Wie ist die (ungefähre) chemische Zusammensetzung von Erde (also nicht unserem Planeten) sondern ganz normaler Erde vom Boden?

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3 Antworten

Natürlich kannst du für einen bestimmten Boden die chemischen Bestandteile analysieren. Die sind, wie andere schon geschrieben haben, für jeden Boden unterschiedlich.

Bei der Betrachtung von Böden werden  andere Kriterien herangezogen: Eine wichtige Rolle spielen Bodenart (Korngrößenverteilung) und Bodentyp (Horizontabfolge und Entstehung des Bodens).

Grundsätzlich besteht ein Boden aus mineralischen und organischen Bestandteilen. Dabei ist schon die Zusammensetzung der organischen Bestandteile, also abgestorbener organische Substanz (Humus) und lebender organische Substanz (Bodenlebewesen und Pflanzenwurzeln) ein sehr komplexes Thema. Durch Mineralisierung, Auswaschung, Stoffeinträge, Art des Pflanzenbewuchses usw. ändert  sich die Zusammensetzung und ist also nicht statisch.

Eine Bodenuntersuchung für landwirtschaftliche, gärtnerische oder umweltanalytische Zwecke gibt Aufschluss über den Gehalt an pflanzenverfügbaren Mineralstoffen oder giftige Bestandteile.

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Kann man so nicht angeben weil die von Gebiet zu Gebiet immer sehr stark verschieden ist,

Das hängt mal von den Mineralien in dem Gebiet ab, weiters spielen hier auch die vorhandenen Mikroorganismen und Pflanzen eine große Rolle.

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Kommentar von Iamiam
02.08.2016, 01:35

Erde entsteht durch Verwitterung des Oberflächen-nahen Gesteins. Je nach dessen Zusammensetzung variiert die Chemie. Ausserdem hängt es von der Durchwurzelungsgeschichte, Laubfall, Säuerung, Organismen u. v. a. ab.

Hauptbestandteile sind üblicherweise Si, Al, Mg, Ca, K, aber auch andere Elemente wie Eisen. Kaum Na. Ausserdem organisches Material, Wasser, ein wenig Eiweiß/Stickstoff usw.

Pflanzen brauchen neben Wasser vor allem K, N, P, wenig Mg, etwas S, B, und etliche Spurenelemente. K wird aus Schichtsilikaten teilweise durch Kalk freigesetzt/Pflanzen-verfügbar gemacht (Verdrängung von K durch Ca) und dann ausgewaschen

("viel Kalk macht reiche Väter und arme Söhne" hieß es in der Vor-Kunstdüngerzeit, ausserdem: "die Wiese ernährt den Acker", weil aus dem Wiesengrund K und Klee-Eiweiß übers Vieh in die Jauche gelangte, die den Acker dann fruchtbar machte.)

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Kommentar von Iamiam
02.08.2016, 01:48

immer wieder interessant, so alte Schriften zu lesen mit ihren antiquierten Ausdrücken, den genauen Beschreibungen, den Missverständnissen der Zeit und ihren Spekulationen. DH!

Und auch der völlig andere Denkansatz (vergleiche meinen Kommentar in AW Kremsner)

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