Wie ist der Boden im Regenwald?

2 Antworten

Ich war im ecuadorianischen Regenwald.

Der Boden dort war mit abgestorbenen Pflanzenteilen und Totholz übersät. Trotz starken Gewitterschauern war es jedoch nicht schlammig. Rinnsale durchzogen den Boden, die dann bei Regen anschwollen. Alles, in Allem, wuchs direkt am Boden nicht viel, weil das Blätterdach die Sonneneinstrahlung verhindert.

Bodenbeschaffenheit

Tropische Regenwälder sind wegen der stetigen Versorgung mit Wasser besonders üppig begrünte Gebiete.

Dieser Anschein von unbegrenztem Wachstumspotential trügt jedoch, da er nur von der oberhalb des Bodens sichtbaren Vegetation abgeleitet ist.

Tatsächlich ist der Untergrund – im Unterschied zu europäischen Mischwäldern – sehr nährstoffarm und damit unfruchtbar.

Seit vielen Millionen Jahren waren die Böden der meisten Regenwälder unentwegt der feucht-warmen Witterung ausgesetzt, so dass das Gestein im Untergrund extrem stark und mancherorts bis zu 50 Meter tief verwittert ist. 

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