Wie ist das Verhältnis zwischen Deutschen und Österreichern?

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7 Antworten

Die Deutschen finden die Österreicher ganz toll. Von deren Seite wird diese Liebe jedoch nicht erwidert. Die Ösis fühlen sich immer und überall benachteiligt und bevormundet. Aus diesem Grund versuchen sie ihrem großen Nachbarn bei jeder Gelegenheit ein Bein zu stellen.

b03hnch3n 30.06.2017, 09:14

Das fällt mir auch in der Formel 1 auf, daher hab ich gefragt, lol.

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Kneisser 30.06.2017, 10:01

Das Haxlstellen geht aber in beide Richtungen! So wie es leider Österreicher gibt, die angesichts eines Bundesrepublikaners einen Beißreflex bekommen um sich ihrer scheinbaren Minderwertigkeit zu erwehren, gibt (gab?) es auch Deutschländerer, die ihre Überlegenheit dadurch herausstreichen wollten, dass sie
• die Ländergrößen/Einwohnerzahlen miteinander vergleichen,
• (früher:) mit der D-Mark herumwacheln um den Ösis "richtiges Geld" zu zeigen,
• von sich behaupten Hochdeutsch zu reden und das Österreichische als Dialekt zu diffamieren.
Das sind aber alles Verallgemeinerungen, die nicht hilfreich sind. Sowenig es DEN typischen Österreicher gibt, gibt es DEN allgemeingültigen Deutschen Charakter mit diesen oder jenen Eigenschaften nicht (eh schon wissen: Strebsamkeit, Gewissenhaftigkeit, Ehrlichkeit vs. Gemütlichkeit, Schlamperei, Verschlagenheit - gilt leider nicht mehr, nicht einmal auf die guten alten Vorurteile ist Verlass!). Hüben wie drüben gibt es SOLCHE und SOLCHE. Und um einander zu verstehen bedarf es eigentlich gar nicht einer hundertprozentig identischen Sprache, sondern eines offenen Herzens.

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Also ich als Österreicher hab mich bis jetzt immer gut mit deutschen verstanden :-)
Von manchen finde ich den Dialekt n bisschen nervig aber das ist ja nichts schlimmes oder so, vermutlich ist es umgekehrt genauso ^^

Wie in einer guten Ehe. Man neckt sich, aber am Ende überwiegen doch die Gemeinsamkeiten.

Gut, das sind doch unsere Lieblingsnachbarn

genau so gut wie bei hessen und franken .

Hier hast Du eine gute Quelle:

„Piefke – Kulturgeschichte einer Beschimpfung“ heißt ein Buch von
Hubertus Godeysen.

Humorvoll und detailliert schildert der Autor darin das gespaltene Verhältnis der Österreicher zu ihren deutschen Nachbarn – den "Piefkes".

Weil sich beide nicht so richtig ernst nehmen, entstehen Witze z. B. folgender Art:

Die Österreicher und die Deutschen schließen eine Wette ab. Es geht
dabei darum, welches Volk dümmer ist. Die Österreicher verlangen von den
Deutschen, dass diese eine 200 Meter lange Brücke mitten in die Wüste
bauen.

Die Deutschen vermuten einen Trick hinter dieser Forderung und
beginnen sofort mit den Bauarbeiten. Die Österreicher lachen sich
darüber tot.

Als dann die Brücke endlich fertig ist, wollen die Österreicher ihre Wettprämie einlösen und spotten: „Ihr Deutschen seid so doof und habt mitten in die Wüste eine Brücke gebaut! Damit haben wir gewonnen!“

Darauf die Deutschen: „Sicher, wir haben die Brücke gebaut.

Die Frage ist nur wer blöder ist, wir, die die Brücke gebaut haben, oder
die Österreicher, die seit heute morgen auf der Brücke sitzen und
angeln.“

Auch nicht schlechter als zwischen Schwaben und Sachsen.

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