Wie ist der Umweltschutz in den USA?

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3 Antworten

Die Amerikaner. es gibt sie nicht als Einheitsmasse. Es gibt die völlig ungebildete "White Trash", massenweise Afro Amerikaner die nicht viel gemacht haben aus den Möglichkeiten die sie geboten bekommen habe, Hispanics, die gar nicht verstehen was von ihnen verlangt wird, wenn irgendwo ein Mülleimer hängt, etc. 

Es gibt auch eine fast fanatische Naturschützergemeinde, die gleich nach der Gründung der EPA (Environmental Protection Agency) 1972 für den "Clean Water Act" gesorgt hat, und die Wasserqualität streng kontrolliert. 

Auch die Medikamente, die von der FDA (Food and Drugs Administration) abgenommen werden müssen, werden strenger kontrolliert als in Europa. 

Es gibt die Aktion "Adopt a Highway", wobei sich freiwillige Helfer zusammenfinden um lange Abschnitte der schier endlose Autobahne durch das Land von Müll zu befreien. Ganze Schulklassen säubern die Strände, Dörfer tun sich zusammen um ihre Umgebung aufzuräumen.

Natürlich findet das nicht überall statt. In den Ghettos von LA, oder um den Hafen von Boston sieht es fürchterlich aus, aber da wohnen eben die, die von Umweltschutz nie gehört haben.

Was den Energieverbrauch angeht liegt vieles noch im Argen, obwohl sich auch schon sehr viel gebessert hat. So haben sich auch in den USA kleinere, leichtere und sparsamere Autos durchgesetzt, ebenso wie energiesparende Haushaltsgeräte und LEDLampen. 

Ein riesiger Posten verschlingt das Heizen und Kühlen der Häuser. Amerikaner bauen Häuser wie bei uns Hühnerställe: ein Lattengerüst, innen Gipskarton, außen irgendwas was nach "Hui" aussieht aber "Pfui" ist, und wenn ein ganz schlauer am Werk war, gibt es dazwischen eine dünne Dammschicht. Im Norden sind die Häuser solider und besser isoliert, aber längst nicht so wie wir es von Deutschland kennen. 

Nun ist das Klima in den meisten Teile der USA viel wärmer als in Europa (Washington DC liegt auf der Höhe von Madrid", und die Sommer können extrem heiß werden. 30-40 Grad ist nicht nur keine Seltenheit, sondern kommt Wochen am Stück vor. Dann werden die Häuser, Autos, Züge, Shoppingcenter und jedes Gebäude gekühlt. So kühl, dass man einen Pullover braucht. 

Kaum ist es Herbst geworden, wird geheizt, oft mit Strom. Das kostet gewaltig viel Energie. Nur haben wir in Europa leicht reden. Ich habe selber sechs Jahre in Washington DC gelebt, und schon wegen der hohen Luftfeuchtigkeit ist es ohne Klimaanlage nicht aus zu halten.

Auch die Landwirtschaft zieht Kritik auf sich, auch von den Naturschutzverbänden vor Ort. Die Bauern im Mid-Westen bewässern ihre Felder mit Juvenilwasser, was irgendwann zu Ende sein wird. Eine zeitgemäßere Bewässerungstechnik, wie z.B in Israel schon lange angewandt wird, wäre viel besser. Ich kann nicht erklären, warum sich das noch nicht überall durchgesetzt hat.

Allerdings steht dem wieder gegenüber, dass es 1985 in Kalifornien schon tausende von Windkraftanlagen gab, als bei uns gerade mit Ach und Krach der Growian zusammengeschraubt wurde, der ja ohnehin eine Fehlkonstruktion war.

Die USA waren das erste Land was große Flächen als Nationalpark ausgewiesen hat. Auch das darf man nicht vergessen.

Vieles ist auch schlecht zu vermitteln im Land. Wenn man ein Farmer in Wyoming, Idaho oder Dakota erzählt, die Welt sei "überbevölkert" wird man nur Fassungslosigkeit ernten. Solche Leute müssen einen halbe Stunde mit dem Auto fahren um den Nachbar zu besuchen, die können sich eine Bevölkerungsdicht von Kairo oder Mexiko City beim besten Willen nicht vorstellen.

Es gilt wie überall: je höher die Bildung, je eher gibt es eine Einsicht in die Notwendigkeit die Natur zu schützen. Das Zerrbild der Amerikaner als oberflächige, ewig shoppende, kreischende, Coca Kola saufende Dummköpfe sollte mal aus den Medien verbannt werden. Es wird viel getan für den Naturschutz, (wie das unter Trump weitergeht ist natürlich fraglich), aber die Verhältnisse sind nicht vergleichbar mit unseren in Europa.

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Wasser beziehen die Amerikaner ja meist aus umliegenden Flüssen oder Seen. Das wird dann mit Chlore gereinigt, man sollte es aber trotzdem nicht ungekocht trinken. Es gibt dort keine Vorschriften, wie auch das Wasser fließt quer durchs Land, das geht nicht. 

Abfall muss nicht getrennt werden, nur in manchen Städten gilt diese Regel. 

Naturschutz sieht man ja an den ganzen Nationalparks. Es gibt ja etliche große und viele Nationalparks in den USA, wo man auch nicht mit dem Auto durch fahren darf und wenn überhaupt nur zu Fuß betreten werden darf. 

Es gibt die Abgasregelungen, wonach jedes Land eine maximal Menge an Co2 produzieren darf. Die genauen Regelungen kann man im Internet nachlesen, aber da gibt es noch einen richtigen Handel mit den Freimengen, da wenn man einen Nation noch Co2 produzieren darf und dies jedoch nicht macht, diese Menge an andere Länder verkaufen darf. 

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Da wird gefrackt was das Zeug hält, egal ob das Grundwasser ganzer Staaten vergiftet wird. 

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