Wie in einem Campingvan übernachten (Klimaanlage)?

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6 Antworten

Aktive Klimatisierung bezüglich Runterkühlung der Innenraumluft kenne ich in der Tat auch noch nicht im Gegensatz zu "Standheizungen" , wo Motor-unabhängig einfach etwas Kraftstoff im Zusatzgerät kontinuerlich verbrannt wird.

Bei Kühlgeräten braucht es in der Regel aber einen "Kompressor" , der regelmässig in Betrieb muss. ( Beim PKW / allgemeinem KFZ ) macht das meist der Antriebsmotor des Wagens über variabel zuschaltbaren Riementrieb oder fluidische Ventilregelung im "Klimakreis" der Anlage.

Rein elektrisch frisst kühlende Klimatisierung ansonsten REICHLICH Strom und ist mir hier bislang auch nur aus dem LKW-Bereich ( Kühlzüge ) bekannt.

Da ist das zu kühlende Transportabteil aber wegen des Energieeinsatzes auch komplett thermisch isoliert in reiner Luftumwälzung der Klimatisierung mit einem "Split-Gerät" .... 

Jetzt im rein fiktiven Vergleich zwischen altem Campingwagen ( z.B. VW T2 -Basis mit "Westfalia-Ausbau" zum Camper ) gegenüber einem modernen Kühl-LKW wäre hier der Vergleich zwischen einer einfachen Blechtasse zu einer hochwertigen Thermoskanne in etwa angemessen für den "Pott Kaffee" ...

Grundlegend physikalisch unterscheidet Isolation hier auch nicht zwischen warm zu kalt oder kalt zu warm im Innenraum.

DA geht es nur um den Enegietransfer im Temperaturgefälle zwischen innen und aussen pro Quadratmeter Dämmfläche der Behälterwandunng.

Weiter noch mal ins Gedächtnis gerufen : HEIZEN geht recht simpel bei ruhendem Motor über Verbrennung von Kraftstoff in einem Zusatzgerät mit ein paar Ventilatoren . ( Standheizung )

Umgekehrt funktioniert DAS ( Kühlung ) nach bekannten Technologien aber bisher nur effizient über Kompressortechnik.

Es gibt zwar auch rein elektrisch die sogenannte "Peltier-Technologie", aber die ist in grösserem Umfang sehr ineffizient und nur deutlich teurer ( Energiebezogen ) umsetzbar. 

"Solar" ist für solche Ansinnen auch kaum was rauszuholen, da solche Kühlanlagen im beschriebenen Szenario gerne mal 1-2 KW/h rein als Kompresserlösung fressen KÖNNTEN.

Welche Batterien wolltet Ihr dazu mitführen und mit wieviel Panelfläche ( solar )  käme dabei erst mal die nötige Speicherenergie ?

Soweit erst mal unsere aktuell gängigen und praktikablen Ansätze der menschlichen Technologien zu Deiner Frage. 😉

bis ihr dann einen Führerschein habt dauert es ja noch ein Weilchen und da könnt ihr euch ja schon mal schlau machen was ihr den für ein Wohnmobil für die Tour braucht.

Ein kleines hat i. d. R. max. eine Heizung an Bord und vielleicht noch einen Ventilator, das war es dann auch schon. Ein größeres gibt es dann schon mit einer Klimaanlage mit der ihr es schön Warm machen könnt oder auch schön Kühl. Diese Anlagen werden meist mit Strom betrieben, von der Steckdose.

Es gibt aber auch welche die mit Gas betrieben werden. Welches Wohnmobil mit welcher Ausstattung ihr für eure Tour bracht müsst ihr natürlich selbst entscheiden. Klein=Kostengünstig, Groß=Teuer

in Australien kann man auch Campingvan / Wohnmobile mieten.

hier in Deutschland gibt es Wohnmobile mit eingebauter Klimaanlage, doppelt verglaste Fenster... z.Bsp. von Hymer, Bürstner, Carado und und und...- und in den verschiedensten Preisklassen. Details am besten auf den entsprechenden Internetseiten der Hersteller nachsehen und zu fahren sind diese Fahrzeuge mit Führerschein Klasse 3 bzw. B

In Australien wird es nachts sowieso eher kühl. Es kommt auf das Gebiet an wo ihr seid. In Wüsten-Regionen wird es nachts sogar kälter als 10 Grad und kann sogar mal gefrieren. Im Dschungel hat es nachts ca. 20-25 Grad und da kann man locker schlafen.

Ihr könnt einfach das Fenster offen lassen. Da muss aber ein Fliegennetz ran, damit keine Giftspinnen ins Auto kommen.

Notsromagregat mitnehmen. Lüfter dosiert zur Umwälzung einsetzen. Evtl. Eis im Wasser abtauen lassen.

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