Wie ist der HUMANISMUS entstanden?

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Humanismus ist sowohl eine allgemeine Bezeichnung für eine Weltanschauung, die von den einzelnen Menschen, ihren Interessen, ihrem Wohlergehen und ihrer Würde ausgeht und Ideald der Humanität hat, als auch für Zeitepochen und geistige Bewegungen.

Die Bezeichnung Humanismus ist im 19. Jahrhundert für eine geistige Bewegung im Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit entstanden. Sie ging von Italien aus. Der Ausdruck Humanismus bezieht sich eine Bildungsbewegung, innerhalb derer es verschiedene Meinungen gab, die aber in kulturelles Leitbild mit einem Gesichtspunkt der Erziehung und Persönlichkeitsentwicklung gemeinsam hatte. Inhaltlich gibt es eine gewisse Abwendung von einer bestimmten Weltanschauung des Mittelalters, die in einem großen Zweig der Scholastik als wissenschaftliches Gesamtsystem vertreten war. Einzeldingen, Erfahrung und Vorstellungen wurde eine größere Bedeutung zugesprochen. Es gab eine Wiederentdeckung bestimmter Gedanken der Antike. Der Humanismus wurde durch Bildungsmöglichkeiten und individuellen Freiraum (gegenüber staatlichen und kirchlichen Autoritären und ständischen festen Gewohnheiten und Normen) begünstigt, die in italienischen Stadtstaaten mit Autonomie, Wohlstand, zum Teil auch Universitäten entstanden. Alte Handschriften wurden entdeckt und ab Mitte des 15. Jahrhunderts konnten Schriften durch Buchdruck verbreitet werden.

Im Internet kann etwas bei http://de.wikipedia.org/wiki/Renaissance-Humanismus gelesen werden.

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