Wie ist der Sachverhalt rechtlich zu beurteilen?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Du verwechselst da Äpfel mit Birnen.

Der Arbeitskollege ist hier Arbeitnehmer in einem Vollzeitjob. Das Hotel im Ausland hat aber nichts mit einem Arbeitsverhältnis bei diesem AG zu tun. Das ist seine Privatangelegenheit. Hier interessiert sich höchstens der Fiskus.

Du bist Arbeitnehmer im Betrieb "A" in Vollzeit und möchtest bei "A" auch noch einen Teilzeitjob ausüben. Das kann nicht funktionieren. Wenn Du bei "A" Vollzeit und Minijob ausübst, kann der Minijob nicht steuerfrei sein. Hier würden beide Verdienste zusammengezählt und dann natürlich versteuert werden.

Hier lies mal:

http://www.versicherungswissen.org/Minijob/Hauptbeschaeftigung_und_Minijob_bei_gleichem_Arbeitgeber.html

Nachtrag: Bei einem anderen AN kannst Du selbstverständlich einen Minijob ausüben, wenn Du nicht gerade zur Konkurrenz willst und die Arbeitszeitgesetze eingehalten werden.

0

stimmt- ich hab das mit demselben Unternehmen überlesen.

0
@Joergi666

Ich bin für ein Sicherheitsunternehmen im Objektschutz tätig

In meiner Nebentätigkeit währ ich als Studiomitarbeiter/Trainer für eine Fitnesskette tätig

Die Nebentätigkeit würde sich wöchentlich auf ca 12 Stunden richten

Was denn jetzt: Willst Du den Minijob beim Vollzeitarbeitgeber machen (so hört es sich in Deiner Frage an) oder, wie Du jetzt in einem Kommentar schreibst, bei einem anderen AG.

Wenn letzteres der Fall ist, kann der AG die Nebentätigkeit nur verbieten, wenn Du dadurch die Arbeitszeitgesetze nicht einhalten kannst.

Die tägliche Arbeitszeit darf 10 Stunden nicht überschreiten und die Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zwischen Deinem Nebenjob und dem Vollzeitjob muss auch eingehalten werden.

Zur Ergänzung: Bei Deinem Kollegen mit dem Hotel stellt sich die Frage nach den Arbeitszeitgesetzen nicht, da er nur ein Arbeitsverhältnis hat.

0

Was ein Arbeitnehmer nach der Arbeit in der Freizeit macht, geht den AG nichts an. Allerdings darf durch die Ausübung der Nebentätigkeit die Haupttätigkeit nicht beeinträchtigt werden. So darf kein Nebenjob zum Nachteil des Hauptarbeitgebers ausgeübt werden (also z.B. konkurierend oder mit gleichen Kunden) und folglich ist nur die Ausübung von Tätigkeiten untersagt, an deren Unterlassung der Arbeitgeber ein berechtigtes Interesse hat.Das gleiche gilt für eine selbstständige Nebentätigkeit - wobei ein Eigentümer eines Hotels ja nicht auch zwingend seine Arbeitskraft dort einbringen muss.

Für die Frage nach Deiner Nebentätigkeit ist maßgeblich mit welcher Begründung diese abgelehnt wurde...

1) Was ist Dein Hauptberuf?
2) Was wäre Deine Nebentätigkeit gewesen?
3) Welchen Umfang hatte die Nebentätigkeit?

Ich bin für ein Sicherheitsunternehmen im Objektschutz tätig

In meiner Nebentätigkeit währ ich als Studiomitarbeiter/Trainer für eine Fitnesskette tätig

Die Nebentätigkeit würde sich wöchentlich auf ca 12 Stunden richten

0
@miki123455

Also zunächst einmal sehe ich nicht, dass Deine Nebentätigkeit für Deinen Hauptarbeitgeber irgendwie schädlich wäre. 12 Stunden die Woche ist allerdings schon relativ viel. 

Nach § 3 S. 1 ArbZG darf die werktägliche Arbeitszeit von acht Stunden grundsätzlich nicht überschritten werden. Allerdings gelten als Werktage im Sinne des ArbZG alle Tage von Montag bis einschließlich Samstag. Somit kommst Du insgesamt auf eine zulässige Wochenarbeitszeit von 48 Stunden.

Ich weiß nicht wie viele Stunden Du "Vollzeit" in Deinem Hauptjob arbeitest, aber wenn Du da eine 40 Stunden-Woche hast, wären das 40+12 = 52 Stunden.

Man könnte hier als Betrieb also so argumentieren, dass Dir nicht genug Freizeit zur Erholung bleibt und Deine Arbeitsleistung im Hauptberuf darunter leiden wird. Deshalb wäre der Antrag auf Zustimmung zu einer Nebentätigkeit abzulehnen.

0

Und wie lautet die Frage? Arbeitgeber müssen den Nebenjob genehmigen. Tun sie es nicht, kannst du ihn nicht ausüben. Anderenfalls musst du wohl mit einer Kündigung rechnen. So ist jedenfalls mein Kenntnisstand. Bin auch nur Laie.

Arbeitgeber müssen dar garnix genehmigen - sie können das nur im Gegenzug untersagen wenn ein berechtigtest Interesse besteht.

2

Was möchtest Du wissen?