Wie ist es, auszureisen bzw. die Heimat/das Land zu verlassen, um woanders ein neues Leben zu beginnen?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Na ja, ich habe mal für eine große deutsche Airline vier Monate in Usbekistan gearbeitet und ein Jahr in Indonesien.

Dazu kurze Arbeitsaufenthalte (drei oder vier Wochen) in Seoul, Hongkong, Singapur. Ist alles schon lange her, aber es zieht mich immer wieder dorthin (außer Usbekistan; ist immer noch zu kompliziert mit der Einreise).

Die Erfahrung - eigentlich nur gute (mit den Arbeitskollegen, der Bevölkerung, der ganzen Umgebung) - kann mir niemand mehr nehmen und wenn ich dann höre, dass Leute zum Ballermann fliegen oder auf die Kanaren, muss ich doch immer lächeln. Genauso bei denjenigen, die zwar Fernreisen machen, dann aber ihre Zeit in einer Club- oder abgeschlossenen Hotelanlage verbringen.

Ich setze mich in den Bus, ins Taxi, in den Zug oder streife einfach durch die Gassen, um das wirkliche Leben kennenzulernen, egal, ob im Urlaub in Japan (1990 u. 2010), Buenos Aires und Montevideo (2013), Singapur (2015) oder Hongkong (2016).

Ich halte mich an den ersten Teil des Mottos von Thomas Paine (1737 - 1809, US-amerikanischer Handwerker, Lehrer, Politiker, Zollbeamter und Publizist): "Mein Vaterland ist die Welt, (und, Gutes zu tun, meine Religion)."

Im Vergleich mit den meisten Ländern der Welt geht es uns wirklich sehr gut. Ich hatte einen Umzug geplant, aber in Hongkong oder Singapur (ich hatte mich mal bei einheimischen Maklern erkundigt) für ein Ein-Zimmer-Apartment von etwa 60 qm rund 8.000 Euro Miete zu zahlen, übersteigt mein Budget ein wenig.

Und Italien ist schön, genauso wie Irland. Da ich aber in Deutschland steuerpflichtig bleibe, und die Lebenshaltungskosten in den Ländern, die mich interessieren, genauso hoch oder höher als in DE sind, kann ich auch hier bleiben und wegfliegen, wenn und wann ich Lust und Laune habe.

Mein Leben bleibt weiterhin spannend!

Ich bin viel gereist und habe auch im Ausland gelebt und studiert. Das war toll, das Zurückkommen war schwierig, aber ich bin nun gerne wieder hier! Es lohnt sich, mal etwas anderes zu sehen!

Jetzt arbeite ich mit Menschen, die ihre Heimat verlassen haben. Sie haben es nicht bereut, denn sie wären sonst wohl Kanonenfutter geworden.

Kriegsdienst ist auch der Grund, weshalb so viele junge Männer nach Deutschland kommen, sie wären sonst in ihrer Heimat eingezogen worden.

In Deutschland gestaltet sich dann einiges schwierig, z.B. das Sprache lernen, die Ausbildung, Aufenthaltsstatus oder Arbeitssuche.

Ich habe aus beruflichen Gründen mehrfach meinen Wohnort gewechselt - innerhalb Deutschlands, aber von Bundesland zu Bundesland.

Schlagartige Veränderungen waren damit nicht verbunden. Man sollte sich auch nicht der Illusion hingeben, einen Zustand von "jetzt ist alles besser" zu erreichen. Kompromisse wird man immer machen müssen.

Warum wird man von der Gesellschaft genötigt Kulturen gegenüber offen zu sein die Menschen insbesondere Frauen unterdrücken?

Für mich ist die Freiheit von Menschen essentiell. Ich lehne jegliche Geschlechtsunterscheidung bei der Zumessung von Rechten oder sogar des sozialen Status entschieden ab. Ffür mich ist sowas primitiv und ungerecht. Daher kann ich es nicht mit mir vereinbaren Kulturen und Religionsauslegungen offen zu akzeptieren, die Menschen nur wegen Geschlecht, Abstammung, Orientierung und Co unterdrücken. Hinter diesen Kulturen stecken für mich Leid und Schmerz von Menschen und täglich wird neues angerichtet. Wie soll ich da offen sein, ohne die Augen davor zu verschließen?

Ich lehne nicht die Menschen ab, die diese Kulturen oder Religionsauslegungen haben, ich sehe sie eher als unschuldige Opfer einer im Kindesalter eingeflößten Doktrin. Im Gegenteil gilt meine Solidarität denen die in diesen Gesellschaften leiden müssen.

Warum wird man von der Gesellschaft dazu genötigt diese Kulturen und Religionsauslegungen gegenüber offen zu sein und als Rassist, Nazi oder ähliches angesehen oder gar beleidigt, wenn man es nicht ist? Ist es nicht heuchlerisch, einerseits Toleranz und Offenheit zu wollen, aber andererseits etwas mit offenen Armen aufzunehmen, was diese Werte mit Füßen tritt?

Ich möchte diesen Kulturen oder Religionsauslegungen gegenüber nicht offen sein solange die sich nicht ändern. Ich möchte auch an diesen nicht teilhaben oder sie gar unterstützen (außer dabei sich zum Besseren zu modernisieren). Und ich möchte auch frei und offen sagen können, dass ich diese ablehne und für rückständig halte ohne das mich die Gesellschaft in eine rechte Ecke drängt.

Ich habe diesen Text mehrfach überarbeitet ich will nicht das mit hier jemand Rassismus, Hetze und Co unterstellt.

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