Wie ist die Verfahrensweise im Lohnsteuerjahresausgleich bei der Entfernungspauschale / Zeitarbeit

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4 Antworten

Du musst eine Aufstellung machen, in der drin steht, an welchen Tagen Du von wo nach wo zum Einsatz gefahren bist mit den jeweiligen Kilometern (Hin- und Ruecktour). Das musst Du Dir von Deiner ZA-Firma mit Unterschrift bestätigen lassen. Dann kannst Du die km zusammenrechnen und mit 0,30 Euro je km abrechnen.l Eine nächste Aufstellung, an welchen Tagen Du mindestens (mit Fahrzeit) 8 Stunden unterwegs warst. Auch das vom Arbeitgeber bestätigen lassen.Dafuer kannst Du beim Finanzamt je Tag 6,00 Euro VMA geltend machen. Natuerlich abzueglich des Betrages, den die ZA-Firma eventuell schon bezahlt hat.

Falsch... man muss sich gar nichts vom Zuhälter bestätigen lassen!

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Hallo ein Tagebuch zu führen ist ein Vorteil zum Berechnen der Tageskilometer,es werden die Gesamten Kilometer berechnet. Jeden Schaden der am Auto auf und während der Fahrt zur Arbeit passiert ,darf mit Belegen eingetragen werden.Bei den Kilometern wird am Ende die Pauschale Abgezogen von dir.

Nach einem Urteil des BFH hat ein Leiharbeitnehmer keine regelmäßige Arbeitsstätte - auch dann nicht, wenn er über Monate oder Jahre hinweg beim gleichen Entleihbetrieb tätig war.

Somit darf ein Leiharbeiter den Weg zwischen Wohnort und Entleihbetrieb als Dienstreise deklarieren und damit entsprechend die vollen Kilometer ansetzen - also hin und zurück. Hinzu kommt der Aufwand für Verpflegung - Betrag ist ja nach Anzahl der Stunden gestaffelt. Vom Arbeitgeber gezahlte Beträge sind hier mit anzugeben.

Als Nachweis reicht eine Einfache Aufstellung nach Anzahl der Tage für einen Betrieb. Warst du das ganze Jahr nur in einem Entleihbetrieb, dann brauchst du diese Aufstellung nicht.

Beispiel:

Betriebsstätte ABC aufgesucht an X Tagen, Entfernung 123Km Dauer X Stunden

Achtung !! zu viele steuerfreie Zahlungen der Zuhälter wie Fahrgeld und VMA können zu Nachzahlungen führen...

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