Wie ist das deutsche Militär aufgebaut?

4 Antworten

  1. Die Wehrpflicht wurde in Deutschland nicht abgeschafft, sondern lediglich ausgesetzt. Das bedeutet, dass diese ohne Weiteres jederzeit bei Bedarf wieder in Kraft gesetzt werden kann.
  2. Als Rekruten werden lediglich Soldaten betitelt, die sich in der Grundausbildung befinden.

Die Bundeswehr setzt sich aus Freiwillig Wehrdienstleistenden, (FWDL) aus SaZ, Soldaten auf Zeit und Berufssoldaten zusammen.

Der Anteil der FWDL beträgt z.Z. knapp 9300 Soldaten/innen. Hier handelt es sich um Mannschaftsdienstgrade, die maximal 23 Monate Militärdienst leisten.

Gut 168000 Soldaten der BW setzen sich weiter aus den Laufbahnen der Offiziere, Feldwebel, Unteroffiziere und Mannschaften zusammen. Darunter fallen SaZ und Berufssoldaten. (letztere sind Offiziere und Feldwebel)

Weiterhin gibt es ca. 90000 aktive Reservisten.

Viele Soldaten in der Bundeswehr gehen einem Beruf nach, den sie bereits im Vorfeld erlernt haben, häufig in der zivilen Wirtschaft. Auch eine berufsnahe Verwendung ist üblich. Ein nicht unerheblicher Teil der Soldaten der drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine ist in der Logistik, Instandsetzung usw. tätig. Vom Koch über den KFZ Mechatroniker, bis hin zum Bürokaufmann finden sich hier viele Berufsbilder.

Im Tagesablauf ähnelt der Alltag der Bundeswehr in sehr vielen Verwendungen dem Ablauf in einem zivilen Beruf.

Eine Fünftagewoche mit acht Stunden Dienst und geregelten Pausenzeiten.

Ausnahmen bilden etwaige Wochenenddienste, Übungen oder eben Auslandseinsätze.

 

Naja anfangs musst du dich entscheiden wohin du willst. Zur Artillerie? Infanterie (vorderste Front) oder zu den Grenadieren?

Also der Dienstgrad sagt schon was aus, ja, jedoch nicht alles. Mit einem Realschulabschluss (feldwebel) kannst du sogar Ausbilder werden.

Als Mannschafter kannst du viele Ehrenabzeichen der Nato erhalten wie jeder andere auch. Das kann einen antreiben. Zudem hast du auch als Mannschafter viele Aufgaben. Als Jägersoldat bist du eingesetzt an vorderster Front..normal bei der Infanterie. Du kannst deinen Rang nicht weit erheben jedoch übst du sehr viele Tätigkeiten aus. Das ist vom Gehalt wie ein normaler "hauptschuljob". Nur mit den ganzen Zulagen und die ganzen Ehrenauszeichnungen. Zurück kommst du immerhin als Kerl. Kameradschaft und das verlangen Leute zu beschützen hat dort einen hohen Stellenwert. Was glaubst du warum die meisten Frauen in der USA oder in Russland auf Soldaten total abfahren? ;) Die verteidigen ihr Mädchen bis zum Tod. Hier in Deutschland haben unsere Soldaten leider keine so hohe Anerkennung..

Ich habe hier mal eine prozentangabe gesehen, offiziel ist da aber nichts. 

Am meisten gibt es wohl mannschafter und genauso viele feldwebel, weniger unteroffiziere und am wenigsten offiziere!

Das ideale bild wäre natürlich wie eine pyramide, am meisten mannschafter und am wenigsten offiziere. Durch den wegfall der wehrpflicht ist es aber schwierig die mannschaften zu füllen, da die meisten ja lieber 'karriere' machen wollen, weshalb es so viele feldwebel gibt und super viele bewerber auf offizierslaufbahnen!

Genau das ist ja das was mich wundert, ich meine wenn es ich zum Militär gehen würde, würde ich dort auch versuchen soweit wie möglich zu kommen und nicht mein Leben lang einen niedrigen Dienstgrad haben wollen.

Und was machen jene die der Mannschaft angehören den ganzen Tag so? Ich meine jetzt wenn die Grundausbildung vorüber ist, ich meine man arbeitet dort ja nicht wie in einer Firma als ausgebildeter Soldat hat man ja in Friedenszeiten nicht viel zu tun wenn man kein Systemerhalter und kein Offizier etc ist.

Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

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@Thomaas1997

Naja die leute haben alle ihre aufgaben, auch mannschafter, es ist ja so dass man als soldat verschiedene berufe ausführt, vom kraftfahrer bis keine ahnung bürokaufmann. Die mannschafter arbeiten den höheren dienstgraden zb zu und es gibt ja sogar ausbilder in den mannschaften. 

Als mannschafter kann man aver auch höchstens 4 jahre zum bund, deswegen arbeitet man nicht sein ganzes leben mit niedrigem dienstgrad 

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Auch als Mannschafter kann man 25 Jahre dienen. Mannschaftssoldaten werden auch nach der Grundausbildung weiter ausgebildet und das noch über ein paar Jahre lang. Man ist auch als Mannschafter auf Lehrgängen!

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