Wie ist das zu u.g. zu verstehen?

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1 Antwort

Leider schreibst Du nicht, um welche Branche es sich handelt, aber mit dieser Vertragsklausel hat sich der Arbeitgeber sämtliche Hintertüren aufgehalten.

Die Arbeitgeber werden immer schlauer, und können so die Arbeitszeiten in großen Rahmen (fast) beliebig verlegen bzw. den betrieblichen Bedingungen anpassen.

So musst Du damit rechnen, dass Du von frühestem Beginn bis zur letzten Minute der Öffnungszeit eingesetzt werden kannst (Montag bis Sonntag).

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Tordon 11.07.2016, 22:47

Vielen Dank für Deine Antwort.

Ich fange in einer Apotheke an. Ich muss über die gesamten Öffnungszeiten arbeiten. Wie ich schon geschrieben habe. Die Öffnungszeiten ergeben eine gesamt Std.Woche von 45 Std. Ich weiß aber auch, das wir 2 Sa. dafür frei bekommen.

"wird envernehmlich geregelt" sagt doch aus, das es noch nicht geregelt ist und ich dem dann immer noch zustimmen muss oder nicht?

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Nightstick 11.07.2016, 23:38
@Tordon

Grundsätzlich darf die vertraglich vereinbarte regelmäßige Arbeitszeit 40,5 Wochenstunden ja nicht überschreiten, und die tatsächliche Arbeitszeit muss im Einklang mit dem Arbeitszeitgesetz (ArbZG) und den darin ggf. vorgeschriebenen Ausnahmeregelungen stehen.

Mit der "einvernehmlichen Regelung" sehe ich das genau so - die Apothekenleitung soll Dir erst einmal die geleisteten Stunden des Vormonats einer Arbeitskollegin als Muster auflisten - wenn es dann rechnerisch mit den zwei freien Samstagen hinkommt, ist dagegen ja eigentlich nichts einzuwenden. Dann könntest Du dem zustimmen.

Interessant wäre in diesem Zusammenhang (aufgrund der privaten Planungssicherheit) noch, ob die freien Samstage jeden Monat fest sind, oder ob sie z.B. "rollieren", d.h. dass sie sich permanent verschieben.

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