wie ist der geschichtlicher Hintergrund vom Jobcenter

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2 Antworten

Die öffentliche Diskussion zur Zeit, in der die Regierung Schröder-Fischer ("Rot-Grün") das Alg2 eingeführte, war geprägt von ständig wiederholten Medienbotschaften, Deutschland sei auf dem Weg in den Abgrund. Es war die Rede von einem "Reformstau", die "Deutschland-AG" werde schlecht geführt und sei so gut wie pleite, und die "Globalisierung", nicht zuletzt der Aufstieg neuer Wirtschaftsmächte wie China, mit Heerscharen billiger fleißiger Arbeitskräfte, zwinge nun dazu, Deutschland endlich wieder "wettbewebsfähig" zu machen, um auf den "Märkten" bestehen zu können. Dazu müsse man die Wirtschaft deregulieren, entstaatlichen, den privaten Sektor stärken, und, was die Arbeitslosen anging, so gelte es, sie aus der "sozialen Hängematte" herausholen, die zu zerreißen drohe, überdies brauche Deutschland einen Niedriglohnsektor.

Forciert wurde das Meinungsklima dieser Tage von Medienaktivisten im Dienst von Interessengruppen. Einer der bedeutenden Akteure auf dem Gebiet der Meinungsbildung war die Bertelsmann-Stiftung.

Ausgiebig beobachtet und kommentiert wurde diese Entwicklung z.B. von Albrecht Müller, Woklfgang Lieb und Mitarbeitern auf ihrer Website nachdenkseiten.de. Hier ein dort erschienener Artikel des Sozialwissenschaftlers und Hartz-IV-Kritikers Christoph Butterwegge:

http://www.nachdenkseiten.de/?p=16494

Die Agenda 2010 – Begründung und Legitimationsbasis für eine unsoziale Politik

Fahre doch mal Bus , Strassenbahn o.ä dann bekommst du die richtigen Meinungen zuhören. Guter Rat oute dich bitte nicht.

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