Wie ist die Heimnetzkonfiguration richtig?

...komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo mp9500,

gerne möchte ich mich hier auch zu Wort melden.

Zu 1. Mit den zwei Adern sind die in der Telefondose gemeint? Wurde diese aufgeschraubt? Es kommt immer auf den Anschluss an, ob ein Splitter notwendig ist oder nicht. Bei einem IP-basierten Anschluss fällt dieser weg. Da aktuell aber noch ein ISDN-Anschluss genutzt wird, muss der noch weiterhin in Betrieb bleiben.

Zu 2. Um was für Anschlüsse geht es hier genau?

Zu 3. Das kommt darauf an, was aktuell verfügbar ist. Eine unverbindliche vorab Prüfung kannst du bei uns auf der Seite durchführen: http://bit.ly/DSLVerfügbarkeit

Gerne schaue ich auch bei uns direkt im System nach, welche Bandbreite an deiner Adresse zurzeit zur Verfügung steht. Dafür gerne die betroffene Adresse und eine Rückrufnummer über unser Kontaktformular zusenden: bit.ly/TelekomKontakt

Zu 4. Es kommt ganz darauf an, was für Geräte aktuell genutzt werden. Wichtig ist, dass ein Router eingesetzt wird, der die IP-Technik unterstützt. Auch sollte man abklären, ob die Telefone über einen IP-basierten Anschluss laufen. Bei unseren Speedport Routern gibt es zum Beispiel zwei Telefonsteckplätze. Neuere Geräte lassen sich aber auch über DECT mit dem Router verbinden. An sich kann man aber auch z. B. ältere analoge Telefone noch über einen IP-basierten Anschluss betreiben.

Ich freue mich, wenn ich weiterhelfen konnte. Gibt es weitere Fragen, immer her damit! :)

Viele Grüße und einen schönen Abend wünscht

Isabelle N. von Telekom hilft

Zu 1. Das gehört eigentlich nicht zum Heimnetzwerk.  An den Telefonanschluss kommt nur der Splitter und daran dann alle anderen Geräte wie Telefone, Fax, Fritzbox. Ob der Splitter notwendig ist hängt von der Fritzbox ab oder dem Anschluss. Wenn ihr einen IP Anschluss habt wird auf jedenfall nur eine passende Fritzbox benötigt oder ein Gerät mit ähnlichen Vorraussetzungen.

Zu 2. Keiner kennt die Anschlüsse dort, also kann dazu nichts sagen.

Zu 3. Sieh dir die Angebote der Provider an. Bei 1&1 sind bis zu DSL 100 möglich, falls der Anschluss das erlaubt. Verfügbarkeit Prüfen.

https://dsl.1und1.de/#tarife

zu 4.   Bei IP Telefonie werden Telefone direkt an der Fritzbox angeschlossen entweder Analog oder ISDN oder Dect je nach Box und Telefon

Beispiel  https://avm.de/produkte/fritzbox/fritzbox-7580/

Für einen DSL-Anschluss reichen die 2 Adlern. Weitere Adern sind bei DSL nicht eingeplant. Den Splitter brauchst du ersteinmal, da die DSL-Gegenstelle so eingerichtet ist, dass dein Anschluss mit Splitter läuft.

Sofern du nun auf einen neuen Anschluss umgestellt wirst fällt dieser weg und die DSL-Leitung geht direkt in den Router. Dann muss der Router aber zumindest Annex-J können, damit er mit dem Anschluss arbeiten kann. Damit du dein Telefon weiterhin nutzen kannst brauchst du ggf. ein Gerät mit FON-Anschlüssen oder einer DECT-Basis um die Telefone dort einzubinden.

Daher schreib mir mal deine FRITZ!Box-Modellnummer (z.B. 7330), dann kann ich dir sagen, ob du ein anderes Gerät brauchst.

1. Das weiß ich nicht so genau. Du könntest es testen. Wenn es nicht funktioniert, steckst du es einfach wieder so, wie es war. Ich nutze kein Splitter, ich weiß aber nicht wie die Belegung ist oder ob es auf den Anschlusstyp ankommt. Ich hab noch nie ein Splitter bei meinen Anschlüssen genötigt.

2. Die Stecker sind standartisiert und je nach Verwendung sind sie anders belegt.

3. Mit Vectoring und je nachdem wie weit du vom DSLAM (die großen Kästen an der Straße), sind mehr als 200mbit (vielleicht sogar noch mehr) möglich. Je weiter du weg wohnst, desto mehr Störsignale entstehen und weniger Geschwindigkeit wird möglich. Wenn man Glasfaser bis im Keller hat, sind sogar noch mehr möglich, wenn nur die Hausverdrahtung über Kupfer läuft.

4. Ich weiß nicht wie es bei allen Fritzboxen aussieht, aber ich hab noch ein Telefon an meiner Fritzbox über TAE angeschlossen. Die Telefonnummern weist man den Anschlüssen zu. 

Ich kann dir momentan nur Frage 3 beantworten:

Die datenrate ist prinzipiell von 2 Dingen abhängig.

1. von deinem Internetanbieter --> wieviel breindband er dir zur verfügung stellt

2. von dem "Leiter". LWL oder Kupferverkabelung.

Auch gibt es ein unterschied zwischen m(ega)bit und m(ega)Byte. denn 1byte besteht aus 8 bit. Darauf solltest du achten, wenn man dir ein Vertrag andrehen will.


Danke, und schon klar :) ich glaube kaum dass es 100mByte Anschluss gibt xD

0

PS.: Ich bin selbst Informatiker

0
@mp9500

Soso. Und Informatiker drüfen bit/s und Byte verwechseln?

Wenn du ein Telefonkabel mit 8 Adern hast und so sechs "übrig" sind, dann sind die vor der TAE halt übrig. Wenn du intern acht Adern hattes für den ISDN S0-Bus und altes Ethernet (10 oder 100 Mbit/s) mit obskuren Y-Adapter hast, kann das so langsam weiter funktionieren, Gigabit geht damit nicht.

Mehr als 100 Mbit/s über Kupfer wird nach meine Kenntnis noch nicht angeboten, ob über die alten 2-Draht-Leitung noch mehr ginge weiß ich nicht.

0

Was möchtest Du wissen?