Wie ist die Arbeit als Hotelfachfrau?

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4 Antworten

Also ich habe die Ausbildung geliebt.

Was das ausnutzen betrifft: es gibt viele schwarze Schafe, die hast du aber in jeder Branche. 
In welchen Bereichen du eingesetzt wirst, kommt immer auf den Betrieb und dessen Größe an. 

Ich persönlich habe in einer großen Kette gelernt, ein 4 *Haus mit 240 Zimmern und Veranstaltungsservice. Ich erzähl mal wie es bei mir war:

zuerst war ich im Housekeeping tätig, um das Haus allgemein kennenzulernen. Ich war hier mittätig auf Etage, sprich habe Bleiben geputzt und Zimmer hergerichtet für neue Anreisen. Wenn dies erledigt war, muss natürlich auch der öffentliche Bereich wie die Hotellobby, das Restaurant und der Wellnessbereich sauber gemacht und gehalten werden. Das waren in etwa 3 Monate und darf nicht unterschätzt werden. Es ist körperlich anstrengend, aber hinterher schätzt du diese Arbeit mehr und du gewöhnst dir das ein oder andere auch privat an :-)

Die anderen 3 Monate im HSK war ich an der Seite der Hausdame: mit ihr habe ich gelernt die Uniformen zu verwalten, die Reinigung dieser zu veranlassen, Bestellungen von Putzmitteln, Blumen und anderen Dingen zu organisieren und die Zimmer zu kontrollieren, ob die wirklich bereit sind an neue Gäste vermietet zu werden, oder ob noch etwas nachgebessert werden muss.

Ich war danach im Service für 6 Monate sprich im Restaurant. Im Frühstücksdienst war ich verantwortlich für das bewirten von Gästen. Ich musste Kaffee servieren, Teller abräumen, das Buffet sauber halten und nachfüllen, eindecken für Mittag bzw. Abendessen, für Stammgäste Obstteller auf die Zimmer bringen, polieren und Mise-en Place arbeiten machen. Selten spülen. Im Spätdienst musste ich die Gäste auch bedienen, essen servieren, vorlegen , beraten bzgl Wein zB

Im Bankett war ich verantwortlich Tagungsräume zu stellen und so herzurichten, dass alles parat war. Ich musste Kaffeepausen aufbauen und Bälle vorbereiten und diese dann auch betreuen. Beide Abteilungen sind definitiv auch körperlich anstrengend und Überstunden können vorkommen. Wir hatten allerdings einen Betriebsrat, der sich darum gekümmert hat, heißt es lief gut. Das was du länger gearbeitet hast, hast du auch gutgeschrieben bekommen.

Im Magazin war ich verantwortlich für die Lagerung von Lebensmitteln, Getränke, sonstige Dinge die man so braucht, habe diese täglich an entsprechende Abteilungen rausgegeben, Bestellungen diesbezüglich gemacht, die Karten für das Restaurant geschrieben.

An der Rezeption hast du statt körperlicher Arbeit eher Kopfarbeit. Du checkst Gäste ein und aus, machst Reservierungen, nimmst Anrufe entgegen, kümmerst dich um Emails, bist Ansprechpartner und Vermittlung für ALLE Abteilungen, bereitest Anreisen vor, kümmerst dich um die Kommission von Reisebüros, erstellst Gutscheine, bist verantwortlich für die Kasse, Kellnerabrechnungen, für den reibungslosen Ablauf, Rechnungen erstellen und korregieren. 

Desweiteren kann es sein, dass du in die Küche kommst, Buchhaltung, Reservierung.. Definitiv hast du danach eine tolle Grundbasis, selbst wenn du nicht im Hotelgewerbe bleiben willst, hast du auch bei Bürojobs, in Autohäusern, Pflegeheimen etc. gute Chancen. 

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Ich hatte ein Praktikum im Service. Für die Arbeit, die man leistet, muss ich zugeben, man wird etwas ausgenutzt.

Ich servierte Teller, Getränke etc.., putzte Tische, die Wäscherei! gehört auch dazu .. 

Deine Haupttätigkeiten würden höchstwahrscheinlich sein, das Frühstücksbuffet vorzubereiten und danach den Boden bzw die Tische zu säubern. Manchmal wirst du inventieren müssen. Zur Ausbildung als Hotelfachfrau gehört natürlich auch der Dinner-Service dazu. Nur würde ich mir die Stunden, die gearbeitet werden, aufschreiben, da oft Überstunden vorkommen werden.

Anfangs war es ziemlich anstrengend. Den ganzen Tag zu gehen, zu bügeln, mise en place arbeiten zu erledigen, etc.. zum Getränke machen und solchen Arbeiten, wirst du wahrscheinlich anfangs nicht zugeteilt.

Da ich selbst eine Tourismusschule besuche, und mich verpflichtet habe, in meinen Ferien Praktiken in diesem Bereich abzuschließen, kann ich von Erfahrung aus sagen, dass man es wirklich lieben sollte, die Gäste glücklich zu machen. Und die Ausdauer sollte dir auch nicht abhanden kommen. 

Wenn du jedoch ein nicht so Bewegungsbegeisterter, eher zur Faulheit neigender Mensch bist, würde ich die die Reception empfehlen.


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Ausnutzen muss man sich ja nicht LASSEN. 

Das passiert auch eher bei kleinen Klitschen, wo du sowieso lieber nicht die Ausbildung anstreben solltest.

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Dieser Job ist ein echter Knochenjob. 

Wenn du am Tag nich mindestens 8 Stunden durchgehend (30min Pause) stehen kannst hast du schon verloren. 

Du wärst als HoFa in allen Bereichen tätig also: Frühstück, Lunch und Dinner. 

Oder Bankett (Veranstaltungen) wo du auch servieren müsstest oder wenn du Pech hast auch mal als Spülerin tätg sein. Aber auch an der Rezeption. 

Ich hatte mal Probearbeien 3 Tage lang für ein 5 Sterne Hotel, wenn du genaueres wissen willst schreib mir!

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