Wie ist die Definition von Imperialismus/Kolonialismus?

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4 Antworten

Imperialismus ist der Versuch der Ausbreitung eines Staates durch wirtschaftliche, politische Macht, etc.
Kolonialismus ist die territoriale Expansion eines Staats, indem es ausländische (meist weit entfernte) Gebiete unterwirft. Dies darf man aber nicht mit einer kriegerischen Eroberung verwechseln (ähnlich)

Allerdings ist Imperialismus noch ein Stufe höher als Kolonialismus.

Also ist Kolonialismus immer Imperialismus, aber Imperialismus nicht zwangsläufig Kolonialismus

Mfg

Imperialismus bedeutet, dass ein Reich möglichst viel Macht und viele Kolonien haben will

Der Imperialismus ist die Fortsetzung des klassischen Kolonialismus, der dann durch einen Neokolonialismus ersetzt wird. Staaten sind formal frei, befinden sich abwer weiterhin in einen halbkolonialen Status.

Der Imperator behauptet, ihm gehört die olle Scholle. Dann beginnt er, die Bodenschätze etc. zu exportieren. Die werden in Kolonialwarengeschäften angeboten und alle finden das gut. Stilecht wird der Mocca vom Bimbo serviert, der die große Chance hatte, aus seinem primitiven Busch in die elitäre Welt der Weltintelligenz einzudringen, nur um zu erkennen, dass er selber niemals Teil dieser Welt sein wird, geschweige denn seine getöteten Verwandten in der Heimat. Imperialismus ist der Zustand, in dem noch nicht klar ist, wer die Sklaven ausbeuten darf. Kolonialismus ist die abgekartete Version davon - die Mächtigen gehen sich gegenseitig nicht mehr so auf den Sack.

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