Wie ist das mit dem Eigentum, wenn man heiratet?

3 Antworten

Dein Eigentum bleibt deines. Es gilt i.d. R. die Zugewinngemeinschaft. Du hast ja auch nicht pauschal die Hälte der Schulden deines Mannes oder deiner Frau.

das mit dem expartner würde ich auf jeden fall vor der hochzeit klären! einer der partner sollte dringend den andren ausbezahlen! dafür muss im zweifel ein weiterer kredit aufgenommen werden. welcher mensch zahlt schon gerne für ein haus, in dem der expartner mit neuem lebensgefährten lebt? das gibt doch nur streß

Das ist schon alles fair. Das Haus wird evtl. vermietet und auch alles mit dem Expartner abgesprochen. Davon bekommt der Expartner auch seinen Anteil an Miete. Allerdings zahlt den Krdit für das Haus eh nur der, der jetzt geheiratet hat. UND WEM GEHÖRT DANN DAS HAUS????? ALLEN DREIEN?????

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Im Standardfall gilt bei der Ehe Zugewinngemeinschaft. Das bedeutet: Alles, was jemandem vorher gehört hat, gehört ihm/ihr auch weiterhin. Die Schulden und Häuser behält also derselbe Ehepartner zu ebensoviel Teilen wie vorher mit dem Ex geregelt war (diese Regelung sollte man sinnvollerweise schriftlich festhalten, nicht nur aus Misstrauen, sondern auch um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen). Alles, was während der Ehe erwirtschaftet wird, gehört beiden Partnern. Bei den Mieteinnahmen wird es so etwas unübersichtlich, wenn sie wirklich an beide Partner der vorigen Ehe aufgeteilt werden - der Anteil das wieder verheirateten Partners müsste unter den beiden neuen Ehepartnern noch einmal gleichmäßig verteilt werden.

Man kann aber auch strikte Gütertrennung vereinbaren. Dann sieht der neue Partner gar nix von dem früheren Besitz oder den neuen Einkünften des übernommenen Partners außer dem, was beide miteinander über gemeinsame Haushaltsführung vereinbaren. Oder schließlich auch Gütergemeinschaft: Dann würde euch beiden gemeinsam alles gehören, was ihr vorher hattet, also ein halbes Haus mit halber Hypothek und halber Miete, d.h. jeweils ein Viertel von allem. Gütergemeinschaft und -trennung müssten vor einem Notar in einem Ehevertrag vereinbart werden, sonst gilt die "normale" Zugewinngemeinschaft.

Was bei deiner Beschreibung offen bleibt, ist die tatsächliche Regelung mit dem Expartner. "Abgesprochen" klingt ziemlich vage. Ich würde empfehlen, diese Absprache mindestens mit einem Anwalt schriftlich zu fixieren. Das kostet zwar Geld, ist aber eine Versicherung gegen offene Fragen, die vielleicht später auftauchen und über die sich niemand Gedanken gemacht hat: Wer zahlt Reparaturen am Haus von welchem Geld (auf Hypothek oder Abzug von Mieteinnahmen)? Wer entscheidet, ob mietbeeinflussend investiert wird? Was passiert bei Elementarschäden? Darf der Hypotheken"besitzer" das Haus verkaufen, wenn es sich nicht vermieten lässt? Das sind nur ein paar Ideen, die mir als Laien einfallen. Seht zu, dass solche und noch andere Probleme VORHER definiert sind.

Danke für die ausführliche Erklärung. Macht es einen Unterschied, ob der Ehepartner mit dem Expartner verheiratet war oder nicht? War er nämlich nicht.

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@Mogli1000

Das kann einen erheblichen Unterschied machen: Wie gesagt, gilt für Ehepartner normalerweise Zugewinngemeinschaft, aber für Ledige Gütertrennung, sofern nicht vertraglich etwas anderes geregelt ist.

Wichtig ist also vor allem, was im Kaufvertrag und im Darlehensvertrag steht und wer wieviel von welchem Geld für das Haus bezahlt hat und bezahlen wird. Ich habe immer noch keine Ahnung, welcher Anteil dem/der Ex nun wirklich gehört, und ich habe den Eindruck, dass es euch auch gut bekommen könnte, die Details mit einem Rechtsberater gründlich durchzugehen. An unklaren Finanzen können Ehen hervorragend scheitern; die Einstellung "das ist schon alles irgendwie abgesprochen" kann fatal enden. Und eure jeweiligen nächsten Ehepartner wundern sich dann, das das Häuschen schon unter fünf Leuten aufgeteilt werden muss...

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