Wie ist die philosophische Frage zu verstehen: Findest du, dass Glück unterschiedlich wichtig sein kann?

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2 Antworten

Philosophie fängt mit klaren Definitionen an, weil Du sonst ins Leere redest, wie gewisse Antworten hier unten.

Glück kann ein Schicksal sein (englisch: good luck) oder ein spezielle Empfindung von Wohlbefinden. (englisch: Happiness)

Das good-luck-Glück ist wichtig bei der Lotterie oder Roulette; kann auch bei der Prüfung in der Schule wichtig sein, aber kaum bei Routine-Tätigkeiten. Das heißt: Es ist unterschiedlich wichtig, je nach ,,Bedarf".

Das Happiness-Glück ist für einige Leute wichtig, vor allem diejenige, die es selten erleben. Für die Nörgler und Meckerer ist es kein Thema. Auch hier ein Unterschied, aber nicht nach Tätigkeit, sondern nach Einstellung des Menschen.

Die Aussage, dass Glück unterschiedlich wichtig sein kann, ist also gültig.

JoelMiller 22.02.2017, 00:07

Es geht darum, ob es qualitative Unterschiede beim Glück gibt

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ulrich1919 22.02.2017, 00:12
@JoelMiller

Ich habe doch in meiner Antwort die Unterschiede erwähnt!! Was möchtest Du noch mehr wissen?
 Ausserdem hast Du gefragt nach ,,unterschiedlich wichtig" Und das habe ich nach meinem Dafürhalten belegt.

Bitte teile erst mal mit, ob Du über good-luck-Glück oder Happiness-Glück diskutieren möchtest!     Du darfst die beiden nicht vermischen!

Entschuldigung, dass ich etwas ,,streng" wirke. Aber Philosophie beruht auf saubere Argumente, nicht auf ,,gelaber".

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JoelMiller 22.02.2017, 00:17
@ulrich1919

Es geht darum, nach welcher Philosophie ich lebe, also ich nehme mal an, dass das Good-Luck-Glück gemeint ist...

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ulrich1919 22.02.2017, 00:23
@JoelMiller

Es geht darum, nach welcher Philosophie ich lebe, also ich nehme mal an, dass das Good-Luck-Glück gemeint ist...

Ich bin überrascht über diesen Satz, weil die Lebensphilosophie hat meistens mit dem gefühlten Happiness-Glück zu tun. Das good-luck-Glück hat mit Lotterie und ,,Zufall" zu tun. Und Du kannst Dir vorstellen, dass hunderttausend Euro in der Landeslotterie für einen armen Schlucker eine ganz andere Glücksempfindung bewirkt als für einen zehnfachen Millionär.

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JoelMiller 22.02.2017, 00:26
@ulrich1919

Nein, du hast recht, es geht wahrscheinlich um das Happiness-Glück, findest du, gibt es da qualitative Unterschiede?

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ulrich1919 22.02.2017, 00:38
@JoelMiller

Es gibt darin für mich qualitative UND quantitative Unterschiede.

Ursachen: Eigene Einstellung oder durch äussere Ereignisse ausgelöste Glücksgefühle. (Sonnenuntergang in den Bergen)

Wiederholbarkeit: Jede Begegnung mit der heißgeliebten Frau

oder

Einmaligkeit: Ein Umstand, welche ein Gefühl auslöst, das garantiert nie wiederkommt.

Nachhaltigkeit: Ein Glücksgefühl, das jedesmal zurückkommt wenn man an das auslösende Ereignis zurückdenkt.

Intensität: Gewisse Glücksgefühle erheben mich auf ,,Wolke sieben" völlig entrückt von der Welt; andere sind schön, aber bleiben ,,weltlich"..

Gemeinsamkeit: ein Glücksgefühl zusammen mit der Geliebten, worüber ich mich austauschen kann, hat eine ganz andere Bedeutung.

Grundeinstellung: Auch im Alltag das Gefühl zu haben, dass es mir gut geht. Diese Grundeinstellung führt einerseits zur Dankbarkeit; andererseits zur Fähigkeit und Bereitschaft, dieses Glück weiter zu verschenken.

Ich hoffe, dass diese Betrachtung für Dich brauchbar ist. Ich gehe jetzt schlafen!

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Glück gibt es nicht, da es auch kein Zufall gibt.

Aber ich würde sagen, dass damit die Frage gemeint ist, ob einer Person Glück wichtiger sein kann als einer anderen.

TechnologKing69 21.02.2017, 22:32

Wieso gibt es denn keinen Zufall?????

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JoelMiller 21.02.2017, 22:33

Bedauerlicherweise nicht, die Antwortmöglichkeiten sind:

Ja es gibt qualitative Unterschiede beim Glück.

Nein, Glück ist immer gleichbedeutend.

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Skyble 21.02.2017, 22:37

Diese Aussage ist falsch. Das weiß man durch die Informatik

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MaxNoir 21.02.2017, 23:02

"Zufall" ist ein Ausdruck des Menschen für Prozesse die er nicht versteht.

Nehmen wir an wir beschreiben den Zustand nach dem Urknall wo sich Teilchen im gleichen Abstand zueinander befunden haben "rein zufällig" anfingen zu Partikeln und letztlich zu großen Körpern zu werden als Zufall, dann ist das eigentlich nur ein Beweis dafür, dass wir (noch) nicht verstehen, wieso dies geschehen ist.

Allerdings ist Zufall relativ effizient im Beschreiben solcher Szenarien.

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Skyble 22.02.2017, 06:48

hätte man Genügend Informationen, und einen ausreichend leistungsfähigen Computer. So könnte man ausrechnen wie es in 3000 Jahren hier aussehen wird.

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