Wie ist die Erde Enstanden. Die pfarrer Erzählen Gott habe sie Erschaffen. Doch wo kam Gott her?

19 Antworten

Hallo Sebastian6259,

das ist eine interessante Frage, die immer wieder gestellt wird. Die Bibel trifft eine bedeutende Aussage über Gottes Existenz: ""Ehe selbst die Berge geboren wurden oder du darangingst, wie mit Geburtswehen die Erde und das ertragfähige Land hervorzubringen, ja von unabsehbarer Zeit bis auf unabsehbare Zeit bist du Gott" (Psalm 90:2). Der hier gebrauchte Begriff "unabsehbare Zeit" hat auch die Bedeutung von "Ewigkeit". Gemäß der Bibel ist es also richtig zu sagen, dass Gott schon immer existiert hat.

Viele halten diese Aussage für unvernünftig und unglaubhaft. Es stimmt, unser Verstand kann einfach nicht erfassen, wie es möglich sein soll, dass Gott schon immer dagewesen ist. Wäre das jedoch wirklich ein Grund, es abzulehnen? Es gibt schließlich vieles andere in unserer Welt, das wir auch nicht völlig begreifen können, von dessen Existenz wir dennoch überzeugt sind. Denke nur einmal an die Zeit. Wer kann sich vorstellen, dass es Zeit schon immer gegeben hat und auch in der Zukunft kein Ende hat? Dennoch lehnen wir den Zeitbegriff nicht deswegen ab, weil wir nicht alle damit verbundenen Gesichtspunkte völlig verstehen können.

Ebenfalls nicht begreifbar für uns ist die Größe des Universums. Astronomen finden keinen Anfang und kein Ende und je weiter sie in den Weltraum vordringen, desto mehr entdecken sie. Viele sind daher von der Endlosigkeit des Universums überzeugt, obwohl die menschliche Vorstellungskraft nicht ausreicht, das wirklich voll und ganz zu begreifen.

Es gibt auch viele Dinge auf unserer Erde, die uns Rätsel aufgeben. Wir begreifen z.B. noch nicht einmal, was das Leben eigentlich ist oder alle Aspekte der Funktionsweise des menschlichen Gehirns, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dennoch sind wir bereit, entsprechende Tatsachen anzuerkennen.

Der Forschergeist des Menschen scheint zwar keine Grenzen zu kennen, doch sollte man den menschlichen Verstand auch nicht als das Maß aller Dinge ansehen. Es mag sein, dass wir bestimmte Dinge niemals vollständig verstehen werden, egal wie lange wir forschen oder darüber nachdenken. Die Bibel sagt, dass der Mensch "das Werk nie herausfinde, das der [wahre] Gott gemacht hat vom Anfang bis zum Ende" (Prediger 3:11). Das mag vielleicht ein wenig frustrierend klingen, doch erinnert dieser Text die Menschen daran, dass sie gewissen Grenzen unterworfen sind. Nichts desto trotz wird es in alle Ewigkeit immer wieder Neues zu entdecken und erforschen geben.

Wenn wir also schon in unserer materiellen Welt auf vieles stoßen, das den menschlichen Verstand übersteigt, können wir dann erwarten, von einem Gott, der das unermessliche Weltall und die unzähligen Formen des Lebens ins Dasein gebracht hat, alles zu wissen und zu begreifen?

LG Philipp

Interessante Antworten hier: Bibel von primitiven Hirten ohne Zähne geschrieben; Adam u. Eva sind metamorphorisch ...

Wie intelligent waren die damals wirklich?

Moses, der 1513 v. u. Z. (!) unter Inspiration den Schöpfungsbericht festhielt, war "in aller Weisheit der Ägypter unterwiesen" (Apg. 7:22).

Wie intelligent waren die Ägypter damals? "Weltweit rätseln [noch heute] Wissenschaftler und Ingenieure, wie die monumentalen Bauten [Pyramiden] vor rund 4500 Jahren entstanden sind." www.planet.wissen.de).

Adam u. Eva Mythos? Woher hatte Moses sein Wissen?

Da die Menschen damals sehr lange lebten, hätte die Übermittlung dieses Aufschlusses von Adam bis Moses nur fünf Menschen als Bindeglieder erfordert: Methusalah, Sem, Isaak, Levi und Amram.

Mose erwähnt „das Buch der Geschlechter“ (1. Mo. 5:1). Es existierten demnach bereits Aufzeichnungen. Adam war als Schöpfung Gottes hochintelligent, wie seine lyrischen Aussprüche beweisen (1. Mo. 2:19, 23).

Ein vollständiges Geschlechtsregister von Adam über Abraham, Salomo bis Jesus ist enthalten in Lukas, Kap. 3.

Andere biblische Aufzeichnungen beweisen, dass die Bibelschreiber lange vor unserer Zeitrechnung über Wissen verfügten, das ihrer Zeit weit voraus war. Sie sprachen von der Kugelform der Erde, dass sie frei im Raum schwebt und dass die Zahl der Sterne "wie Sand am Meer ... unzählbar" sei — alles Tatsachen, die man erst in jüngerer Neuzeit bestätigen konnte (Jes. 40:22; Hiob 26:7; Jer. 33:22).

Woher hatten die Bibelschreiber damals ihr phänomenales Wissen? Es gibt nur eine plausible Antwort:  „Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert.“ (1. Tim. 3:16).

Jetzt können wir die Aussage, dass Gott keinen Anfang und kein Ende hat, besser einordnen (Psalm 90:2). 

Dass wir das nicht begreifen können, ist eine andere Sache. Wir können auch nicht begreifen, dass das Weltall unendlich ist. Das übersteigt einfach unsere Vorstellungskraft. Und doch ist es eine Tatsache.

Wie ist die Erde entstanden?

1. Mo. 1:1 "Im Anfang erschuf Gott die Himmel und die Erde."

Zweifellos vollzog Gott diesen bedeutenden Schöpfungsakt vor Milliarden von Jahren. 

Die weiteren beschriebenen "Schöpfungs-Tage" sind keine buchstäblichen "7" Tage, wie Kreationisten gern behaupten. Es ist ein unbestimmter Zeitraum, der durchaus Millionen Jahre lang sein könnte (unser "Lebtag" ist auch nicht nur 1 Tag). 

Der Schöpfungsbericht ist wissenschaftlich korrekt. Das Universum hat einen Anfang und das Leben trat in einer Abfolge von mehreren Phasen auf.

Und die zahnlosen dummen Hirten damals waren der Wissenschaft weit voraus.

 Alexandria war das zweite große Zentrum des Judentums in hellenistischer Zeit! 

Der Pentateuch (Moses) wurde etwa 440 v. Chr. geschrieben!

Das Hiobbuch irgendwann so bis 3 Jahrhundert v Chr.!

Das die Erde eine Kugel sei wusste man schon 6 - 3v. Chr OHNE DIE BIBEL!  Pythagoras und Aristoteles z.B. ! 

Zu der Zeit als Hiobsbuch geschrieben wurde -> Hat man schon Fixsterne vermessen! 

Timocharis von Alexandria (* um 320 v. Chr.; † 260 v. Chr.) war ein griechischer Astronom und Philosoph, wahrscheinlich geboren in Alexandria.
Euklid von Alexandria (altgriechisch Εὐκλείδης Eukleídēs, latinisiert Euclides) war ein griechischer Mathematiker, der wahrscheinlich im 3. Jahrhundert v. Chr. in Alexandria gelebt hat.

Aristyllos war ein Astronom aus Samos. Er wirkte um 300 v. Chr. im ägyptischen Alexandria.

Zudem ist ein Kreis keine Kugel ! Und die Erde hat nach der Bibel auch vier Ränder -> wird immer gerne vergessen zu erwähnen in diesem Zusammenhang :-)

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@AndyG66

— Bibelbuch Mose — Niederschrift um 1500 v. u. Z.

— Bibelbuch Hiob — Niederschrift um 1473 v. u. Z.

Da kannst Du die verschiedensten Übersetzungen heranziehen — da steht immer dasselbe zum Datum.

Damit sind all Deine zitierten Fachmänner von der Zeit her danach einzuordnen.

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Erde — Kugel oder Kreis?

Jesaja sprach zu einer Zeit, als die meisten Menschen dachten, die Erde sei flach, von ihr als ...

... "Kreis" — hebräisch: chugh, was hier den Gedanken einer "Kugel" vermittelt (Jesaja 40:22). 

Die Vorstellung von einer kugelförmigen Erde wurde erst Tausende von Jahren nach Jesaja allgemein anerkannt.

Ähnlich ist auch heute noch der Ausdruck "Erdkreis" gebräuchlich, wenn wir von der Erdkugel sprechen.

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In der Bibel findet man den frühesten Hinweis auf Naturgesetze im Buch Hiob. Ungefähr 1600 v. u. Z. wurde Hiob von Gott gefragt: „Hast du die Satzungen [oder Gesetze] der Himmel erkannt?“ (Hiob 38:33).  

Über solche Aussagen schrieb der Bibelkommentator G. Rawlinson: „Die Bibelschreiber bestätigen genauso wie die moderne Wissenschaft, dass grundsätzlich die gesamte materielle Welt Gesetzen unterworfen ist.“

Die Aussage im Buch Hiob war der Zeit um ungefähr tausend Jahre voraus, wenn man annimmt, dass der erste außerbiblische Hinweis auf Naturgesetze von Pythagoras stammt. 

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Daß von Engeln gesagt wird, sie stünden an den vier Ecken der Erde, heißt nicht, daß die Erde flach wäre und buchstäblich vier Ecken hätte, denn die Bibel spricht eindeutig davon, daß die Erde kugelförmig ist und unsichtbare Kräfte sie im Raum hängen lassen. (Jesaja 40:22; Hiob 26:7) — siehe oben ...

Sie stehen "an den Ecken" oder im letzten Winkel der Erde — sie erreichen jeden Punkt der Erde.

Die Bibel spricht auch von den "vier Enden" der Erde.

Diese Ausdrücke dürfen nicht als Beweis dafür aufgefaßt werden, daß die Hebräer sich die Erde als Viereck vorgestellt hätten. 

Die Zahl Vier wird oft gebraucht, um etwas zu bezeichnen, was gewissermaßen völlig abgerundet ist. 

Wir sprechen zum Beispiel von vier Himmelsrichtungen, und manchmal werden die Ausdrücke „bis an die Enden der Erde“ oder „bis an die vier Ecken der Erde“ gebraucht, womit die ganze Erde gemeint ist. (Vgl. Hes 1:15-17; Luk 13:29.)

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@OhNobody

....

Die 4 Ränder/Ecken/Elefanten/Säulen der Erde (tragen) kenne ich als Mythologie... Gibt es eine Quelle für die Deutung mit "Rund" ? 

Meines Wissens gibt es keine älteren komplette Funde auch für die Tora nicht - welche nicht innerhalb der hellenischen Zeit liegen..  Das in der von mir erwähnten Zeit die Priester auch die Astronomen waren-  ist bekannt...  Und das man jüdischen Schriftgelehrten nicht trauen soll steht ja auch in der Bibel :-)

Kreis/oder Kugel ist nicht so wichtig - Ich gehe ja davon aus dass das Wissen um die Erdkugel schon vorhanden war...

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@AndyG66

Die ältesten Funde (Fragmente) stammen aus dem 3v. Chr..
Es sei so schwierig (unmöglich) eine alte Tora zu finden weil die Religion den Juden gebiete - abgenuzte Schriften zu vernichten.

Es sind also nur Abschriften von Abschriften von zig Abschriften vorhanden.. die Älteste komplette aus dem Jahre 1200 n Chr...

Falls Du andere Quellen speziell für das Hiobsbuch findest - Ich wäre interessiert dies genauer zu wissen.

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@AndyG66

Ich kenne das Weltbild, das Du wahrscheinlich meinst: die Erde ist eine Scheibe, getragen von einem Elefante, der steht auf einer Schildkröte. Die wiederum schwimmt im Wasser. So ungefähr ...

Das ist natürlich völlig Fantasie — aber ich denke, Du hast verstanden, dass die Bibel was anderes meint.

Manchmal ist die Erde betreffend sogar von "Einstecksockel" die Rede.

Gott fragte Hiob: „Worin sind ihre [Erde] Einstecksockel eingesenkt worden?“ 

Wir sind mit dem Fachausdruck vertraut, den Hiob nicht kannte: Gravitation oder Massenanziehung. Die meisten von uns wissen, daß die Anziehungskraft, die von der enormen Sonnenmasse ausgeht, die Erde auf ihrer Bahn hält, daß ihre Einstecksockel sozusagen eingesenkt sind. Wer aber versteht die Gravitation in allen Einzelheiten?

Zur "Kugel" versuch ich nochmal, mich schlau zu machen. Ich melde mich dann ...

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@AndyG66

Mach ich gern ... hab jetzt leider keine Zeit mehr ...

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@AndyG66

Hier nun das Gewünschte.

Der komplette Text ist so umfangreich, dass Du am besten selbst hier nachliest:

http://m.wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200002893?q=Fragmente&p=par#h=25

Hier Auszüge:

Bibelhandschriften / Fragmente

Beschädigte oder abgenutzte Bibel-Handschriften deponierte die Juden in der Genisa, einer Art Rumpelkammer, die zur Synagoge gehörte.

Wenn die Genisa schließlich gefüllt war, holte man die Handschriften heraus und vergrub sie feierlich. Zweifellos wurden auf diese Weise viele alte Handschriften vernichtet.

Der Inhalt der Genisa einer Synagoge in Alt-Kairo blieb dagegen verschont, wahrscheinlich weil der Raum zugemauert wurde und dann für Jahrhunderte in Vergessenheit geriet. 

Nach dem Umbau der Synagoge im Jahre 1890 wurden die Handschriften in ihrer Genisa erneut untersucht, und von dort fanden ziemlich vollständig erhaltene hebräische Bibelhandschriften sowie Fragmente (einige sollen aus dem 6. Jahrhundert u. Z. stammen) ihren Weg in verschiedene Bibliotheken.

Eines der ältesten vorhandenen Fragmente, die biblische Texte enthalten, ist der Papyrus Nash, der in Ägypten entdeckt wurde und heute in Cambridge (England) aufbewahrt wird. 

Er war offensichtlich Teil einer Zusammenstellung zu unterrichtlichen Zwecken und stammt aus dem 2. oder 1. Jahrhundert v. u. Z.; er besteht nur aus vier Bruchstücken, die mit 24 Zeilen eines vormassoretischen Textes der Zehn Gebote und einiger Verse des 5. Buches Mose, Kapitel 5 und 6 beschrieben sind.

Seit 1947 sind viele biblische und nichtbiblische Schriftrollen an verschiedenen Stellen w. des Toten Meeres gefunden worden. Gewöhnlich bezeichnet man sie als die Schriftrollen vom Toten Meer.

Am bedeutsamsten darunter sind die Handschriften, die man in einer Anzahl von Höhlen im Wadi Qumran (Nachal Qumeran) und in der unmittelbaren Umgebung entdeckt hat.

Eine davon war die später berühmt gewordene Jesaja-Schriftrolle (1QIsa; auch: 1QJesa), eine guterhaltene Lederrolle mit dem bis auf wenige Lücken vollständigen Buch Jesaja.

Sie ist in einem vormassoretischen Hebräisch abgefaßt und soll aus dem späten 2. Jahrhundert v. u. Z. datieren.

Somit ist sie rund 1 000 Jahre älter als die älteste vorhandene Handschrift mit einem massoretischen Text.

Die Jesaja-Rolle weicht in Bezug auf Lehrpunkte nicht vom massoretischen Text ab.

Unter den in und bei Qumran entdeckten Dokumenten befinden sich Fragmente von über 170 Schriftrollen, auf denen Teile aller Bücher des hebräischen Kanons mit Ausnahme von Esther vertreten sind; von einigen Büchern existiert sogar mehr als eine Abschrift.

Diese Handschriften sollen von ungefähr 250 v. u. Z. bis etwa zur Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. entstanden sein. Sie weisen mehr als einen Typus des hebräischen Textes auf, wie zum Beispiel einen protomassoretischen Text, eine Vorlage der Septuaginta. Die Auswertung der Funde ist noch im Gange.

Zu den bedeutendsten hebräischen Pergamenthandschriften der Hebräischen Schriften gehört der Prophetenkodex der Karäersynagoge in Kairo.

Viele Handschriften des Bibelteiles, der die Hebräischen Schriften bildet, sind in Griechisch verfaßt. 

Besondere Beachtung verdient ein Fragment der Papyrussammlung Fuad (Fouad; Listennummer 266, im Besitz der Société Egyptienne de Papyrologie, Kairo), das Teile des 1. Buches Mose und der zweiten Hälfte des 5. Buches Mose gemäß der Septuaginta enthält.

Dieses Papyrusfragment stammt aus dem 1. Jahrhundert v. u. Z. und zeigt an verschiedenen Stellen den Gottesnamen in hebräischer Quadratschrift mitten im griechischen Text.

Der aus dem 2. Jahrhundert v. u. Z. stammende Papyrus Rylands Greek iii. 458 besteht aus Bruchstücken von 5. Mose, Kapitel 23 bis 28; er wird in Manchester (England) aufbewahrt.

Eine weitere führende Handschrift der Septuaginta enthält Teile von Jona, Micha, Habakuk, Zephanja und Sacharja. In dieser Lederrolle, die aus dem Ende des 1. Jahrhunderts u. Z. datiert, wird der göttliche Name durch das Tetragrammaton wiedergegeben, das in althebräischen Schriftzeichen geschrieben ist.

Anhand all dieser Funde kann man belegen, dass die heute gebräuchliche Bibel inhaltlich unverändert geblieben ist.

Das sollte man auch erwarten dürfen vom "Wort Gottes".

2
@OhNobody

Hier kurz zur "Kugel":

Jes. 40:22 wird wiedergegeben mit ...
— "Erdenrund" (Neue Jerusalemer Bibel 1986) und (Pattloch-Bibel)

— "Erdkugel (Douay Version)

Das hier mit "Kreis" übersetzte hebräische Wort "Chug" kann auch mit "Kugel" wiedergegeben werden ("A Concordance of the Hebrew and Chaldee Scriptures" / von B. Davidson)

Erst über 200 Jahre nach der Niederschrift dieser Bibelstelle schlussfolgerten griechische Philosophen, dass die Erde eine Kugel sein müsse. Und wiederum 300 Jahre später errechnete ein griechischer Astronom den ungefähren Radius der Erde.

1
@AndyG66

Zum Buch "Hiob":

Offensichtlich schrieb Moses den Bericht über Hiobs Erfahrungen nieder.

Moses floh 1553 v. u. Z. aus Ägypten und ließ sich in Midian — nicht weit vom Land Uz — nieder.

Er hätte während seines 40jährigen Aufenthalts in Midian von Hiob hören können. 

Über den Ausgang des Lebens und über den Tod Hiobs hätte er Näheres erfahren können, als sich die Israeliten kurz vor dem Ende ihrer Wanderung durch die Wildnis in der Nähe von Uz aufhielten. 

Angenommen, Moses vollendete das Buch Hiob unmittelbar vor dem Einzug Israels in das Land der Verheißung 1473 v. u. Z. (vielleicht kurz nach dem Tod Hiobs), dann fiele Hiobs Prüfung ungefähr in das Jahr 1613 v. u. Z., denn er lebte danach noch 140 Jahre (Hi 42:16, 17).

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@OhNobody

Da es kein einziges Tanach Original gibt welches älter wie 300 vChr ist.. und man auch vom Hiobsbuch davon ausgeht das es komplett schriftlich verfasst erst ca. 200 .v Chr... wurde... 

Seh ich das so dass hier zeitgemässes Wissen 600 - 200v.Chr in die alten Schriften welche bis dahin ja ausschliesslich mündlich überliefert wurden - integriert wurden.

Das Übersetzungen und Weitergabe damals schon zeitgemäss überarbeitet wurde ist historisches Fakt speziell im Tananch...

Die Tora (Moses) stammt nachweislich nicht von Mose sondern von verschiedenen Autoren. Ist aber wohl 5 bis 400 v. Chr schriftlich als erster Kanon festgehalten worden.

Jedenfalls FEHLT ja genau der Beweis dass die Bibelstellen vor den griechischen Astronomen waren. Dazu müssten Dokumente gefunden werden welche auf 6 - 500v. Chr. datiert sind.

Weil 300 - 100v.Chr war ja der Höhepunkt des hellenischen Zeitalters und griechische Bildung weit verbreitet. Selbst die Tora wurde da in Griechisch geschrieben! 

Deine Recherchen waren ziemlich umfangreich.. versuche dem noch weiter nachzugehen... so oder so - Besten Dank :-)

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@AndyG66

Nachtrag zu Hiob:

Hiob befindet sich im Tanach im Ketumvim 


Der Ketumvim ist die menschliche Antwort auf Gottes Offenbarung

Im AT der Bibel befindet sich Hiob im mittleren Teil ( Weisheiten) erst im dritten Teil kommen dann die Propheten.


Es wäre also durchaus annehmbar das in diesen Teilen der Schriftensammlung "menschliches Wissen" einfloss.




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@AndyG66

Keine schriftlichen Aufzeichnungen?

In 1. Mose 5:1 wird von schriftlichen (nicht mündlichen) Aufzeichnungen gesprochen.

In Ägypten, Mesopotamien und anderen Gegenden des Nahen Ostens fanden Tonscherben als billiges Schreibmaterial Verwendung. 

Zum Beispiel sind die berühmten Lachischbriefe, in denen wiederholt der göttliche Name, Jehova, in Form des Tetragrammatons (JHWH) vorkommt, auf Tonscherben geschrieben. 

In Ägypten haben Archäologen zahlreiche Kalksteinbrocken und Tonscherben mit Zeichnungen und mit Inschriften entdeckt, die (meist in kursiven Hieroglyphen) mit Tinte geschrieben wurden und in vielen Fällen ungefähr aus dem 16. bis 11. Jahrhundert v. u. Z. stammen sollen; das würde bedeuten, daß einige der Fundstücke bis in die Zeit Mose und der Knechtschaft Israels in Ägypten zurückreichen.

 

Archäologische Funde beweisen, daß die Bibel ein äußerst genaues Bild von Ägypten zeichnet, ein Bild, wie es vernünftigerweise von einem in viel späterer Zeit lebenden Schreiber (der gemäß einigen Kritikern diesen Teil des 1. Buches Mose niedergeschrieben haben soll) nicht hätte stammen können.

 In dem Buch New Light on Hebrew Origins von J. G. Duncan (1936, S. 174) wird über den Verfasser der Josephgeschichte gesagt: „Er gebraucht den richtigen Titel, der damals üblich war, und verwendet ihn genauso, wie er zu der Zeit, in der sich diese Geschichte zutrug, gebraucht wurde; in Fällen, in denen ihm kein entsprechendes hebräisches Wort zur Verfügung stand, transkribiert er einfach das ägyptische Wort ins Hebräische.“ 

Durch die in Ägypten gemachten archäologischen Funde werden zahlreiche Einzelheiten des Bibelberichts bezeugt: die ägyptischen Namen, die Stellung Josephs als Potiphars Hausverwalter, die Gefängnisse, die Titel „Oberster der Mundschenken“ und „Oberster der Bäcker“, die Bedeutung, die die Ägypter Träumen beimaßen, der Brauch ägyptischer Bäcker, Brotkörbe auf dem Kopf zu tragen (1Mo 40:1, 2, 16, 17), die dem Joseph vom Pharao übertragene Stellung als erster Minister und Lebensmittelverwalter, die Art und Weise seiner Amtseinführung, die Abscheu der Ägypter vor Schafhirten, der starke Einfluß von Magiern am ägyptischen Hof, das Ansiedeln der nomadisierenden Israeliten im Land Gosen, die ägyptischen Bestattungsbräuche und viele weitere Einzelheiten (1Mo 39:1 bis 47:27; 50:1-3).

Der Schreiber ist „mit der Sprache, den Gepflogenheiten, den Glaubensansichten, dem Hofleben, der Etikette und dem Beamtentum in Ägypten bestens vertraut gewesen. Das Buch kann nicht Jahrhunderte später geschrieben worden sein.

Interessante Hinweise zur Zeitberechnung findest Du hier:

http://m.wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/1200001458#h=4

Da geht es um den Auszug Israels aus Ägypten, den Moses leitete. Der Auszug war 1513 v. u. Z.

Viel Freude Dir beim Lesen. Ich verlier jetzt langsam selbst den Überblick 😓

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@OhNobody

"
Viel Freude Dir beim Lesen. Ich verlier jetzt langsam selbst den Überblick 😓
"

Ja eben - Weisst du ich versuche zu überprüfen was du schreibst! Das beschäftigt mich ja wochenlang! :-).

Das die Geschichte MOSES mündlich überliefert wurde bedeutet ja nicht dass sie falsch überliefert wurde... Es bedeuted aber auch nicht das sie wahr ist ... Nur das es eine Geschichte ist die korrekt überliefert wurde :-)...

Ich kann auch nichts dafür dass sich Theologen sich ziemlich einig sind das Mose nicht der Schreiber ist und die 5 Bücher NICHT zur selbe Zeit handeln/verfasst wurden.... 

http://religion.geschichte-schweiz.ch/thora-pentateuch.html

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@AndyG66

Theologen sehen die Bibel nicht immer als das "Wort Gottes", sondern als Menschenwerk an.

Theologiestudium ist z. T. Bibelkritik. Gab es das nicht schon im 1. Jahrhundert?

Wie sagte Jesus zu den Theologen / Schriftgelehrten seiner Tage?

"Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge]." (Joh. 8:44).

Echt krass ...

Ich habe mit einem Theologen (evangelisch) gesprochen. Der leugnete die Existenz des Teufels, hielt an der Höllenlehre fest und an der Trinitätslehre.

Es halfen keine Argumente.

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@OhNobody

Naja als Agnostiker und Hobby Theologe versuch ich mir gerade ein Überblick zu machen welche Religionsgruppe denn an was genau glaubt :-)

Ich nehme an du bist ein Zeuge Jehovas?

Also - neutral muss ich sagen das die Dreieinigkeitslehre völlig künstlich ist  -  Für die Rechtfertigung dieses Konstrukts fand ich bis jetzt nirgends einen Hinweis. 

Aber - also Argumente helfen in meinen Augen bei Euch auch nicht :-)

Allerdings seh ich das ihr dem Ursprünglichen Glauben am nächsten seit. Ich glaube ja selber nicht an die Bibel - mich interessiert die Geschichte und Entwicklung der Religionen...

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In der Bibel steht, dass Gott die Erde erschaffen hat.

Gott selbst existiert außerhalb der Zeit, deshalb sagt er auf die Frage nach seinem Namen: "Ich bin". Vergleichbar ist das mit einem Autor und seinem Buch, das er schreibt. Wir stecken zwischen den beiden Buchdeckeln - Gott hat alles geschrieben.

Jedenfalls sagt das die Bibel. Und ich vermute, dass Pfarrer (wie du ja schreibst) sich darauf beziehen.

We genau hat Gott die Welt erschaffen?

Also vorerst glaube ich nicht an Gott. Möchte dies aber auch nicht schlecht reden weil dies sich leider sehr oft ändert. Also bin auf den Stand dass es ihm geben könnte ich aber noch nicht für diese Erkenntnis bereit bin(schwer zu erklären) Möchte auch keine Diskussion starten ob es ihm gibt oder nicht. Jeder der zu ihm findet hat Glück. ------- So zum Thema. Was genau versteht man darunter wenn Gott angeblich die Erde erschaffen hat? Meint man dass er auch nur die Erde erschaffen hat? Oder gar den Urknall erschaffen hat? ------ ({~*~})/ 🔅🔆Licht & Liebe🔆🔅 Homes

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