Wie ist die Rechtslage bei arglistiger Täuschung?

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4 Antworten

Das dürfte im Normalfall keine arglistige Täuschung sein, sondern "nur" eine fehlerhafte, weil nicht vollständige Beratung. Der Anwalt muss seinen Mandanten über die die bestehende Rechtslage vollständig aufklären, insbesondere wenn auf irgendwas verzichtet wird (klingt in deiner Frage an). Wenn er das nicht ordnungsgemäß macht, hat er sich eventuell schadensersatzpflichtig gemacht. Für die Darlegung des Beratungsfehlers ist der Mandant allerdings beweispflichtig, der Anwalt muss im Streitfall den Inhalt der angeblich erfolgten Beratung beweisen.

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Zunächst mal sollte man alles, was man unterschreibt, auch vorher durchlesen. Egal, von wem man es vorgelegt bekommt.

Nun schreibst du über diese Dokumente nur sehr allgemein. Wir wissen nicht, welchen konkreten Sinn oder Inhalt sie haben. Daher ist es auch aus der Ferne unmöglich zu beurteilen, ob sie zum Zeitpunkt der Unterschrift Sinn gemacht haben oder nicht.

Weiter wissen wir nicht, ob der Rechtsanwalt aus damaliger Sicht alles richtig gemacht, ob er einfach einen Fehler gemacht hat oder ob er dich tatsächlich täuschen wollte.

Der Vorwurf der arglistigen Täuschung setzt den Vorsatz zur Täuschung voraus, den du im Streitfall auch beweisen müsstest.

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Es hat an Dir gelegen, nachzufragen oder Dir Bedenkzeit zu erbitten. Er wird es Dir schon erklärt haben, aber vielleicht hast Du es nicht verstanden oder falsch eingeschätzt. Das wird sich heute nicht mehr klären lassen, da wirst Du nichts machen können.

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wenn der Anwalt es als wichtig erachtete

und nicht täuschen / abzocken / betrügen wollte

wo liegt dann sein Fehlverhalten ?

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