Wie ist es eigentlich zu den ersten Staaten gekommen?

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4 Antworten

Durch Verbündung mit Nachbarstämmen unter Aufhebung der "Kleinstaaterei" mit etlichen Herrschern auf kleinstem Gebiet nebst allgemeiner Gesetzgebung für alle Stammesgruppen des "Staates" möglichst gerecht verbindlich und berücksichtigend.

Gute Tausch- / und Handelserweiterungen, aber leider auch Ausbeutung,  Fehden und Kriege unter den Stämmen waren meist in irgendeiner Weise, aber ursächlich die "Keimzelle" für solche ersten Verbünde / Bündnisse zentralisierter Verwaltung und Gesetzgebung.

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Überleg doch mal: Menschenansammlung, sie leben und wirtschaften miteinander und haben gleiche Interessen, sprechen die gleiche Sprache - Schutzbedürfnis - eine Gruppe übernimmt den Schutz gegen Zahlung von Abgaben - Aufstellung von Regeln für eine Verfassung - Repräsentation - Grenzziehung nach außen: ein Staat.

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In der Primitivform wären das zwei Familien, die nicht miteinander auskamen, so daß jede ihr eigenes Gebiet abgesteckt hat, in dem sie nicht zur Familie gehörende nur eingeschränkt oder gar nicht geduldet hat.

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Die ersten Staaten entstanden immer in Flussoasen: Indien, Mesopotamien, Ägypten, China.

Die Menschen in einem Flusstal wie dem Nil erkannten, dass sie den Fluss nur "zähmen" und nutzen konnten durch Zusammenarbeit in großen Gruppen mit straffer Führung (z. B. beim Dammbau), zentraler Verwaltung, Vorratshaltung, Schrift etc. Aus dem Leiter der "Flusszähmung" wurde mit der Zeit ein Herrscher (Pharao etc.).

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