Wie ist die rechtliche und "soziale" Lage von Familienparkplätzen?

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17 Antworten

Es geht nur via Hausrecht und der Betreiber möchte es sich nicht mit den Kunden verprellen........

Meine persönliche Erfahrung ist das diese Parkplätze sehr häufig von Müttern mit Kind, oder Müttern die mal ein Kind hatten bzw. Müttern welche irgendwann einmal Mutter werden wollen benutzt werden.

Machmal wäre es aber auch ganz einfach die Parkplatzmarkierungen an die heute übliche Autogrösse anzupassen, dann kommt aber die Gemeinde und sagt Strafzahlung...sie hatten 250 Parkplätze zugesichert und bieten jetzt nur noch 210 Parkplätze.

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Du selbst nicht, sondern allenfalls der Betreiber. Dieser wird es sich aber nicht mit seiner Kundschaft verderben wollen, also bleibt es beim (mehr oder weniger) guten Willen der Kunden.

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Bei uns im Ort geht es eigentlich, hier und da steht mal ein Auto drauf, was es eindeutig nicht nötig hat. Aber ansonsten klappt es recht gut. 

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Mich ärgert das auch immer. Obwohl ich nicht betroffen bin, da ich keine kleinen Kinder habe. Aber rein rechtlich machen kannst du nichts, da es sich nicht um öffentlichen Verkehrsraum handelt. (Man kann nicht mal was bei den Rolliplätzen machen).

Ok du könntest beim Supermarktbetreiber Beschwerde einlegen. Aber da wird halt leider auch nicht viel dabei rumkommen.

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Gesetzlich kann nur derjenige etwas dagegen machen, der das Hausrecht hat.

Dennoch kann man durchaus eine Lektion dem "Assi mit dreier BMW" erteilen.

Ich machte das mal. War allerdings ein Behinderterparkplatz eines Supermarktes.

Da ich einen seeeehr alten Kleinwagen besaß, konnte ich es mir einfach nicht verkneifen folgendes zu tun...

Ich parkte meinen Klubschi einwach hinter demm Assi quer ein. So konnte er nicht rausfahren und musste darauf warten bis ich mit meinem Einkauf fertig war.

Beim rausgehen genoß ich seine Rote Hohlbirne, wie diese beim schreien immer wieder etwas von seinem Speichel rausschleuderte.

Grinsend und ohne Kommentare verstaute ich in aller Ruhe meinen Einkauf im Kofferraum, stieg in mein Auto und fuhr winkend davon.

Es ist gut zu wissen, dass dieser Assi genauso keinen Hausrecht hatte wie ich. Folglich konnte er sich ebenso nur beim Betreiber des Marktes beschweren.

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Kommentar von genes
17.06.2017, 11:25

Nun ja.., verstehe menschlich diese erzieherische Maßnahme.., habe ich ähnlich gemacht, dennoch anders.. - und zwar aus folgendem Grund: du darfst niemanden nötigen / ihn zuparken. Du kannst es (in diesem Fall) ihr allerdings schwer machen, ans Steuer zu kommen.. 😁. Ich habe mich mal SEHR eng neben jemandem sehr sehr dreisten gestellt, dass sie nicht einsteigen konnte. Beifahrerseite hatte sie sich selbst eng zugeparkt (stand mittig auf 2 Parkplätze.., so nach dem Motto: was interessieren mich die anderen.., ICH bin jetzt da..), sie hatte nicht bedacht, dass links daneben noch ein einziger Parkplatz war.. 😁. Da konnte ich es mir doch nicht verkneifen, mich da so hinzustellen, dass sie ihre Fahrertür nicht auf bekam. Über die Beifahrerseite zu krabbeln war der Tussi wohl zu blöde bzw sie kam schwer ran.. 😁. Möglich, aber schwierig. Wenn du dann in Ruhe vom einkaufen wieder kommst.., die dämlichen Blicke und das künstliche echauffieren.., lächel heute noch wenn ich daran zurückdenke. Wenn du dann noch sagst: tja, wer zu blöde zu parken ist.., ne??!! ..und grinsend wegfahren..

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Kommentar von Bitterkraut
17.06.2017, 12:13

Es ist gut zu wissen, dass dieser Assi genauso keinen Hausrecht hatte wie ich. Folglich konnte er sich ebenso nur beim Betreiber des Marktes beschweren.

Oh nein, er hätte dich auch wegen Nötigung bei der Polizei anzeigen können.

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Kommentar von Apolon
17.06.2017, 12:15

Ich parkte meinen Klubschi einwach hinter demm Assi quer ein. So konnte er nicht rausfahren und musste darauf warten bis ich mit meinem Einkauf fertig war.

Ich habe den Eindruck, dass dir nicht bekannt ist was man unter einem Assi versteht.

Dies sind z.B. Querulanten die Streit suchen und andere Verkehrsteilnehmer zuparken.

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Da gibt es ein sehr wirksames Mittel, zu dem auch viele Supermarktbetreiber inzwischen greifen.

Es werden AGB ausgehaengt, die regeln, wer welche Plaetze und wie lange nutzen darf. Weiterhin werden Nutzungsgelder fuer unberechtigte und zu lange Nutzung ausgehaengt. Diese werden dann durch die Nutzung der privaten Parkplaetze akzeptiert.

Mit der Ueberwachung wird dann ein privater Sicherheitsdienst beauftragt, der die Nutzungsgelder eintreibt und diese als Provision behaelt. 

Somit hat der Marktbetreiber selbst nichts mehr mit der falchen oder zu langen Nutzung zu tun und braucht selbst keine Nutzungsgelder einzutreiben. Der Sicherheitsdienst hingegen hat ein grosses wirtschaftliches Interesse daran, moeglichst viele Verstoesse gegen die Hausordnung festzustellen und zu verfolgen.

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In der StVO sind keine "Familien" Parkplätze vorgesehen. Dies liegt im Hausrecht des Supermarkt-Betreibers. Einige Supermärkte lassen ihre Parkplätze durch private Sicherheitsdienste überwachen.  

Doch wie willst du jetzt "Familienparkplatz" definieren. Nur für Mütter mit Kinderwagen? Im verständnis einiger Menschen dürfen auch Mütter mit 16-Jährigen diesen Parkplatz benutzen. 

Ich sehe die Möglichkeit darin, das der Parkplatzeigentümer durch Schilder "Nur mit Kinderwagen" klarheit schafft. Hier könnten dann die Privaten Sicherheitsdienst kunden auf ihr fehlverhalten hinweisen.

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Wenn überhaupt etwas "zu machen" ist auf einem privaten Gelände, dann allein vom Inhaber oder Pächter aus.

Das endet aber meist mit freundlichen, zusätzlichen Hinweistafeln. Einen eigenen Parkwächter werden die Supermärkte dafür mit Sicherheit schon aus Kostengründen nicht einsetzen. Außerdem werden sie sich mit den "parkwidrig" abstellenden Autobesitzern kaum anlegen, aus Angst "wertvolle" Kunden zu verlieren.

Du musst dich also mit einem Standardparkplatz begnügen oder, weil der Supermarkt sich ja am Ort befindet, dich zu Fuß dorthin begeben müssen. Zumutbar wäre das auf jeden Fall. - Wir sind leider alle viel zu sehr verwöhnt von Komfort und Bequemlichkeit und geben unser Geld, mangels sonstiger Bewegung, dafür oft im Fitnesscenter aus. Verrückte Welt! 

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Solche Parkplätze sind nicht durch das Straßenverkehrsrecht geregelt wie z.B. ein Behindertenparkplatz. Das sind reine Serviceleistungen der Geschäfte. Parken darf da grundsätzlich jeder. Wenn natürlich der Betreiber des Parkplatzes daher kommt und verlangt den Platz zu räumen sollte man dem nachkommen. Im schlimmsten Fall riskiert man nämlich ein Hausverbot.

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@DerWeisseHelm,

ich frage mich, wie viele Mütter im Supermarkt mit ihren Kindern einkaufen gehen?

Außerdem, was ein Kinderwagen im Supermarkt zu suchen hat?

Wichtig wäre, dass solche Parkplätze für große Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Der Supermarktbetreiber ist doch an Umsätzen interessiert und nicht dass Kinder die Regale ausräumen - habe ich schon öfters erlebt - und dann ist das Geschrei der Mitarbeiter im Supermarkt immer sehr groß.

Und sollte eine Familie tatsächlich mal mit ihren Kindern im Supermarkt anrücken, sagt bestimmt niemand etwas, wenn sie 2 nebeneinanderliegende Parkplätze nutzen.

Gruß Apolon

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Kommentar von hummel3
17.06.2017, 10:12

Deine Antwort legt da den Finger in eine offene Wunde! :-))

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Kommentar von sumi79
17.06.2017, 10:33

"ich frage mich, wie viele Mütter im Supermarkt mit ihren Kindern einkaufen gehen?"

Mehr als du vielleicht denkst.

"Außerdem, was ein Kinderwagen im Supermarkt zu suchen hat?"

Das, wozu es gedacht ist. Ein Kleinkind plus Zubehör zu transportieren.

Was dachtest du denn?

"Wichtig wäre, dass solche Parkplätze für große Fahrzeuge zur Verfügung stehen."

Sehe ich nicht so. Wieviele große Autos gibt es dem auf so einem Supermarktparkplatz?

"Und sollte eine Familie tatsächlich mal mit ihren Kindern im Supermarkt anrücken, sagt bestimmt niemand etwas, wenn sie 2 nebeneinanderliegende Parkplätze nutzen."

So könnte man das auch in Bezug auf große Autos sehen.

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Kommentar von achtmal4
17.06.2017, 12:58

Wenn Mütter ohne Kinder einkaufen sollen, wo bleiben in der Zeit deiner Meinung nach die Kinder? Allein zuhause oder vielleicht doch lieber bei sengender Hitze im Auto? Ich hoffe, dass das jetzt nicht ernst gemeint war. Und alle Kleinkinder als Regalausräumer abzustempeln ist ja schon sehr kurzsichtig gedacht. Meine saßen bis zu einem bestimmten Alter im Einkaufswagen - dafür gibt es schließlich integrierte Sitze. Und wenn man genug Abstand hält, wird auch nichts aus dem Regal geholt. Nur weil manche Leute zwar große und breite Autos fahren wollen, aber nicht in der Lage sind, damit auch auf Standardparkplätzen zu parken, sollen sie also die Mutter-Kind-Parkplätze nutzen dürfen. Tolle Logik.

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Kommentar von achtmal4
17.06.2017, 20:46

Zu Punkt 1: Nicht jeder hat einen Partner oder Familie, die auf die Kinder aufpassen können. Was ist mit vollzeitarbeitenden Eltern? Irgendwann hat auch der Kiga zu. Wo lebst du denn? Punkt 2: Es war nicht die Rede von Kinderwagen plus Einkaufswagen. Wenn man mit Baby einkauft, kommt die Schale auf den Einkaufswagen. Oder man nimmt nur den KiWa. Punkt 3: Niemand ist gezwungen, sich ein solches breites Auto zu kaufen - bei Familienautos kommt man nicht drum herum, weil z.B. sonst keine 3 Kindersitze nebeneinander passen. Nicht jede Familie kann sich 2 Autos leisten, damit man mit einem kleinen Auto einkaufen kann. Die meisten dieser ausgeschilderten Parkplätze sind in der Nähe des Eingangs bzw. der Einkaufswagen, damit der Weg dorthin nicht zu lang ist.

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Mit dem Betreiber reden, er macht die Regeln.

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Bist du eigentlich gehbehindert, weil du zum Supermarkt am Ort mit dem "Mutti-Bus" und Kindertross einkaufen gehen musst? - Ich hoffe nicht. Schick' doch deinen Ehemann nach Feierabend und ohne Kinder. - Der Supermarkt selbst würde sich auch freuen.

Also arrangiere dich mit der Situation oder kaufe einen extra Kleinwagen zum Einkaufen. Dann gibt's auch keinen Stress mit der Parkplatzgröße.

Der Supermarktbetreiber (allein in seine Zuständigkeit fällt das Thema) wird sich jedenfalls hüten, strikter gegen Parksünder vorzugehen. Wobei es diese eigentlich nicht gibt, denn offiziell gibt es auch keine Familien-, Frauen-, Rentner- oder Kinderparkplätze.

Das klingt jetzt etwas zynisch, ist aber nicht so gemeint, da ich selbst kein BMW-Fahrer bin und Parkhinweise achte.

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Kommentar von Mikkey
17.06.2017, 12:33

Es ist aber zynisch.

Eine Mutter (oder ein Vater) mit Kleinkindern kann es sich nicht aussuchen, ob sie/er mit oder ohne dieselben zum Supermarkt fährt.

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Rechtlich gesehen ist dies eine Grauzone, 

das Schild existiert nicht , genau wie Frauenparkplatz 

der Betreiber der Fläche stellt dies zwar auf , danach richten muss sich zwingend keiner 

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Kommentar von Mikkey
17.06.2017, 12:14

Sorry, aber das ist falsch. Der Besitzer des Parkplatzes hat das Hausrecht inne und darf dort alles vorschreiben, was ihm in den Sinn kommt. Es wäre völlig legitim, wenn dort falsch parkende Autofahrer mit Abmahnungen bombardiert werden würden.

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Ist immer wieder faszinierend.....die Leuten Kurven eine halbe Stunde vor dem Laden rum auf Parkplatzsuche, damit sie nicht ja nicht so weit laufen müssen und Abends gehen die ins Fitnessstudio auf ein Laufband.

Ich parke immer möglichst weit hinten....kein Stress, keine Dellen am Auto und ich nehme keiner Familie den Parkplatz weg.

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Auch ein 3er-BMW oder ein Fahrzeug mit erwachsenen Kindern darf dort parken. Auf Kundenparkplätzen gilt das Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" :-)

Denn Beschilderungen wie "Frauenparkplatz" oder "Familienparkplatz" sind bestenfalls für den Markt imagefördernd.

Die Straßenverkehrsordnung kennt diese Begriffe oder Zuordnungen nach Geschlecht oder Mutterstatus nicht.

Zwar könnte der Supermarkt-Inhaber bei Zuwiderhandlung ein
Hausverbot erteilen, nur warum sollte er gut zahlende Kundschaft verärgern?

G imager761


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Druck dir kleine Zettel mit der Aufschrift: Blödmann und klemm den hinter den Scheibenwischer, mehr kannste nicht machen.

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Der Betreiber hat Hausrecht und kann Dieses auch mit einem Haus/Parkverbot ausüben...

Allerdings sieht die Praxis ehr so aus, dass es keine Strafen für Falschparker gibt, da keine Kontrolleure vor Ort sind.

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