Wie ist der alltag in einem afrikanischen dorf?

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1 Antwort

Welches afrikanische Dorf darf es denn sein???
Wie das Dorfleben gestaltet wird / werden kann hängt stark vom jeweiligen Land, der jeweiligen Kultur und mit Sicherheit auch noch von der Religion ab. Ist es ein wirtschaftlich stabiles Land, gibt es Strom und / oder Wasser? Handelt es sich um ein Nomadenvolk, das seine Dörfer eher einfach und zweckmäßig baut für kurze Aufenthalte?

So simpel lässt sich das nicht beantworten.

Ich habe in der Ashanti-Region in Ghana Dörfer kennen gelernt, die sowohl an die Wasser- als auch Stromversorgung angeschlossen waren. Es gab Marktage an denen einheimische Produkte verkauft wurden und geräucherte Fische. Gewohnt wird in recht großen Steinhäusern mit Innenhöfen und in diesen Innenhöfen wird gekocht, gewaschen und es werden die für die Region typischen Kente-Stoffe gewebt.

Familienleben findet überwiegend in diesen Innenhöfen statt, die Wohnzimmer und Schlafräume werden meistens nur nachts genutzt. Die Terrassen sind überdacht und können so auch während der Regenzeiten genutzt werden.

Es gibt schöne Häuser, weniger schöne Häuser ........... so wie hier auch.

Die für Afrika angeblich so typischen Strohhütten habe ich nirgendwo gesehen.

Sehr viel einfacher sind die Dörfer, die speziell für die Plantagenarbeiter und ihre Familien gebaut wurden, da diese oft nur saisonal genutzt werden bzw. gar nicht wenn Kakaoanbau sich finanziell nicht mehr lohnt.

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