Wie im Altbau Ausschaltung anklemmen?

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4 Antworten

  1. neue neue schalter können in der regel nichts besser als die alten. es sei denn die alten sind wirklch ausgelutscht
  2. wenn die alten schalter markenware warem, kann man auch die abdeckungen einzeln erneuern
  3. billige schalterware sieht in der regel nicht lange gut aus (greift sich ab etc.)
  4. markenschalter sind im interent DEUTLICH günstiger, weil die meisten baumärkte die nettolistenpreise aus den katalogen der hersteller übernehmen
  5. das hat man früher so gemacht, ist neben in hessen macht man das so die älteste ausrede der welt. bei einer derartig chaotisch gemachten anlage wäre es in der tat mal besser, einen fachmann drüber gucken zu lassen. nicht dass irgendwo noch der schutzleiter als schaltader missbraucht wird

ganz unter uns: wenn dus sortiert bekommst, dass du weißt, was welche ader ist, dann kannst du sofern du sicherbist, dass der schutzleiter ordnungsgemäß funzt, zur not auch selbst was machen, aber BITTE strick die sch...lechte arbeit deiner vorgänger nicht 1:1 weiter, sondern mach wenigstens ab da wo du übernommen hast ordentlich.

meine drei favoriten was schalter und steckdosen angeht sind Berker, Busch-jäger und Merten. für dich als anfänger empfehle ich merten, da auf den schaltern die schaltbilder gut erkennbar abgedruckt sind und die unterputzeinsätze diese geniale puzzle verzahnung haben, das erleichtert die montage von kombinationen.

lg, Anna

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Die Anschlüsse sind unabhängug von den FArben, sondern richten sich nach der Funktion. Die Phase (L) geht über den Schalter zur Lampe. N und PE werden daran vorbeigeführt, aber nicht miteinander verbunden.

Und nebenbei: Auch 1970 war der braune Draht für die Phase. Nur im drehstromnetz gab es mal blau, schwarz, braun für die 3 Phasen, dann aber keinen Nulleiter. Und auch damals gab es schon Pfuscher, die die FArben verwechselt haben.

FAlls Du aber in den neuen Bundesländern wohnst: Dort war gelb/grün manchmal PE/N und wurde bis zum Ende durchgeführt.


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Kommentar von Hausmeischda
16.07.2017, 16:43

Das ist mir schon bewusst. Aber hier ist es nunmal so, dass der blaue Draht stromführend ist und nicht der braune. Meine eigentliche Frage war aber wie man die Sache nun richtig verklemmt ohne einen Kurzschluss zu verursachen. Hast du darauf auch eine Antwort?

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Die Farbe dient nur zur Orientierung. Früher hat man halt genommen, was da war. Wichtig ist die Funktion. Wenn der Blaue Draht die Spannung zu Erde führt ist das der Außenleiter. Und eines der anderen ist dann Neutralleiter und der andere Schutzleiter. Und genau so verklemmst du das. 

Nur um dich zu warnen: Wenn du da was machst und etwas passiert (du, jemand anderes oder etwas erleidet einen Schaden) haftet keiner für dich. Alles dein privater finanzieller Schaden. Denn Laien sind nicht befugt, an diesen Anlagen zu arbeiten. 

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Wenn es 3 adrige Leitungen sind, sollte es schwarz sein, aber nicht braun.

Braun in 3 adrigen Leitungen kamen erst um 2005 zum Einsatz.

Nun zur Frage, wenn der blaue Draht spannungsführend ist, ist es nicht normkonform es so zu belassen. Die Zuleitung sollte umgeklemmt werden und die Schaltung kann dann wie bekannt verdrahtet werden.

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Kommentar von Hausmeischda
16.07.2017, 17:59

Geht wohl schlecht dazu müsste wohl die Wand aufgebrochen werden um alle Kabel freizulegen um dann dem kabelsalat nachzugehen.

Der Draht ist braun wie oben beschrieben. Allerdings wie gesagt ohne Strom da der Strom auf dem blauen ist. Nur wie kann ich damit jetzt den Ausschalter anschließen ? Blau auf L beim Schalter und blauer Draht von der Lampe auf den Pfeil beim Schalter ? Oder braunen Draht der Lampe auf Pfeil?

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