Wie hört mein Hund auf in die Leine zu beißen?

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6 Antworten

Wen er drei Leinen durch gemacht hat, überforderst du deinen Welpen masslos.

Welpen sollten möglichst selten an der Leine gehen und dann nimmt man möglichst wenig Einfluss mit der Leine auf den Welpen.

Einfach nein sagen :-D aus oder pfui würde ich in dem kontext nicht einsetzen, das mache ich bei meinen Hunden aber schon immer so, denn aus wid im Kontext mit Spielsachen und Dingen genutzt, die sie fallen lassen sollen. :-) aber das ist jedem anders überlassen :')

Das machen viele Hunde ; ) Allerdings muss man ihn das natürlich abgewöhnen! Wenn er die ganze Zeit auf der Leine rumbeißt, bleib so lange stehen bis er sich beruhigt hat und halte die Leine so saß er nicht rein beißen kann! Hoffe ich konnte dir helfen😄

Wo ist da ein Problem? Das ist ein Baby. Meine Dogge ist schon fast zwei und macht das noch immer wenn ihr fad ist. Probleme macht man sich zumeist selber. Geht wohin wo er ohne Leine laufen kann. Lass ihm die Leine tragen. Das wird ihm eh bald fad undd er lässt sie irgendwo liegen. Das ist ein Kind. Dasgibt sich von selbst. Sei froh das er gesund ist und spielen will.

Wenn er wieder nach der Leine schnappen will, sie so senkrecht nach oben halten, sodass er nicht mehr dran kommt und natürlich "pfui" oder "aus" sagen ;-) viel Glück!

Drei Monate ist jung, und ist die richtige Zeit, ihm zu lehren.

Ich gab zu beissen, einen Feidel, spielen, zerren, grrr, quer duch's Zimmer. Eben Spiel. Das macht Hund Zähne und Muskeln. Und Sozialverhalten. Nicht vergessen : Sie sind der Oberchef seiner Meute. Er kann nur von Ihnen lernen, von niemandem Anders.

Also muss man auch manchmal hart sein, wenn Vieche über die Stränge schlägt. "Stop, aus !". Die  Ziefer versuchen eben, bis man/Mensch die Grenze setzt. Das muss man sofort und direkt machen, nicht Minuten später. Und muss immer gleich sein. Sonst versteht das Tier nichts von unserer Welt.

Das Tier braucht einen "sichen Hafen". Zum Beispiel eine Decke auf dem Boden, in einem Eck. Die ihm gehört. Das Tier dort ja nicht stören.

Wenn es verdonnert wurde, sich dahin zurückzieht, es beloben (Und Wasserschale, immer sauberes frisches Wasser. Je nach Hund mehrmals am Tag wechseln). Wenn's dann wieder aufsteht, wieder den gleichen Befehl, hart. Beloben ist nicht Erlaubnis, dass es wieder neu anfängt.

Wenn ein Hund die Leine beisst, kann das heissen mögen "nimm mich mit, nimm mich weiter". Aber kann auch Anderes bedeuten, das weiss ich nicht genau. Jedenfalls kein Lederband nehmen.  Ich hatte Nylonband mit Senfspray bespritzen müssen, damit das aufhörte. Aber nicht zu nahe am Halsband ! Hund muss Vertrauen in sein Halsband haben. Und in die Stimme seines Herrn.

Wenn Hund mal seine Zähne kriegt (was wahrscheinlich sehr weh tut), gibt es Knagesachen, woran sie sich ausbeissen können. Und auch Spielball, vielleicht eine Tennisball oder so. Eben nicht meine Schuhe...

Das allerschlimmste war mir, dass Leute ihren Hunden (und auch Katzen) alles erlaubten. Sogar sie in ihr Bett namen. Da hört's für mich auf. Jeder an seinen Platz.

Vielleicht wird man mich jetzt hier deshalb "Tierquäler" schimpfen. Ich denke, nicht Tierquäler zu sein. Ich kann es eben nur nicht vertragen, wenn jemand Tiere zu Menschenquälern macht.

Tier muss begreifen, das wir Menschen sie ernähren und uns um ihr Wohlbefinden und Gesundheit kümmern. Also, wer hängt von wem ab ? Wer ist der Herr im Hause ?

Verzeihung, aber das hatte immer bestens hingehauen. Gleichgewicht. Immer ehrlich, direkt, immer gleich. Auch mit anderen Tieren, zum Beispiel Pferden, Poneys, Eseln, Kühen.

Das ist natürlich nur meine eigene Meinung, meine persönlichen  Erfahrungen. Jeder Mensch macht, wie es ihm gefällt, wie es ihm Wohl ist und wie er's fertigbringt.

Mit besten Grüßen.

Gege3210 17.01.2017, 23:38

Verzeihung,

aber ich war mal voll horroriert, als ich einen Nachbarn gegenüber, im vierten Stock des Gebäudes, mitten in Innenstadt, mit einem halb wilden Alaska Huskie an der Leine sah. Er führte das Tier nur einmal pro Woche aus.

Ich hatte ihn angesprochen. Darauf hat er mich voll abgewiesen, war schier handgreiflich geworden. "Ich tu mit meinem Wolf, was ich will !".

Natürlich hatte ich mich sofort zurückgezogen. Euh, er hatte sichtlich keine Ahnung, was Unterschied zwischen Huskie und Wolf ist.

Ich war mal von einer Wölfin angenommen worden. Ich lebte draussen, auf Baustelle. Sie brachte mir ihre Kleinen. Zuerst die Stärkste. Dann die Schwächste, am abkratzen. Dann die Anderen. Wunderbares Erlebnis !

Aber ich weiss nicht, ob jemand hier so Etwas verstehen kann. Muss ja vielleicht auch nicht sein.

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Gege3210 18.01.2017, 09:11
@Einafets2808

Verzeihung, ich verstehe nicht ganz. Lachen Sie über mich, bin ich lächerlich ?

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Einafets2808 18.01.2017, 11:09
@Gege3210

So eine unmissverständliche Antwort die rein garnichts mit dem eigentlichen Problem zutun hat. Nämlich das Leine beißen. 

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Gege3210 18.01.2017, 13:11
@Einafets2808

Es geht nicht nur um die Leine, hinter dieser Frage. Es geht um eine Gesamtheit, Erziehung und Einleben des Tiers. Meine Hunde waren immer Teil meiner Familie.

Ich hatte mal eine grosse Hündin, war fast so gross wie ein Bernhardiner geworden. Sie hatte nie Leine gebraucht, ausser an Orten, wo Hunde an der Leine zu führen vorgeschrieben war. Wo sie an solchen Orten, mit den vielen Leuten, Lärm und unbekannten Gerüchen sichtlich unsicher war, störte die Leine sie nicht, im Gegenteil. In solchen Fällen hielt sie sich andertalb Schritte hinter mir, so etwa wie in Schutz.

Dazu muss ich sagen, dass sie Auslauf hatte. Sieben Hektar. Wir hatten sie sehr jung gekauft. Das war Absicht gewesen : Meine jüngste Tochter begann, zu gehen. Ich wollte nicht, dass sie das "jüngste Kind" der Familie wurde, sondern dass ein noch jüngeres ist. Das hatte bestens funktionniert.

Wenn Sie darüber abfällig lachen, was Sie scheint's tun, kann ich Ihnen nur alles Gute wünschen (Aber weit weg von uns, bitte).

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serologie 18.01.2017, 11:49

Mein Hund ist mein Partner. Der gehört zur Familie. Meine Kinder muss ich auch ernähren, müssen sie deswegen abhängig von mir sein ? Wer Liebe gibt, wird Liebe erhalten. Da muss ich nicht Rudelführer spielen. Wer im Leben nichts zu sagen hat, will es oft an seinem Hund auslassen, daß wenigsten einer auf ihn hört.

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Gege3210 18.01.2017, 13:58
@serologie

"Rudelführer spielen" geht nicht, und würde Alles schlecht machen.

Bei Menschen gibt es das auch, wird manchmal "institutionnelle Autorität" genannt. Natürliche Autorität ist etwas ganz Anderes.

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