viele andere, möchte ich hier nur zwei Stellen erwähnen. Sie lauten:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen" (Psalm 37:29)

"Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5).

Wenn die Juden zu biblischer Zeit in den heiligen Schriften lasen, stießen sie dabei immer wieder auf Aussagen, die sich auf ein künftiges Leben auf der Erde bezogen. Die Hoffnung auf ein Leben im Himmel war ihnen völlig unbekannt. Damit wurden sie erstmals konfrontiert, als Jesus Christus davon sprach, z.B. als er zu seinen Jüngern sagte: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.  Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:2,3). Mit dem "Hause meines Vaters" meinte Jesus natürlich den Himmel und er sagte unmissverständlich, dass er seine damaligen Jünger dorthin holen werde.

Doch zeigt die Bibel auch, dass nicht alle Jünger Jesu Christus automatisch die Hoffnung haben, einmal mit ihm im Himmel zu sein. Sie spricht von "Auserwählten" und "Berufenen", deren Zahl begrenzt ist (Kolosser 2:3, Römer 1:6). Jesus sagte einmal mit Blick auf diese "Auserwählten": "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). In der "Offenbarung" wird sogar die genaue Zahl dieser "kleinen Herde" bekanntgegeben: 144.000 Personen (siehe Offenbarung 7:4 und 14:1).

Warum ist aber die Anzahl der zu himmlischen Leben Berufenen überhaupt begrenzt? Weil diese Personen im Himmel eine besondere Aufgabe zu erfüllen haben; zusammen mit Jesus Christus bilden sie eine himmlische Regierung, in der Bibel auch "Gottes Königreich" genannt. Wie bei jeder anderen Regierung auch, können ihr nicht alle Bürger angehören, sondern nur eine begrenzte Auswahl geeigneter Personen. Diese himmlische Regierung wird über gehorsame Menschen hier auf der Erde regieren. Darüber schreibt die Offenbarung: "...mit deinem [Jesu Christi] Blut hast du für Gott Personen aus jedem Stamm und [jeder] Zunge und [jedem] Volk und [jeder] Nation erkauft,   und du hast sie zu einem Königtum und zu Priestern für unseren Gott gemacht, und sie sollen als Könige über die Erde regieren" (Offenbarung 5:9,10).

Welches sind aber einige Voraussetzungen dafür, dass jemand in den Himmel gelangen kann? Zum Beispiel muss jeder, der einen Platz im "Königreich der Himmel" bekommt, mit Jesus Christus in den "neuen Bund" und in den "Bund für ein Königreich" aufgenommen werden. Jesus sagte beim letzten Abendmahl zu seinen Jüngern: "  Ihr aber seid es, die in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten haben;   und ich mache einen Bund mit euch, so wie mein Vater einen Bund mit mir gemacht hat, für ein Königreich,   damit ihr an meinem Tisch in meinem Königreich esst und trinkt und auf Thronen sitzt (Lukas 22:29-30). Nach Jesu Worten wird nur jemand in diesen Bund aufgenommen, der "in meinen Prüfungen mit mir durchgehalten" hat, d.h. jemand, der ähnliche Erprobungen des Glaubens wie Jesus durchgemacht und in ihnen, ebenso wie er, standgehalten hat.

Eine weitere Voraussetzung für das himmlische Leben ist die Wiedergeburt. Das geht aus folgenden Worten Jesu hervor: "Wenn jemand nicht wiedergeboren wird, kann er das Königreich Gottes nicht sehen" (Johannes 3:3). Auf das Thema "Wiedergeburt" näher einzugehen, würde den Rahmen dieser Antwort ganz sicher sprengen. Doch sei hier nur soviel gesagt, dass die Wiedergeburt eine unabdingbare Voraussetzung für die Berufung zu himmlischem Leben ist.

Wie diese biblischen Darlegungen gezeigt haben, steht ein Leben im Himmel wohl den meisten Menschen nicht in Aussicht. Andererseits wird das am Anfang beschriebene Leben in einem Paradies auf Erden sehr vielen Menschen offenstehen, denn über die Auferstehung zum Leben hier auf der Erde heißt es in der Bibel: "Und ich [der Apostel Paulus] habe die Hoffnung zu Gott, welche diese [Männer] auch selbst hegen, dass es eine Auferstehung sowohl der Gerechten als auch der Ungerechten geben wird (Apostelgeschichte 24:15). Zu diesen "Ungerechten" zählen all die Menschen, die in ihrem früheren Leben nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen. Nach ihrer Auferstehung bekommen sie jedoch die Chance dazu. Wenn sie sie nutzen, dann steht ihnen das verheißene ewige Leben in Aussicht. Dann wird sich die folgende alte Prophezeiung aus einem Psalm erfüllen:"  Denn die Rechtschaffenen sind es, die auf der Erde weilen werden, und die Untadeligen sind es, die darauf übrigbleiben werden" (Sprüche 2:21). Kannst Du Dir vorstellen, wie schön es sein wird, dann auf der Erde zu leben?

LG Philipp

Also bei mir ist es nicht so spektakulär.

Aber es geht mir um die Beziehung zu Jesus. Das andere mit dem Himmelreich ist für mich ein Ausdruck für den Lebensraum Gottes. Daran Anteil zu haben, ist ein gutes Ziel. 

Dies darf aber nicht meine Aufmerksamkeit auf mein gegenwärtiges Leben ablenken. Heute geht es darum diese Beziehung zu Jesus auszuleben und zu vertiefen. Das kann auch Leid bedeuten, muss es aber nicht. Dies wäre die Konsequenz.

Ich stelle den Willen von Jesus über meinen Willen und versuche so zu leben, wie er es gefordert hat. Ich merke, das viele Dinge, die mir früher wichtig waren, so langsam ihre Bedeutung verlieren. Viele gute Erfahrungen nehme ich mit, die ich sonst so nie gehabt hätte.

Ansonsten empfehle ich die Bibelabschnitte zu lesen, die in den anderen Beiträgen schon angegeben sind, um Dir selbst ein Bild davon zu machen.

Das kann auch Leid bedeuten, muss es aber nicht.

Genau das ist der springende Punkt, wobei ich das Leid immer noch nicht so richtig erkennen kann.

Ich stelle den Willen von Jesus über meinen Willen und versuche so zu leben, wie er es gefordert hat.

Hier kommst nun darauf an, ob du dich an der Lehre Jesu, die hauptsächlich in der Bergpredigt steht, hälst oder ob du dich an Paulus hälst, der eine ganz neue Lehre, das Christentum, erfunden hat, die mit der Lehre Jesu nicht viel zu tun hat.

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@Hamburger02

Ja, die Bergpredigt enthält viele Punkte zur Lebensgestaltung und zeigt aber auch die Unvollkommenheit der Menschen auf.

Paulus sehe ich nicht als Gegensatz, sondern als Ergänzung. Es gibt auch im Glauben viele Möglichkeiten und Ansätze zur Lebensgestaltung / Ethik. Was mir gut tut muss nicht für andere gelten und umgekehrt. Es kommt auch darauf an, meinen persönlichen Weg mit Jesus zu finden und zu gehen.

Ich kann aber auch verstehen, dass bestimmte Passagen in der Bibel einem näherstehen können oder zugänglicher sind. Das ging auch Martin Luther so, der auch seinen Lieblings-Brief von Paulus hatte, aber die Bibel als Ganzes akzeptierte.

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Ich bin noch kein bewusster Christ aber kann durchaus was mit der Frage anfangen.
Ja, es stimmt, es ist oft nicht leicht. Man muss vieles lernen und muss sich sicher auch das ein oder andere vor Menschen rechtfertigen die kritische Fragen stellen. Klar, niemand kann all das erfüllen was die Bibel verlangt, aber das Streben eines Christen muss sein, Jesus, dem großen Vorbild immer ähnlicher zu werden.
Jetzt kommt aber das Gute an der Sache: man hat Gott sozusagen als Vater (geistlich natürlich). Und derselbe kümmert sich um seine Kinder und hilft ihnen bei Problemen und Schwierigkeiten, wenn sie darum bitten. Man kann ihm alles sagen und durch das Lesen der Bibel bekommt man immer wieder neue Kraft, jeden Tag als neue Chance zu nutzen und zu kämpfen.
Man kann sagen, dass das Leben als Christ auch auf der Erde schon große Vorteile hat. Und erst Recht dann nach dem Tod, da es ja, so sagt es die Bibel, auf der einen Seite die Hölle und auf der anderen den Himmel gibt, den sich niemand verdienen kann, sondern den man sich schenken lassen muss.
Meiner Meinung nach verleiht das Leben als Christ so einiges an Struktur und Ordnung in einem Leben. Vor allem hat es einen Sinn und man hat ein klares Ziel. Außerdem führt man ein sehr bewusstes Leben, sofern man seinen Glauben denn ernst nimmt.
Klar, es gibt auch Nicht-Christen, die an sich echt tolle, freundliche und liebenswerte Menschen sind und vielleicht sogar besser leben als einige Christen. Das allerdings reicht nicht für den Himmel, weil man sich diesen, wie bereits gesagt, nicht verdienen kann. Gott schenkt das. Und gleichzeitig eben auch ein neues Leben schon auf der Erde.
Ich hoffe das dir das ein wenig weiter helfen kann.
Alles Gute dir:)
LG, ThePugser

Die Bibel gibt detailliert darüber Auskunft und Einblick, wie es ist Jesus nachzufolgen, und wie man das macht bzw. nicht machen sollte. Da wird anhand vieler praktischer Beispiele von Gläubigen in den Gemeinden berichtet, die in so manchen Schwierigkeiten und sebstgemachten Problemen steckten, und wie ihnen dann Wegweisung, Orientierung, Korrektur und auch Kritik gegeben wurde. Besonders in den Briefen des Apostels Paulus kann man sehr gut nachlesen, was geschehen ist und worauf es ankommt. Lies also die neutestamentlichen Briefe von Paulus an die Korinther, Thessalonicher, Galater, Epheser, Römer, Philipper etc. Dazu kannst du dir auch Predigten thematisch heraussuchen und anhören - hier der passende Link dazu:

http://www.sermon-online.de/

Als jemand der Jesus nachfolgen will, muss man sicherlich auch eine geistliche Beziehung zu Gott haben als Voraussetzung. Die Bibel nennt das Wiedergeburt (was aber gar nichts mit Reinkarnation zu tun hat) und beinhaltet, daß Gott seinen Heiligen Geist in einen Menschen hineinlegt. Das ist die Bestätigung dafür, daß man ein Kind Gottes wurde, weil man an die Vergebung seiner Sünden glaubt, durch das Evangelium von Gottes Sohn, den Gekreuzigten (Johannes 3,16; 14,6). Und dann folgt man einfach nach im "guten Kampf des Glaubens".  Aber nicht nur alleine, sondern auch in Gemeinschaft mit Gleichgesinnten und in einer Gemeinde.  Alles Gute!

Matthäus 24:9

9 Dann wird man euch der Drangsal überliefern+ und wird euch töten+, und ihr werdet um meines Namens willen+ Gegenstand des Hasses+ aller Nationen sein.

Ein Nachfolger Christi würde Gott troz drangsal troi bleiben.

Matthäus 24:14.                        14 Und diese gute Botschaft+ vom Königreich+ wird auf der ganzen bewohnten Erde* gepredigt* werden, allen Nationen zu einem Zeugnis;*+ und dann wird das Ende*+ kommen.

Ein Nachfolger Christi verkündet die gute Botschaft wie Jesus und seine Nachfolger früher dass gemacht haben.

Hebräer 12:1

12 Da wir denn von einer so großen Wolke von Zeugen*+ umgeben sind, so laßt uns auch allen Ballast+ und die uns leicht umstrickende Sünde ablegen,+ und laßt uns in dem vor uns liegenden Wettlauf+ mit Ausharren+

1. Johannes 4:8

8 Wer nicht liebt, hat Gott nicht kennengelernt, weil Gott Liebe ist.+

Liebe deinen nächsten

Etwas bezüglich dem Himmel 

Epheser 5:5
5 Denn das wißt ihr, indem ihr es selbst erkennt, daß kein Hurer+ oder Unreiner oder Habgieriger+ — das heißt ein Götzendiener — irgendein Erbe im Königreich des Christus und Gottes* hat.+

Was ist mit der Erde? 

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@stefanbluemchen

Offenbarung 21:1-8

 Und ich sah einen neuen Himmel+ und eine neue Erde;+ denn der frühere Himmel+ und die frühere Erde+ waren vergangen, und das Meer+ ist nicht mehr. 2 Ich sah auch die heilige Stadt+, das Neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen,+ bereitgemacht wie eine für ihren Mann+ geschmückte Braut.+ 3 Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt*+ Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen,*+ und sie werden seine Völker sein.+ Und Gott selbst wird bei ihnen sein.+ 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen,+ und der Tod wird nicht mehr sein,+ noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein.+ Die früheren Dinge sind vergangen.“+
5 Und der, der auf dem Thron saß,+ sprach: „Siehe! Ich mache alle Dinge neu.“+ Auch sagt er: „Schreibe, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.“ 6 Und er sprach zu mir: „Sie sind geschehen!* Ich bin das Ạlpha und das Ọmega*, der Anfang und das Ende.+ Wen dürstet, dem will ich kostenfrei vom Quell des Wassers des Lebens geben.+ 7 Wer siegt, wird diese Dinge erben, und ich werde sein Gott sein,+ und er wird mein Sohn sein.+ 8 Was aber die Feiglinge und die Ungläubigen+ und die betrifft, die zufolge ihrer Unsauberkeit abscheulich sind,+ und Mörder+ und Hurer+ und solche, die Spiritismus ausüben*, und Götzendiener+ und alle Lügner+, ihr Teil wird in dem See sein, der mit Feuer+ und Schwefel brennt.+ Das bedeutet den zweiten Tod.“*+

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