Wie ist das gemeint, wenn man sagt, dass jeder Mensch biologisch gesehen Bisexuell ist, und stimmt das überhaupt?

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8 Antworten

Hallo MissMapel

Damit ist gemeint, dass die sexuelle Orientierung bei den allermeisten Menschen nicht 100% auf ein Geschlecht fixiert ist und unter gewissen Umständen bei sehr vielen Menschen auch eine Beziehung mit jemandem des anderen Geschlechts möglich wäre.

Stell dir die sexuelle Orientierung einfach wie eine lange Skala vor, von der das eine Ende heterosexuell und das andere homosexuell bedeutet, die meistens Menschen liegen auf dieser Skala mit ihrer individuellen Orientierung irgendwo an einem der Endbereiche aber kaum ein Mensch liegt wirklich genau zu 100% dort.

Bei vielen ist es auch übrigens nur gesellschaftliche Sozialisierung und Religion die es ihnen unmöglich macht sich Beziehungen mit einem gleichgeschlechtlichen Partner oder einer Partnerin vorzustellen, wären Homosexuelle Beziehung gesellschaftlich komplett akzeptiert würden wahrscheinlich wesentlich mehr Menschen zumindest unter gewissen Umständen mal dahingehend experimentieren.

LG

Darkmalvet

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Kommentar von Darkmalvet
04.10.2016, 23:35

Als kleine Ergänzung: In der Natur ist es oftmals so, dass Dinge zwar gegen Null tendieren aber die Null nur ganz selten exakt erreichen.

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Kommentar von konzato1
04.10.2016, 23:43

Genau das ist dieser Genderquatsch!

Wir Menschen sind doch nicht "ein bisschen schwul / lesbisch / homosexuell".

Wir sind entweder Heterosexuell oder Homosexuell. Meintwegen noch Bisexuell. Aber doch nicht auf einer Skala in Prozenten.

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Damit ist gemeint,das der Mensch von Natur aus beide Geschlechter mag.Ob er sich in beide Geschlechter auch tatsächlich verliebt,ist mehr von der Erziehung,Rollenbildern,der Religion oder der selbst entwickelten Persönlichkeit (selbstbewusstes ,ich mag auch Männer ,bzw.Frauen,möchte aber keinen gleichgeschlechtlichen Sex,bzw.Beziehung eingehen,Traditionsverständnis ,etc)abhängig.Die überwiegende Anzahl der Wissenschaftler geht von einer latenten Bisexualität des Menschen aus.LG

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Kommentar von molotov53
05.10.2016, 13:28

Du bist glaub der einzige, der die Frage verstanden und auch richtig beantwortet hat. 

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Also das hab ich noch nie gehört. Biologisch macht hier gar keinen Sinn. Jedoch gibt es eine Theorie von Freud, dass alle Menschen eigentlich Bisexuell sind und Homo- bzw. Heterosexualität nur Auslegungen davon sind. Das wäre aber eher Psychologie. 

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Das ist so eine dieser Annahmen die Freud einmal getätigt haben soll und durch den Kinseyreport gewissermaßen bekannt wurden. Es handelt sich dabei aber nur um eine Hypothese, es gibt also keine zwingenden Indizien die es zu einer Theorie machen würden.

Gemeint ist damit das sich vom psychologischen Standpunkt aus sehr viele Menschen eben nicht eindeutig in ausschließlich Hetero und ausschließlich Homo einordnen lassen. Heutzutage müsste man aber aus Bisexuell Bi-phil machen da es ja auch Personen gibt die gar kein sexuelles Interesse hegen sondern eine rein platonisch bzw. romantische Orientierung haben(siehe Asexualität).

Vom biologischen Standpunkt aus kann nur gesagt sein das die körperlichen Voraussetzungen die selben sind ergo Heterosexuelle und Homosexuelle biologisch nicht unterschieden werden können und natürlich auch Bisexuelle da keine Ausnahme darstellen.

Man kann also sagen das es nicht stimmt aber eben nur solange bis es jemand doch beweisen sollte.

P.S. Sexuelle Orientierungen könne auch absolut auftreten, bei Bisexualität gibt es aber zumeist Tendenzen.


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Der Mensch ist generell einfach mal sexuell, ohne jegliche Einschränkung oder "Spezialisierung".

Die Sexualität selbst wird im Laufe des Lebens erlernt, somit hat jeder Mensch von Geburt an die Möglichkeit jede sexuelle Vorliebe annehmen zu können.

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Kommentar von VeganeKlobrille
04.10.2016, 23:54

Nein, das denke ich nicht. Die Sexualität ist angeboren, man kann sie zwar beeinflussen/manipulieren/usw, aber der angeborene Kern wird immer bleiben. 

Männlein und Weiblein ziehen sich (in den aller meisten Fällen) von Natur aus an, ohne dass sie sich großartig Gedanken über ihre Sexualität gemacht haben.


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wäre mir neu.
Habe auch keine Idee auf was für eine Art und Weise das gemeint sein könnte, damits stimmt.

Wo hast du das her und was steht dabei?

Wie definieren die biologisch gesehen Bisexualität?

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Prinzipiell schon richtig; trotzdem gibt es Gewichtungen - biologisch und entwicklungsbedingt.

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Das ist völliger Genderquatsch!

Es gibt Leute die glauben, dass die Hälfte der Menschen homo- und die andere Hälfte heterosexuell sind. Leider greift dieser "Erziehungsmüll" immer mehr um sich. :(

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Kommentar von Darkmalvet
04.10.2016, 23:32

Natürlich ist das kein Quatsch, sondern biologisch richtig, wenn man sagt das Menschen eigentlich bisexuell sind hat das nichts mit der Vorherrschenden Orientierung einer Person zu tun, sondern betrachtet nur die wenn auch oftmals geringe Restmöglichkeit einer Beziehung zu dem anderen Geschlecht.

In der Natur ist es oftmals so, dass Dinge zwar gegen Null tendieren aber die Null nur ganz selten exakt erreichen.

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Kommentar von SlowPhil
05.10.2016, 00:50

Das ist völliger Genderquatsch!

Das ist ein Irrtum. Wenn man von Genderquatsch redet, würde ich als Erstes an die Vorstellung von John Money denken, Geschlecht sei machbar.

Es gibt Leute die glauben, dass die Hälfte der Menschen homo- und die andere Hälfte heterosexuell sind.

Die haben natürlich nicht Recht. Es gibt auch Bisexualität mit mehr oder weniger starker Präferenz für ein Geschlecht und sogar eine, bei denen sich die Präferenzen im Laufe des Lebens ändern, eventuell sogar mehrfach.

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Kommentar von Irukandji00
05.10.2016, 14:43

wow, selten habe ich so eine engstirnige Ansicht wie deine gelesen. Anstatt dich auf das Thema einzulassen, dir ein umfassendes Bild darüber zu machen und dir dann deine eigene Meinung zu formen und diese sachlich zu untermauern, tust du alles als "Genderquatsch" und "Erziehungsmüll" ab. Traurig.

In der Natur gibt es eben nicht nur schwarz und weiß. Zwischen den beiden Farben liegen unendlich viele Grautöne. Gerade bei solchen abstrakten Konstrukten wie sexueller Orientierung sind zwei oder drei Ausprägungen einfach zu wenig. 

Was ist mit dem Mann, der "eigentlich" hetero ist, aber sich dann zu seiner eigenen Überraschung in einen anderen Mann verliebt? Reicht das schon aus, dass man ihn als bisexuellen zählt? Wo zieht man die Grenze bei solchen Konzepten wie "Hetero-", "Homo-" und "Bisexualität"? Ich würde mir wünschen, dass du erkennst, dass es einfach keine klare und einheitliche Grenze gibt. Oder dass du zumindest akzeptierst, dass es andere Standpunkte gibt.

Einen schönen Tag

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