Wie ist diese Aussage mit Aristoteles am einfachsten zu begründen?

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3 Antworten

Wenn du dir beispielsweise unseren Staat anschaust, wird dir klar, dass ein Individuum die Gesellschaft braucht. Denn jeder Mensch zahlt Steuern und von denen kann die Gesellschaft dann profitieren bspw. für den Straßenbau etc.

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Zur Zeit des Aristoteles, der Zeit der Blüte der griechischen Polis, war die schlimmste Strafe die Todesstrafe - siehe Sokrates. Die zweitschlimmste Strafe war die Verbannung, der Ausschluss aus der Stadtgemeinschaft und ihrem Schutz. Das hatte man bekanntlich dem Sokrates als "Ausweg" offen gelassen und seine Freunde drängten ihn dazu. Doch er hat es abgelehnt und den Tod vorgezogen. Recht und Lebensschutz hatte man damals nur in der Stadt-, Dorf- oder Stammesgemeinschaft. Sonderrechte gab es nur für Händler in Handeslmetropolen, die aus ökonomischem Interesse das Lebensrecht auch der fremden Händler schützten. Moderne Gesellschaften und sogar Menschenrechte haben sich erst in neuester Zeit entwickelt. So musste auch Aristoteles vor seinem Tod aus Athen fliehen, wo er nur geduldeter Fremder war, weil sich der Mob gegen ihn (als Alexander-Lehrer) zusammenrottete und anzuklagen drohte.

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Nun, der Mensch ist von seiner Natur her ein soziales Wesen im Sinne von "auf andere Menschen und die Gemeinschaft angewiesen".

Anders gesagt - wir sind normalerweise keine Einsiedler.

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