Wie ist das Bürgertum im Absolutismus aufgestiegen bzw an Macht gekommen?

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2 Antworten

Ich nehme mal an, dass du von Frankreich im 17./18. Jahrhundert redest. Man könnte die Zeit der Aufklärung auch mit der Überschrift: Wage selbst zu denken, versehen. Es gab mehrere sogenannte Aufklärer. Darunter ein gewisser Herr Montesquieu, der selber ein Adeliger war und somit zum 2. Stand gehörte. Er begrüßte die Gewaltenteilung. Das heißt, dass nicht eine Person (der König) alles bestimmt, sondern dass diese Gewalt eben geteilt wird.

Nämlich in die Legislative (die gesetzgebende Gewalt), die Exekutive (die ausführende Gewalt) und die judikative (also die richterliche Gewalt). Ab 1774 war Ludwig der 16. an der Macht und 1780 bis 1788 gab es mehrere Ursachen, die das Volk "aufwachen" ließen. Diese waren Missernten, Hungerkatastrophen, Lebensmittelknappheit und eine Finanzkrise. Das Brot kostete teilweise mehr als die Miete. Dies alles betraf den 3. Stand, der 98% der Bevölkerung ausmachte. So kam es, dass dieser Forderungen stellte: Gleichheit bei der Steuerzahlung, Abschaffung der indirekten Steuern und politisches Mitsprache Recht. Deshalb wurden die Generalstände das erste Mal seit 175 wieder einberufen. So starteten die 3 großen revolutionären Akte: 

1. Akt: 17.Juni.1789 Ballhausschwur,    2. Akt: 14.Juli.1789: Sturm auf die Bastille,   3. Akt: 4./5.August.1789: Abschaffung des Feudalismus.

Dann gab es am 26. August eine Erklärung der Menschen und Bürgerrechte. Am 21.September.1792 wurde Frankreich dann eine Republik.

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Bevor das Bürgertum die Macht übernahm, war es zuvor schon ökonomisch erstarkt. Der Merkantilismus machte dafür die Bahn frei. Auch der stets zunehmende Welthandel schuf entsprechende Voraussetzungen. Die eigentliche Machtübernahme erfolgte durch Revolution/en.

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