Wie ist das mit isländischen Nachnamen?

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4 Antworten

Es gibt selten auch normale Familiennamen, z.B. vom isländischen Autor Huldar Breiðfjörð. Zudem gibt es Namen, die aus anderen Sprachen stammen, z.B. aus Dänisch, Polnisch, Norwegisch oder Färöisch. In dem Fall den du da nennst könnte ich mir vorstellen, dass da einer zwei Vornamen hat, den ersten als Nachnamen weiter gegeben hat, sich aber mit dem zweiten ansprechen lässt und damit in der Öffentlichkeit auftritt. Besonders wenn man denselben Vornamen wie vom Vater erbt, sucht man ja oft die Möglichkeit, einen eigenen Namen zu haben, damit man nicht verwechselt wird.

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Es gibt wenige Ausnahmen von Personen mit vererbten Familiennamen (meist ausländischer Herkunft), dazu gehört eben auch Guðjohnsen. Als isländisches Patronym müsste er auf -son statt auf -sen enden.

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Es gibt einige wenige Familiennamen, die vererbt werden. Guðjohnsen ist da ein Beispiel. Auch ausländische Familiennamen werden ganz normal vererbt und nicht in das System mit den Patronymen integriert. Im isländischen Telefonbuch erscheint man trotzdem nach Vornamen sortiert.

Dennoch ist es üblich, sich zu duzen. Siezen wird auf isländisch als "snobbig"/wichtigtuerisch und/oder altertümlich aufgefasst. Spricht man deutsch, sollte man jedoch erst mal beim Sie bleiben.Isländer, die deutsch sprechen, kennen das Siezen.

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Es gibt vereinzelt auch Familiennamen. Das ist in Island aber eher 'neumodischer Kram'.

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