Wie ist die Abberufung mit einem Hausverwalter zu verstehen, was heisst, dass die vorherige Abberufung nicht zugemutet werden kann?

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5 Antworten

Die vorherige Einberufung ist die Einstellung eines Verwalters durch die Eigentümerversammlung per Mehrheitsbeschluss. Diesen neuen Verwalter muss dann das gesamte Haus akzeptieren.

Nun wäre es ja möglich, dass ein einzelne Eigentümer aus irgendwelchen Gründen mit dem neuen Verwalter nicht einverstanden ist und den loshaben will. Dazu hat er zwei Möglichkeiten:

Er kann versuchen, die Mehrheit der Eigentümer zu überzeugen und einen neuen Mehrheitsbeschluss gegen den Verwalter herbeiführen. Damit kann der alte (neue) Verwalter abberufen und ein neuer, wieder per Mehrheitsbeschluss, einberufen werden.

Gelingt es nicht, einen Mehrheitsbeschluss herbeizuführen, gibt es für den einzelnen Eigentümer nur noch die Möglichkeit, vor Gericht für die Abberufung des Verwalters zu klagen. Vor Gericht muss er dann aber handfeste Gründe der Unzumutbarkeit vorbringen, warum das Gericht die Mehrheitsentscheidung kippen soll. Unzumutbar wäre ein Verwalter z.B., wenn er die Eigentümerbeiträge missbräuchlich verwendet, wenn er den klagenden Eigentümer einseitig benachteiligt und einiges andere mehr.

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Ihnen wird z.B. bekannt, dass der Verwalter Ihr WEG-Rücklagenkonto auflösen und sich mit dem Geld ins Ausland absetzen möchte.

Das zeigen Sie dann dem Amtsgericht mit der Forderung, den Verwalter aller seiner Ämter zu entheben und seine Bankbefugnisse zu widerrufen an, weil bis dahin die vorherige Einberufung einer ordnungsgemäßen WEG-Versammlung zuviel Zeit kosten würde.

Nur sollten Sie da schon klare Beweise vorbringen können!

Sie alleine können einen Verwalter nicht "just for fun" abberufen lassen, weil Ihnen z.b. "seine Nase nicht paßt".


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Kommentar von lachs4709
07.07.2017, 12:09

Wenn der alte Hausverwalter im letzten Jahr im Oktober ausgeschieden ist und der neue ist im März diesen Jahres eingestiegen. D.h. dass durch das ausscheiden des alten Verwalters seit November keine Rücklagen in Höhe von 203 Euro monatlich mehr einbezahlt werden müssen. Meiner auffassung kann der neue Verwalter erst ab März die 203Euro monatlich wieder fordern. Jetzt möchte der neue Verwalter aber von November bis März insgesamt 1015 Euro von mir haben. Eine kurze Anfrage beim Anwalt hat ergeben, dass er von mir das Geld nicht fordern kann da vom letzten Jahr noch keine abrechnung vorgelegt wurde. Er hat mich jetzt angemahnt und mit Mahbescheid gedroht, sollte ich das Geld bis Ende diesen Monats nicht bezahlen. Laut Anwalt ist das Nötigung.

Deshalb meine Frage: Kann ich eine Abberufung aus wichtigem Grunde durchführen und wie muss ich da vorgehen. Oder muss ich kündigen?

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Das heißt, wenn du z.B. von einer kriminellen Handlung Kenntnis hast. 

Ansonsten kann ein Hausverwalter nur neu gewählt werden mit Mehrheit bei der Eigentümerversammlung. 

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.... Du schon wieder?

Du hast Doch gar keine Wohnung mehr und somit wirst Du auch nicht können.

Und ein Verwalter wird Dir sicherlich nicht zur Seite stehen, um "mit einem Verwalter" die Abberufung zu betreiben.

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Kommentar von lachs4709
07.07.2017, 12:49

Ich möchte wissen wie das rechtlich ist. Deshalb die Frage.

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dass du ihn nicht einfach auf der versammlung absetzen kannst, weil du die versammlung nicht einberufen kannst, aus irgendwelchen gründen

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Kommentar von lachs4709
07.07.2017, 11:57

Das war keine Antwort auf meine Frage.

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