Wie ist es als Strassenkind/Obdachloser?

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5 Antworten

Es gibt "Straßenkinder" in Essen, aber sicher keine 200. Das kann ich dir aus beruflicher Erfahrung sagen.

Diese Kinder (meistens sind es Jugendliche) leben nicht freiwillig auf der Straße, sondern nach zum Teil jahrelangen Odyseen durch alle möglichen Jugendhilfeeinrichtungen (einschließlich Heimen). Und schön ist dieses Leben nicht. Such dir z.B. mal im Winter bei Minusgraden einen Ort, an dem du dich den ganzen Tag aufhalten kannst - das wird schwierig, wenn du kein eigenes Geld hast.

Die meisten dieser Kinder sehnen sich nach einem festen, sicheren Zuhause und einer Familie. Diese Möglichkeit haben sie für sich noch nicht gefunden, deshalb sind sie den ganzen Tag unterwegs. Manche schießen auch bei Unterstützungsangeboten quer und halten z.B. Termine für Wohnungsbesichtigungen nicht ein - können sich dann aber nicht erklären, warum sich das Jugendamt irgendwann nicht mehr so stark in die Wohnungssuche reinhängt.

Die meisten Läden werfen Straßenkinder sofort raus, wenn sie die Räume betreten. Dann bleibt irgendwann nur noch der Gang in die freie Natur, um zur "Toilette" zu gehen.

Man kann sich mit Nahrungsmitteln versorgen, aber das ist dann kein Fünf-Gänge-Menü. Oft besteht das Essen bei den entsprechenden Einrichtungen (also Notübernachtungsstellen usw.) aus Lebensmittelspenden: (fast) abgelaufener Joghurt, angedötschtes Gemüse, aufgerissene Nudelpakete. Das Essen ist nicht schlecht, man kann es gefahrlos essen. Aber dein Traum ist es sicher nicht; es gibt eben nur das, was gerade da ist.

Wenn du selbst nicht weißt, an wen du dich mit deinen Problemen wenden kannst, dann kannst du es z.B. mal mit der Bahnhofsmission am Hauptbahnhof (Eingang auf der Nordseite neben der Radstation) versuchen. Das ist eine allgemeine Anlaufstelle und die dortigen Mitarbeiter können gemeinsam mit dir nach passenden Unterstützungsangeboten suchen. Das kann eine Beratungsstelle sein, aber auch eine Einrichtung, die dich bei deinen Problemen mit dem Jugendamt unterstützt.

Ob das Jugendamt in deinem Fall richtig gehandelt hat, kann ich nicht beurteilen. Deine Angaben legen zwar nahe, dass das Jugendamt Fehler gemacht haben könnte. Aber was du schilderst ist eben deine Sicht auf die Dinge. Warum das Jugendamt so entschieden hat, kann man allein nach deinen Angaben noch nicht beurteilen. Ich halte deshalb nichts von Tipps wie "geh zur Polizei und zeig sie an". Ohne nachweisbares strafbares Verhalten wird nichts passieren, außer vielleicht ein bisschen Papierkram.

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1. Du mußt dir jeden Tag eine Unterkunft für die Nacht suchen (nicht immer hat man einen festen)
2. Du bist IMMER draußen. Bei Wind, Regen, Schnee, Hitze und Kälte.
3. Duschen oder auf ein ordentliches Klo allenfalls in gemeinnützigen Unterkünften. Oder öffentliche Toiletten
4. Essen mußt du dir erbetteln. Heißt stundenlanges stehen/sitzen in der Fußgängerzone für vieleicht 2 Euro (wenn überhaupt) Und bei Jedem Wetter. Den sonst hast du nichts.
Mit Glück gibt es Suppenküche.
5. Du bist absolut schutzlos. Gegenüber GEwaltübergriffen, Erniedrigungen usw

Da geht es dir daheim vergleichsweise noch gut.
Als obdachtloser bist du der unterste Rand der Gesellschaft und für viele wertlos.
Obdachtlose werden gleichgestellt mit Alkoholikern, Drogenabhängigen. Sind immer schmutzig und voller Ungeziefer. Und das sind nur ein paar der Dinge die über Obdachtlose erzählt werden.

Und von der Straße wieder runter zu kommen ist echt schwer.

Ein Freund von mir hat das durch. Aber er hat es zum Glück geschafft und hat inzwischen eine Wohnung, Arbeit und ein geregeltes Leben,.

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Dad Jugendamt darf nicht nicht so behandeln geh zur Polizei schildere da dein Problem und dann sag das das Jugendamt dir nicht hilft und stelle Anzeige gegen das Jugendamt Essen...

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Kommentar von ClassicTomcat
08.03.2017, 17:17

was ist denn nur los ich kann gar nicht mehr schreiben sorry😂😅

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das solltest du dir gut überlegen! Versuch lieber bei Verwandten oder Freunden zu wohnen!

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Kommentar von serhago
08.03.2017, 17:18

Das ist ja das Problem

Schwer zu glauben aber ich habe keine Freunde

nur eine Verwande meine Tante in Velbert doch die meint schon ich kann ich Tagelang bei der bleiben.

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Egal wie hart es zu Hause ist. Auf der Straße ist es härter.

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