Ist die Evolution mit der Lehre der grossen Abrahamitschen Religionen (Christentum und Islam) vereinbar?

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23 Antworten

Hallo Wiessbegieriger,

die Evolution ist mit jeder Religion vereinbar, so lange diese nicht fundamentalistisch, sondern "aufgeklärt" verstanden wird.

Der wesentliche Punkt hierfür, ist die Einsicht, dass die Frage "Glaubst Du an Gott oder an die Evolution?" ein grundsätzlicher Kategorienfehler ist. Es handelt sich hierbei einfach nicht um zwei Gegensätze einer Begriffswelt.

Peter Hess vergleicht diese ein falsches Dilemma erzeugende Frage in seinem mMn für Dich lesenswerten Text

http://ncse.com/religion/start

mit der Frage "Ist eine Banane gelb oder krumm?"

Beide Adjektive stehen zueinander nicht im Gegensatz. Sie können beide zutreffen. Oder beide nicht zutreffen. Es kann auch nur einer von beiden zutreffen. Oder der andere.

Man kann Gott nicht dadurch beweisen, indem man die Evolution widerlegt. Ebenso kann man die Evolution nicht nachweisen, indem man religiöse Aussagen widerlegt.

Naturwissenschaft beschäftigt sich immer mit gesetzmäßig in der Natur ablaufenden Prozessen. Naturwissenschaft sucht diese Prozesse zu erkennen, zu verstehen und daraus zuverlässige Aussagen über die Natur abzuleiten.

Sinnfragen (im Sinne der Philosophie) behandelt die Naturwissenschaft nicht. Grundsätzlich nicht. Wenn der Naturwissenschaftler fragt "warum passiert dies?", so meint er "welcher Prozess ist dafür verantwortlich, dass dies passiert?".

Sinnfragen sind Deutungsfragen des Daseins. Und diese existenzialistische Fragestellung fehlt der Naturwissenschaft. Sie ist dafür nicht zuständig. Wir betreten mit existenzialistischen Fragen das Gebiet der Philosophie.

Die Religion wiederum gibt nun eine mögliche Antwort auf die philosophische Fragestellung nach Sinn und Deutung des Daseins, nämlich, den Sinn und die Deutung, dass der Mensch als Gegenüber von Gott zu sehen sei.

Ob man sich dieser religiösen Antwort auf die philosophischen Grundthemen anschließen möchte, das ist also vollkommen unabhängig von naturwissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, wie unsere Welt nun einmal aussieht.

Das ist der wesentliche Punkt: Es ist schlicht kreationistisch zu fragen "Glaubst Du an Evolution oder an Gott?". Es sind 2 unabhängige Fragen, mit denen sich jeder von uns beschäftigen muss: "Überzeugt Dich die Datenlage, die die Naturwissenschaften als Belege der Evolution angehäuft haben?" und "Glaubst Du an Gott?".

Religion überschreitet ihre Kompetenz, wenn sie Aussagen über Prozesse macht, die in der Natur ablaufen. Wenn Religion sagt, die Welt sei erst 10 000 Tage alt, dann ist das ein Betreten des Kompetenzbereiches der Naturwissenschaften - und damit widerlegbar.

Naturwissenschaften dürfen also darauf hinweisen, dass die Schöpfungsgeschichte der abrahamitischen Religionen (zu der übrigens auch noch das Judentum zählt; sollte man so am Rande schon mal erwähnen...) keinesfalls als historischer Tatsachenbericht stimmig ist.

"Schöpfung" an sich ist jedoch ein philosophisches Konzept. Es bezeichnet den Gedanken, dass das Dasein an sich seine Existenz etwas verdankt, was nicht Teil der Schöpfung selbst ist.

Damit ist auch klar, dass das Konzept "Gott" selbst nicht zum Gegenstandsbereich der Naturwissenschaft gehört. Die Naturwissenschaft beruht auf dem sogenannten "schwachen ontologischen Naturalismus". In dieser metaphysischen Annahme über die Welt, geht man davon aus, dass man die Welt durch Beobachtung erkennen kann und sie erklären kann, ohne auf Transzendentes (also "Übernatürliches") zurückgreifen zu können.

"Gott" ist weder ein gesetzmäßiger noch ein vollständig innerhalb der Natur ablaufender Prozess. Und damit auch nicht Gegenstandsbereich der Naturwissenschaften. Religiöse Aussagen über die Welt (statt über Gott) hingegen sind testbar und damit grundsätzlich widerlegbar.

Du kannst Dich also bei der Wahl Deiner Religion nicht wirklich sinnvoll nach den Naturwissenschaften richten. Vielmehr solltest Du Dich mit den Aussagen und Glaubenskonzepten innerhalb der einzelnen Religionen beschäftigen. Die willentliche Entscheidung "ich will jetzt an einen Gott glauben und suche mir einen aus" erscheint mir persönlich jetzt etwas merkwürdig - aber das ist Deine Entscheidung... ;-)

Vielleicht solltest Du einmal die Begriffe Pantheismus oder Panentheismus googeln...

Ansonsten verlinke ich Dir jetzt noch einen Text der evangelischen Kirche, der sich mit dem Verhältnis von Religion und Naturwissenschaft beschäftigt.

Grüße

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Kommentar von earnest
02.10.2015, 12:38

Sternantwort.

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Kommentar von Wiessbegieriger
04.10.2015, 23:05

Danke für deine grandiose Antwort.

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  1. Großartig, dass du glauben willst! Manchmal ist das nicht so leicht, aber Glaube ist Entscheidung.
  2. Evolution ist die derzeit verbreitete Theorie und eben darum kein Fakt. Nicht, weil ich etwas gegen Evolution habe, sondern eil es zum Wesen aller Naturwissenschaften gehört, keine Theorie als "Fakt" zu nehmen, sondern zu akzeptieren, bis wir das Gegenteil bewiesen haben.
  3. Du wirst in allen abrahmitischen Religionen vernünftige Menschen finden, die den Wer der Wissenschaft schätzen. Für das Christentum kann ich dir sagen: Es ist Glaubensatz, dass Gott die Welt erschaffen hat - und nicht wie
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Kommentar von earnest
26.11.2015, 16:43

Schön und gut, Eselspur. Aber folgt nach dem "DASS" nicht quasi automatisch die Frage nach dem "WIE"?

Wenn du einem Kind erklärst, wo die Babys wohnen und wie sie da rauskommen, fragen sie dann nicht irgendwann: "Und wie kommen sie da rein, Mutti?"

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Ich kann dir deine frage nicht direkt beantworten, aber ich kann dir vll helfen deinen glauben zu finden.
Ich bin der meinung, das jeder mensch an etwas glaubt, er hat ideale und prinzipien, er hat eine weltanschaung eigene Idee, und einen verhaltenskodex. Das ist es was einen menschen ausmacht. Das ist es was tief in ihm ist. Und das ist es an was ich glaube. Für mich sind diese prinzipien meine eigene religion. es ist ein glaube der von innen heraus kommt.
Ich habe vll keinen schicken namen für die religion und ich kann dir auch klein buch bieten in dem die geschichte meiner religion steht, aber dieser glaube sorgt dafür das ich mich selbst unter kontrolle habe und er hilft mir in schwierigen zeiten, weil er mir halt gibt.
Vll soltest du dich erstmal nach deinem "inneren Gott" suchen bevor du blindliongs eine §oberflächliche" religion annimst. vll stellst du dann fest, das dein innerse zu einem äuéren passt.
solange du dich an deinen inneren glauben hällst, hast du auch kein problem die evoluton damit zu vereinbaren

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Kommentar von goennns
04.10.2015, 15:29

Bis auf die Rechtschreibung klasse Kommentar! Ich seh das ganz ähnlich.

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Bei der EKD sieht das so aus:

Aus christlicher Sicht kann man die Evolutionstheorie durchaus für richtig halten, wenn man nicht biblizistisch die Schöpfungserzählung aus 1.Mose 1 für einen Tatsachenbericht hält und das zeitbedingte weltanschauliche Material des Kapitels von den tiefer liegenden Glaubensaussagen zu unterscheiden weiß.

https://www.theologie-naturwissenschaften.de/themen/evolution-und-schoepfung.html

Und in der katholischen Kirche sieht es ähnlich aus:  "Biblische Schöpfungsaussagen sind ihrer literarischen Form nach keine protokollartigen Berichte über den Entstehungsvorgang der Welt, sondern ursächliche Sinndeutungen", erläutert ein Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz. Es falle in die Kompetenz von Naturwissenschaftlern zu erklären, wie die Welt entstanden sei. "Die theologische Schöpfungslehre fragt dagegen, warum überhaupt etwas ist."

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Kommentar von earnest
02.10.2015, 11:05

Deine Sätze in die Ohren der Fundamentalisten ...

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 warum muss ein allmächtiges Wesen einen solchen Umweg
 gehen um Leben zu erschaffen?

Warum nicht ? Gott ist eben kein Hokus-Pokus-Gott, wie ihn die Autoren der Genesis sich vorgestellt haben.Wenn "Zeit" gegeben ist, Voraussetzung für das materielle Sein,  dann auch ein Werden und Vergehen.
Auch das "Heilig-Werden" des Menschen, seine geistige Vervollkommnung erfolgt in der Zeit.
Warum kann ein allmächtiger Gott nicht machen was er will und zwar genau so ?
Ansonsten - wir wissen es nicht und sind auch nicht fähig dies zu bewerten.

Ein Freund von mir der die noch unbekannte Religion
der grossen Vier verkündet, konnte mir relativ gut
erklären wie die Evolution mit seinen Göttern
vereinbar ist.

Dann solltest du diese "Religion" wählen und nicht hier rum sülzen.
Du bist doch selbst der von dir ständig so gelobte "Freund" und willst uns hier verscheißern. Es gelingt dir sogar.(fast)
Meine Beitrag ist deshalb eher an die gerichtet, welche die oben stehende Hinterfragung auch beschäftigt.

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Wenn man die Glaubenstexte wörtlich nimmt natürlich nicht. Aber wir haben da einfach den Unterschied Glauben und Wissen. Alles Gute.

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Nein, meiner Meinung nach ist das weder mit dem Christentum noch mit dem Islam vereinbar.

Selbst wenn man die Schöpfungsgeschichte ausser ach lässt. Gibt es keine logische Begründung warum ein allmächtiger Gott, erst eine Evolution brauchte um den Menschen zu schaffen.

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Ich versuche es noch einmal.

Zu den sogenannten " abrahamitischen Religionen " gehören ganz sicherlich die jüdische Religion und der Islam. Beide sind Gesetzesreligionen. Das Christentum ist keine Gesetzesreligion.

Das Christentum, basierend auf dem NT, stellt einen neuen Bund zwischen Gott und den Menschen dar, wobei der zuvor streng monotheistische Gottesglaube in einen Glauben an einen trinitarischen Gott umgedeutet wurde.

Evolutionstheorie und Evolutionsbiologie sind mit den Kernaussagen des Korans nicht vereinbar. Noch heute lehnen islamische Theologen und islamische Rechtsgelehrte beides strikt ab.

Die RKK hat längst Fireden mit den beiden neuen Wissenschaften gemacht.Die Schöpfungsgeschichte wird als literarische Form betrachtet mit theologischer Bedeutung.

Nur evangelische Freikirchen und andere christliche Glaubensgemeinschaften ,wie die Zeugen Jehovas, lehnen Evolutionstheorie und Evolutionsbiologie ab.

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Die Evoulutionstheorie ist nicht mit dem Christentum vereinbart, aber du musst wissen das es für die Evoulutionstheorie auch viele Gegenargumente gibt. Möchtest du wirklich nur auf die Evoulutionstheorie achten, beachte doch auch bitte andere Faktoren. Und tut mir leid falls das jetzt blöd klingt, aber was ist die Religion der Großen Vier?

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Die Bibel ist kein Naturkundebuch. Die Schöpfungsberichte wollen in einer bildreichen Sprache lediglich aussagen, dass alles aus Gottes Hand kommt. Dabei ist ohne Belang, auf welche Weise und innerhalb welcher Zeit dies geschehen ist. Gott ist Gegenwart und steht über jedem Zeitbegriff. Die Erschaffung der Welt kann in Milliarden von Jahren erfolgt sein und ist für Gott doch nur ein Augenblick. Deshalb besteht auch für Christen kein Widerspruch zur Evolutionslehre.

Ganz im Gegensatz dazu steht der Evolutionismus, der aus christlicher Sicht abzulehnen ist. Er behauptet, Phänomene zu erklären, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der naturwissenschaftlichen Methode fallen: Die geistigen, seelischen und freiheitlichen Akte.                                                Philosophisch ist es nicht möglich, dass Leben eine materielle Ursache hat. Nur Gott kann Leben hervorbringen. Nur Lebendes kann Leben weitergeben. Materie kann nicht Geist hervorbringen. Naturwissenschaftlich kann dieses Problem nicht beantwortet werden, da die naturwissenschaftliche Methode dies nicht erfasst.

Deshalb steht nicht die Evolution (als sukkzessive Entfaltung des Lebendigen) im Widerspruch zum Glauben an den Schöpfer, sondern die Behauptung, die Entstehung des Lebens und der verschiedenen Arten sei naturwissenschaftlich vollständig beschreibbar (also der Evolutionismus).

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Kommentar von earnest
02.10.2015, 11:51

Du wirst nicht allzu viele seriöse Wissenschaftler finden, die der Überzeugung sind, ALLES sei vollständig erklärbar ..

Insofern klingt für mich dieser Teil deiner Antwort wie "einen Pappkameraden aufbauen und ihn dann schlagen".

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Kommentar von uteausmuenchen
02.10.2015, 12:16
Philosophisch ist es nicht möglich, dass Leben eine materielle Ursache hat. Nur Gott kann Leben hervorbringen. Nur Lebendes kann Leben weitergeben.

Genau das ist halt keine philosophische Frage, sondern sehr wohl eine naturwissenschaftliche Frage. Denn wir fragen hier nach in der Natur ablaufenden Prozessen.

Du behauptest hier also von vorneherein, dass keine natürliche Erklärung möglich ist.

Damit behauptest Du letztlich viel mehr zu wissen, als Naturwissenschaftler. Denn während Naturwissenschaftler versuchen, denkbare Wege zu rekonstruieren, behauptest Du schon zu wissen, dass alle denkbaren Wege sich als falsch herausstellen.

Tatsächlich gibt es sogar sehr konkrete Vorstellungen darüber, welche Wege entstehendes Leben genutzt haben könnte.


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Kommentar von wildcarts2
02.10.2015, 16:38

Ich kenne keine Schöpfungs"berichte", sondern nur GESCHICHTEN, LEGENDEN, MYTHEN.

Nur Lebendes kann Leben weitergeben.

Das ist nur eine Vermutung! Nur weil der Mensch derartiges noch nicht beobachtet hat, muss es nicht unmöglich sein.

Das Leben irgendwo einen Anfang haben MUSS, ist völlig logisch. Die Idee Gläubiger, das UNSER Leben einen Anfang haben müsse der in Gott zu finden sei, enthält den groben Fehler, dass dann auch Gott einen Anfang haben müsste....

. Er behauptet, Phänomene zu erklären, die nicht in den Zuständigkeitsbereich der naturwissenschaftlichen Methode fallen: Die geistigen, seelischen und freiheitlichen Akte.    

Diese "Phänomene" lassen sich aber naturwissenschaftlich erklären. Alles Gedankliche/Geistige ist nichts weiter als ein chemisch/elektrischer Prozess. Sobald die Energieversorgung des körpers aufhört, zerfallen die entsprechenden biologischen Dinge. Damit ist erwiesen, dass auch Gedanken nur Biomasse sind!

Übrigens ist "seelisch" nichts anderes als "körperlich".

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Kommentar von Nathanhilde
16.09.2016, 14:07

In der Bibel steht am 1. Tag und am 2. Tag und das sind auch aufeinander folgende Tage nicht Millionen von Jahren weil die Pflanzen 1 Tag vor der Sonne geschaffen wurden und die pflanzen würden nicht Millionen von Jahren ohne Sonne auskommen.

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Ein Freund von mir der die noch unbekannte Religion der grossen Vier verkündet, konnte mir relativ gut erklären wie die Evolution mit seinen Göttern vereinbar ist.

Na, dann erklär mal, wie das mit den großen 4 so lief ;-)  

Ansonsten gilt, dass die ET zwar oberflächlich betrachtet mit der Schöpfungsmythologie der Bibel vereinbar ist, aber wenn man ins Detail geht, sind die beide Aussagen nicht miteinander vereinbar. 

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Kommentar von Wiessbegieriger
04.10.2015, 15:17

Vor vielen Jahren, stritten sich zwei der grossen Vier Götter, Loredo Gott des Irdischen, wollte die Erde für sich allein er, schuf Umweltbedingungen die es für Leben unmöglich machte zu existieren, Lorana Göttin des Lebens wollte aber auch macht auf der Erde, sie wandte sich an die anderen Zwei Götter, Liana Göttin der Balance, und Lorono Gott des Jenseitigen, sie stimmten ab und kamen zum Ergebnis das Loredo Leben auf der Erde zulassen müsse.

Loredo hielt sich daran viele Jahre er sorgte aber für Bedingungen die nur das primitivste Leben zuliessen. Nach vielen Jahren wollte er aber diese unbemerkt von den anderen Götter, auch beseitigen. Er veränderte die Lebensbedingungen auf der Erde, langsam aber stetig um s das Leben auf der Erde auszulöschen. Lorana viel dies aber auf und so sorgte sie dafür das sich die Lebewesen anpassen, dies tut sie bis heute und dies nennen wir Evolution.

So in Etwa hat es mir jedenfalls mein Freund erklärt.

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ich möchte an etwas glauben, an eine Religion die mir Kraft gibt.

Und wie entscheidest du dich dann? Nach Punkten?
Die Antworten sind hier ja recht unterschiedlich.

Alle Religionen sind Jahrhunderte alt, und alle Religionen haben heute genau damit zu kämpfen.
Daher wüsste ich nicht, wie du dein Wissen des 21. Jahrhunderts mit solch alten Gebilden, Erzählungen unter einen Hut bringen willst.
Aber ich weiß eh nicht, wie das geht, dass man sich anscheinend hinstellen und sagen kann: "So, ab heute glaube ich daran."

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Die Evolutionstheorie nach Darwin ist mit keiner der abrahamitischen Religionen vereinbar, da alle 3 Religionen von einem Schöpfergott ausgehen, welcher die Arten gezielt erschaffen hat. 

Bestenfalls die weitere Entwicklung/Veränderung der Arten kann als "Evolution" toleriert werden, wobei die Anlagen (das Programm) dazu ebenfalls dem Schöpfer zugeschrieben werden.   

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Kommentar von ghddb
05.10.2015, 13:28

Ganz offensichtlich läßt Gott aus unserer Sicht Zufall in Naturprozessen zu (bis hin zur menschlichen Freiheit des Denkens und Handelns). Damit können wir nicht mehr von einem festen Programm sprechen, das der Schöpfer einmal in die Natur gelegt hat. Es spricht aber nichts dagegen, anzunehmen, dass Gott die weitere Entwicklung der Welt, ihrer Lebewesen und unseres mitschöpfenden Denkens laufend begleitet, und zwar auch weiterhin schöpferisch. Gott hat die Welt nicht irgendwann geschaffen, sondern sein Schöpfertum ist die ganze Zeit anwesend, allerdings nicht, indem er seine eigenen Naturgesetze bricht.

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Mit KEINER der genannten Religionen.


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Kommentar von earnest
02.10.2015, 10:40

Aber ich denke, das wußtest du auch schon, bevor du die Frage stelltest ...

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Die christliche Lehre kann unter Umständen mit der Evolution sehr gut leben, wenn man die Darlegungen aufbauend und nicht konträr sieht.

Hinsichtlich des Islam darf ich Dich darauf hinweisen, der Islam behauptet zwar gerne er wäre eine abrahamitische Religion, hat aber mit dem Juden- und Christentum nichts zu tun. Die im Koran aufgeführten angeblich biblischen Personen stimmen nicht mit Taten, Wirken  oder/und Chronologie überein. Der Islam ist eine eigenständige Religion für sich.


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Kommentar von ItsJustMe38
02.10.2015, 12:05

Villeicht liegt der Fehler ja in euren Büchern?

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Kommentar von Alanbar31
02.10.2015, 13:42

Evolutionstheorie ist nur eine Theorie die nicht belegt ist !!! Islam und Evolution sind miteinander nicht vereinbar, warum weil wir an Adam und Eva glauben und das Paradies wo die vorher waren , dann sind die auf Erden machten viele Kinder und so wuchs die Menschheit!!! Christentum das alte Testament  gibt es viele Gemeinsamkeiten mit Islam zB Adam und Eva , Sintflut Noah,Joseph in Ägypten,und Moses wie er das Meer teilte !! NT : ist für mich ein Märchen Kapitel

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Warum möchstest du einerseits Realist sein, aber auf der anderen Seite dein Leben der Fantasie widmen? Das ergibt keinen Sinn und kann nicht funktionieren!

Götter sind de facto nur Erfindungen von Menschen. Menschen haben Religionen aus rein politischen, machthungrigen Gründen erfunden. Mit Hilfe von Götter und Glauben versuchen sie das Volk zu manipulieren und zu beherrschen. DAS ist der EINZIGE Grund für Religionen. Ohne Religion gäbe es auch keine Götter.

Keine einzige Religion kann dir die Welt oder das Leben erklären. Sie arbeiten mit leeren Behauptungen, Zirkelschlüssen und uralten Büchern voller Fehler.

Christen und Moslems lehnen die Evolutionswissenschaften komplett ab und verstehen diese auch gar nicht. Sie schneidern sich ihrer eigenen Definitionen und widerlegen sie dann. Beispielsweise denken viele Gläubige, Evolution wäre auch nur ein Glaube ....

Gläubige denken, Evolution würde aussagen, Leben sei durch Zufall entstanden. Das ist aber gar nicht Inhalt der Evolutionswissenschaften. Evolution befasst sich lediglich mit der Weiter-Entwicklung bestehenden Lebens und ist die am besten belegteste Wissenschaft.

Gläubige sehen darin eine Bedrohung ihres Schöpfungsmythos. Manche wollen Evolution mit ihrem Glauben verknüpfen, aber das funktioniert nun mal nicht.

Selbst wenn du denkst, dein Kollege könne das logisch erklären, ist das falsch. Er hat dich nur um den Finger gewickelt. Glaube und Wissen sind zwei Gegenstätze, die nicht miteinander verbunden werden können. Entweder man WEISS oder man GLAUBT, beides schließt sich aus.

Wie Evolution funktioniert, wissen wir. Da gibt es keine Götter, die das steuern.

Außerdem ist ausreichend erwiesen, dass es keine Götter gibt!

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Wenn du wirklich an etwas Sinnvolles glauben willst, dann halte dich nicht mit Religionen oder andere Heilsbotschaften auf (die doch ausnahmslos alle irgendwann als Unterdrückungsinstrument und Mordrechtfertigung missbraucht werden), sondern...

... glaube an dich selbst!

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Mir ist Deine Frage nicht ganz klar. In meinen Augen ist ein Glaube eben etwas an das man glaubt. Wie willst Du Dich denn mit Deinem Verstand auf eben so einen festlegen? Ich meine, das kommt doch aus ein tiefen Überzeugung heraus, da kann man nicht wissenschaftlich herangehen. Oder zwingst Du Dich das zu glauben, was Dir am plausibelsten erscheint?

Na ja, ich muss nicht alles nachvollziehen können...

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jede lehre ist menschenwerk, das aus dessen bestimmten zeit stammt

die evolution ist gotteswerk und an keine zeit gebunden

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Kommentar von hell12
04.10.2015, 11:10

und noch voll in Arbeit, Sterne gehen und kommen, alles entwickelt sich weiter.

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Kommentar von Nathanhilde
16.09.2016, 14:02

die Evolution ist das Gegenteil von Gott wie kommst du darauf?

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Die Frage muss andersherum lauten. Sind Religionen, die ja nur auf Glauben beruhen, mit der Realität vereinbar?

Wenn man zu dem Ergebnis kommt, dass sie das nicht sind, sollte man einen großen bBgen um sie machen – und einen noch größeren um ihre selbsternannten "Stellvertreter" auf Erden.

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