Wie ist diese Stelle der Offenbarung zu verstehen, liege ich da richtig?

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5 Antworten

Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, auf dass wenn sie geboren hätte, er ihr Kind verschlänge. Offenbarung 12 Vers 4

Verse 3-5

Es folgt ein Blick auf das geschichtliche Israel als das Volk, durch das Christus in die Welt kam, sowie die Umstände, unter denen Er kam. Die Frau in Geburtswehen ruft die Leiden in Erinnerung, durch die dieses Volk gegangen ist, bevor Christus geboren wurde. Alle hatten versagt-das Volk, die Priester, die Könige-, Israel wurde unter den begleitenden Umständen der Demütigung, der Leiden und des Elends in die Gefangenschaft geführt.

Ein Überrest war wiederhergestellt worden, der aber wieder in toten Formalismus verfiel. Als schliesslich die Zeit für die Geburt Christi gekommenwar, gab es nur einen trauernden Überrest, der unter einem geknechteten und zertretenen Volk in Jerusalem auf die Erlösung wartete. Mitten aus all diesen Demütigungen ertönte zuletzt der Ruf: Ein Kind ist uns geboren. (Jesaja 6 Vers 9)

Dieses große Ereignis bringt sofort den großen Feind (Satan) von Christus auf den Plan. Wenn es einerseits einen treuen Überrest gab, der sehnsüchtig auf das Kommen Christi und seine Erlösung ausschaute, so gabe es andererseits auch einen großen Feind, der auf sein Kommen lauerte, um Ihn wenn möglich zu verderben. Unser Kapitel ist hauptsächlich mit diesem großen Feind von Christus und den Menschen beschäftigt.

Die Bekleidung mit der Sonne spricht wohl von der Oberhoheit Israels über die Nationen.

Der Mond unter ihren Füßen spricht davon, dass jede andere Autorität unter den Nationen von Israel kommt und ihm unterworfen sein wird.

Die Krone von zwölf Sternen mag von der Verwaltung der zwölf Stämme sprechen.

Die Zeit ist nahe! von Hamilton Smith (Die Offenbarung besser verstehen)

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Kommentar von HansPeter7771
25.06.2016, 11:58

Dankeschön! Hab dann wohl was falsches intepretiert, aber trotzdem heißt das nichts anders, dass die Wiederkunft Nahe ist oder? Ist das also nichts weiter als ein "weiteres" Zeichen wie Erdbeben, Hungersnöte usw. oder? Also ein Zeichen (Sternenkonstellation) die auf die 2. Wiederkehr Jesu andeutet?

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Kommentar von HansPeter7771
25.06.2016, 12:07

Frau steht doch aber für 2 Begriffe oder?

Frau, unreine Abgefallene
Gemeinde / Kirche (Babylon)
Hesekiel 23, 2-21

Frau, reine (Braut)
Die Gemeinde Jesu  
Jeremia 6, 2

Es heißt doch aber am Ende, werden selbst die "auserwählten" verführt werden, könnte die Sternenkonstellation, also nicht eine Geburt eines falschen Christus symbolisieren? Wir befinden uns ja in der Offenbarung. Nur um nochmal sicher zu gehen, ich denke da nämlich in eine andere Richtung. Bin aber gern bereit auf neue Sachen einzugehen, bzw, auf die Wahrheit :D

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Ich habe Respekt vor dem Glauben der Menschen, was oder woran auch immer sie glauben.

Während der Entstehung der Bibel wussten die Gelehrten schon um den Lauf der Sterne und konnten recht exakt die nächste "besondere" Konstellation vorhersagen.

Wie oft sollte die Welt seither schon untergegangen sein, der Antichrist geboren, der Heiland wiedergekehrt, Jesus reïnkarniert oder der Himmel auf Erden entstanden sein, aber wir sind immer noch da, kein Dämon kam zusätzlich auf die Welt, kein weiterer "Erlöser".

Glaubst Du wirklich, dass diktatorische Machthaber sich heutzutage noch an besondere Sternenkonstellationen halten? Zumal diese um die Mittagszeit auftritt und damit am Himmel außer der Sonne und einer schmalen Mondsichel gar nicht sichtbar sein wird.

Das "wiedergeborene" osmanische Reich scheinen sowohl der IS als auch die aktuelle türkische Regierung mit Erdogan an der Spitze anzustreben. Da es unwahrscheinlich ist, dass beide als Kalifen herrschen, wird dieser Krieg wohl noch andauern, über das Jahr 2017 hinaus.

Einen moslemischen Herrscher als personifizierten Antichristen zu bezeichnen, empfinde ich als extrem arrogant, aber ich bin von tief gläubigen Christen nichts Anderes gewohnt. Genau diese Ausdrucksweise stellt den christlichen Machtanspruch auf besondere Weise dar, die einzig wahre Religion sein zu wollen.

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Kommentar von stine2412
27.06.2016, 12:34

MatthiasHerz, also ich halte mich auch für tiefreligiös, wenn das bedeuten soll, dass ich ganz auf das Wort Gottes vertraue. Bin ich dann auch arrogant? Wie ich in meiner Antwort zeigte, wissen wir, dass sich die Weltverhältnisse rasant ändern und deshalb auch gar keine klare Aussage über irgendwelche aktuellen Personen/Regierungen machen können. Morgen kann schon alles ganz anders sein! Aber ein religiöser Mensch vertraut darauf, dass erstens Gott auch über die Zukunft Bescheid weiß und zweitens, dass dieser, unser Gott alles richtig machen wird.Er wird jede Träne abwischen und er wird liebevoll über die Völker herrschen (Off21:3+4) - über alle Völker!

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Kommentar von MatthiasHerz
27.06.2016, 12:42

Eben.

Ich bin nicht religiös.

Ich lasse mich nicht beherrschen von irgendeinem Gott, auch nicht liebevoll, und ich kenne zahlreiche Menschen, denen das auch so geht.

Es ist arrogant, genau das als gegeben hinzustellen, zumal es in der Bibel mehrere Stellen gibt, die sinngemäß aussagen, dass nur Gläubige ins Paradies kommen werden.

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Kommentar von MatthiasHerz
27.06.2016, 18:24

Eine Welt, frei von allem Übel in christlichem Sinne erschiene mir gähnend langweilig, zumal sich ja nicht einmal die christlichen Strömungen untereinander einig sind, was "Übel" ist und was nicht.

Es gelingt schon nicht, ein paar hundert Menschen dauerhaft vollständig zu befrieden. Mit der gesamten Welt hat das die letzten gut zweitausend Jahre auch nicht geklappt.

Wir leben in einer Demokratie und ja, es ist meine freie Entscheidung, hier zu leben und damit die hier geltenden Rechte und Pflichten anzuerkennen. Hier herrscht das Volk, dem ich angehöre, und es hat recht großen Einfluss auf die Regierenden.

In einem Reich irgendwelcher mich beherrschender Götter fehlte mir das Mitspracherecht, das ich nicht aufzugeben bereit bin.

"In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt die Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen." - Heinrich Heine, dt. Schriftsteller u. Journalist

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Zum Verständnis von Offenbarung 12,1-2 der Bibelkommentar der bekannten Bibelausleger John MacArthur und Dr. John Walvoord:

MacArthur-Studienbibel: " 12,1 ein großes Zeichen. Ein Symbol, das auf etwas anderes hindeutet. Das ist das erste von 7 Zeichen in der letzten Hälfte der Offenbarung. Vgl. V. 3; 13,13.14; 15,1; 16,14; 19,20. eine Frau. Keine wirkliche Frau, sondern eine symbolische Repräsentation Israels. Im AT wird das Volk Israel als Gottes Vermählte dargestellt (Jes 54,5.6; Jer 3,6-8; 31,32; Hes 16,32; Hos 2,18). In der Offenbarung kommen noch drei weitere symbolische Frauenfiguren vor: 1.) Isebel, die das Heidentum repräsentiert (2,20); 2.) die in Purpur gekleidete Frau auf dem Tier (17,3-6), die die abgefallene Kirche symbolisiert; und 3.) die Braut des Lammes (19,7), die die wahre Gemeinde verbildlicht. Aus dem Zusammenhang wird deutlich, dass diese Frau hier nicht die Gemeinde repräsentiert. mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen ... zwölf Sternen. Vgl. 1Mo 37,9-11. Mit der Sonne bekleidet zu sein spricht von der Herrlichkeit, Würde und der erhabenen Stellung Israels, dem Volk der Verheißung, das gerettet werden und ein Reich erhalten wird. Das Bild vom Mond unter ihren Füßen beschreibt Gottes Bundesbeziehung zu Israel, da der Neumond mit Anbetung in Verbindung steht (1Chr 23,31; 2Chr 2,4; 8,13; Esr 3,5; Ps 81,4). Die 12 Sterne symbolisieren die 12 Stämme Israels.

12,2 schrie in Wehen und Schmerzen. Israel wird oft als gebärende Mutter dargestellt (vgl. Jes 26,17.18; 54,1; 66,7-12; Hos 13,13; Mi 4,10; 5,2.3; Mt 24,8). Diese Nation hat Jahrhunderte lang Qual und Pein erlitten im sehnlichen Warten auf den Messias, der bei seinem Kommen Satan, Sünde und Tod vernichten und sein Reich aufrichten wird."

Walvoord-Bibelkommentar: "Die erste wichtige Gestalt, die im Endzeitdrama auftritt, ist eine Frau, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone von zwölf Sternen. Ihr Erscheinen war ein großes Zeichen (sEmeion mega; vgl. Offb 13,13). Dies ist das erste von einer ganzen Reihe von Ereignissen, die als "Zeichen" oder "Wunder" bezeichnet werden ( Offb 12,3;13,13-14;15,1;16,14;19,20 ). In ihrer Funktion als Zeichen waren sie Symbole für etwas, was Gott in Kürze enthüllen wollte, und enthielten fast durchgehend ein Element prophetischer Warnung. Auch wenn dieses Zeichen zunächst am Himmel gesehen wurde, so spielten sich doch die Ereignisse, die seinem Erscheinen folgten, offenbar auf der Erde ab.
Die Frau ist ein Sinnbild für Israel, wie aus 1Mo 37,9-11 hervorgeht, wo die Sonne und der Mond Symbole für Jakob und Rachel, die Eltern Josefs, sind. Die Sterne in der Krone der Frau versinnbildlichen ganz eindeutig die zwölf Söhne Jakobs. Die Frau ist damit die Verkörperung Israels, das den abrahamitischen Bund erfüllte. J. B. Smith zitiert Jes 60,1-3.20 als Beleg dafür, daß die Sonne ein Sinnbild für die künftige Herrlichkeit Israels sein muß (A Revelation of Jesus Christ, S. 182).

In vielen Auslegungen sind die Kommentatoren so sehr darauf bedacht, Israel mit der Kirche gleichzusetzen, daß sie alle Hinweise darauf, daß die Frau für Israel steht, übersehen. Nach den Worten von Robert H. Mounce z. B. ist sie "die messianische Gemeinschaft, das ideale Israel ... die Kirche (Offb 12,17). Das Gottesvolk ist in der ganzen Erlösungsgeschichte immer eines" (The Book of Revelation, S.236). Die hier beschworene Einheit des Gottesvolkes hebt jedoch nicht alle religiösen und rassischen Unterschiede auf.
Die Symbolsprache dieser Passage nimmt zwar nicht konkret Bezug auf Maria, die Mutter Christi, weist aber auf das Volk Israel hin, aus dem Jesus hervorgegangen ist. Hier ist also keineswegs von der Kirche die Rede. An verschiedenen Stellen der Bibel werden verdorbene Frauen als Sinnbilder falscher Religionen hingestellt, wie etwa im Fall Isebels (Offb 2,20), bei der abtrünnigen Kirche der Endzeit in Gestalt einer Prostituierten ( Offb 17,1-7.15.18 ) und bei Israel, das Jahwe untreu wurde (Hos 2,2-13). Die Kirche dagegen ist immer die "jungfräuliche Braut" (2Kor 11,2), die "Braut des Lammes" (Offb 19,7).

Die Frau war offenbar schwanger und stand unmittelbar vor der Geburt (Offb 12,2). Dieser Vorgang wurde zwar in gewisser Weise auch in der Geburt Christi durch die Jungfrau Maria Realität, doch der Kontext verweist an dieser Stelle auf das Hervorgehen Israels aus seiner Leidenszeit vor dem zweiten Kommen Christi. Diese Sichtweise wird durch die folgenden Verse noch gestützt."

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Kommentar von HansPeter7771
25.06.2016, 12:28

Vielen Dank! Habe nochmal drüber nachgedacht und es handelt sich wahrscheinlich nicht um den Antichristen, sondern um den König. Der Löwe steht ja auch für König der Tiere. Und die Sonne und der Mond sind ja eher postiv Wörter sprich (Sonne: Jesus und das Evangelium / Mond: Beständigkeit, Dauerhaftigkeit) passt dann doch eher zum wahren Christus! Bin nur auf die These eingegangen, weil ich sie von wo anders aufgeschnappt hatte und einfach mal diskutieren bzw. die Richtigkeit herstellen. Also deutet das Zeichen, in dem Fall die Sternenkonstellation auf das Kommen Jesu an und nicht des Antichristen! Danke ihnen, Gott segne und behüte Sie! Bedeutet das Zeichen dann nicht, dass wir uns nicht mehr am Anfang der Wehen und nicht mehr in der Mitte, sondern bereits am Ende, vor der Krönung stehen? Wie gesagt passiert diese Sternenkonstellation am 23. Sept. 2017! Somit is die Wiederkehr nahe?

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HansPeter, das ist ja eine tolle Geschichte! Mit der Aussage der Bibel hat sie wenig gemeinsam. Die Frau, die gebären sollte, ist die gleiche Frau, von der in 1. Mose 3:15 geschrieben steht: Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Mit der Frau ist Gottes himmlische Organisation gemeint, aus der das Königreich unseres Christus hervorgeht. Satan, der dem Christus in die Ferse stechen wird (sein Opfertod), hat natürlich schon die ganzen Jahrtausende alles daran gesetzt, dass dieser versprochene Same gar nicht erst kommt. Das bekannteste Beispiel ist Herodes. Der Stern, den die Astrologen im Osten (Babylon) sahen, der führte sie erst zu dem ausgemachten Feind Herodes. Erst dann wies er den Weg nach Bethlehem, nachdem Herodes sie anwies, zu ihm zurück zu  kommen, um ihm zu berichten, wo er den König der Juden denn finden könnte. Wie wir alle wissen, wollte er ihn töten. Der Stern muß also von Gottes großem Gegner gekommen sein.

Als Jesus nach seiner Himmelfahrt wieder im Himmel war, setzte er sich zur Rechten Gottes, war also noch nicht König. Als aber das Königreich geboren werden sollte, da setzte Satan zum Angriff an(s.Off.12:1,2), um das zu verhindern. Dass das nicht klappte, erfahren wir aus Off.12:7-12

Dann brach im Himmel ein Krieg aus: Der Engelfürst Michael kämpfte mit seinen Engeln gegen den Drachen. Der Drache und seine Engel wehrten sich,8 aber sie konnten nicht standhalten. Von da an war für ihn und seine Engel kein Platz mehr im Himmel.9 Der große Drache, die uralte Schlange, die auch Teufel oder Satan genannt wird und die ganze Welt verführt hatte, wurde mit all seinen Engeln auf die Erde hinabgestürzt.10 Da hörte ich eine laute Stimme im Himmel rufen:"Jetzt ist es geschehen! Die Rettung ist da! / Gott hat seine Macht unter Beweis gestellt / und die Herrschaft gehört ihm. / Von jetzt an regiert Christus, / sein gesalbter König! / Und der, der unsere Geschwister Tag und Nacht bei Gott verklagt hat, / ist aus dem Himmel hinausgeworfen worden.11 Doch sie haben ihn besiegt, / weil das Lamm sein Blut für sie vergossen hat /und weil sie ohne Rücksicht auf ihr Leben / sich zur Botschaft des Lammes bekannten, / bereit, auch dafür zu sterben.12 Darum freue dich Himmel! / Jubelt, die ihr darin wohnt! / Doch wehe dir, Erde, / und wehe dir, Meer! / Denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und rast vor Wut, / weil er weiß, dass er nicht mehr viel Zeit hat."


Wie sich alles noch entwickeln wird, wissen wir nicht. Auf jeden Fall geht es in Richtung Gottes Königreich. Wir können aus heutigen Verhältnissen einige Schlüsse ziehen, die aber morgen schon wieder nicht mehr gelten, denn: "Die Szene der Welt wechselt!" Und das anscheinend in einem immer rasanteren Tempo. Bitten wir bis dahin weiter :

Unser Vater im Himmel! / Dein heiliger Name(JHWH) werde geehrt! 10 Deine Herrschaft komme! / Dein Wille geschehe – auf der Erde so wie im Himmel!

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Sie war schwanger und schrie vor Schmerz in ihren Geburtswehen.“ (Offenbarung 12, 1-2)

hier wird der mensch der zukunft unter schmerzen und viel leid geboten

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