Wie ist die Vorgehensweise eines Inkassounternehmens?

5 Antworten

Erstmal bekommst Du eine Mahnung (mit ordentlich Bearbeitungsgebühren) und eine Frist zur Zahlung. Dann kommt manchmal Besuch von denen an Deiner Haustür. Wenn nichts zu holen ist, ein Mahnbescheid, dann der Gerichtsvollzieher. Kosten sind ca. das 3-fache vom zu zahlenden Betrag.

Und wenn man den Fantasiekosten im gerichtlichen Mahnverfahren widerspricht, kommt man deutlich günstiger davon.

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@jurafragen

da gibt es im Vorfeld noch andere Möglichkeiten, aber das war ja nicht die Frage.

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"Besuch an der Haustür"? Nein. Die allerwenigsten Inkassobüros haben überhaupt einen Außendienst, und wenn, dann fahren die auch nicht bundesweit herum. Die Fahrtkosten wären gar nicht abrechnungsfähig (jedenfalls nicht vor Gericht).

Inkassobüros arbeiten mit viiiieeel Papier und mit drohenden Textbausteinen.

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Ohne vollstreckbaren Titel ergibt die Beauftragung eines Geichtsvollziehers für ein Inkassounternehmen keinen Sinn.

Was den Auftraggeber die Sache kostet, hängt von der Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Inkassounternehmen ab. Im Allgemeinen sind Inkassounternehmen so ziemlich die überflüssigste Branche, die man sich ausgedacht hat.

Immer wieder schon drohen wenn man nichts bezahlt machen sie das und das. Die schreiben immer Sie haben eine Frist bis dann, dann werden sie gerichtliche Schritte einleiten. Dann kommen immer weitere Fristen usw. Dann vielleicht ein Schreiben vom Amtsgericht aber da passiert auch nichts. Da kann man Widerspruch einlegen. Inkassounternehmen können nur drohen sonst nichts. Wenn sie ihre Forderung wirklich durchsetzen wollen zum Beispiel durch Klageverfahren,Anwalt Gericht etc. dann sind sie zu blöd das zu machen.

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