Wie höre ich nach 25 Jahren mit 40Zigaretten mit demr rauchen auf?

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11 Antworten

Hallo Tanja! Das ist immer schwer, aber es lohnt sich.Focus.de sagt : 

Diesem guten Gefühl und der Zigarette zu entsagen, schaffen nur wenige Raucher. Zunächst als gesunde Alternative zum normalen Glimmstängel galt die E-Zigarette. Doch beim elektronischen Glimmstängel konsumiert der Raucher Inhaltsstoffe, die bisher kaum bekannt sind.  Auch beim Qualmen der E-Zigaretten bleibt die Sucht nach Nikotin erhalten.

Um vom Glimmstängel loszukommen können Nikotin-Substitutionen, wie beispielsweise das Nikotin-Pflaster oder das Nikotin-Kaugummi helfen. Doch nur mit diesen Hilfsmitteln rauchfrei zu werden, schätzt der Experte als wenig erfolgsversprechend ein. Um dauerhaft von der Abhängigkeit befreit zu werden ist ein  Intensivprogramm im Form von einer Verhaltenstherapie in der Gruppe erfolgsversprechender.

Alles Gute.

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Reduzieren ist das schlimmste was du machen kannst. Du musst gleich auf Null. Betrachte das ganze doch mal. Zigaretten sind teuer, du stinkst nach kalten Rauch Nichtraucher riechen dich auf 5Meter Entfernung, du bekommst gelbe Zähne und bekommst kaum Luft. Dazu kostet es unheimlich viel Geld und lässt deine Haut altern. Dein Geschmack und Geruchssinn sind eingeschränkt, zudem ist es Krebserzeugend aber das alles schreckt nicht ab und half nicht beim aufhören. Stelle dir vor, du hast eine Lieblingsmarke. Jetzt gibt es sie nicht mehr. Was machst du? Du nimmst eine andere Marke und wenn die nicht mehr ist, wieder eine andere. Also kannst du sagen das es mit Geschmack nichts zu tun hat, du rauchst nicht weil es schmeckt sondern aus Sucht. Erinnere dich an deine erste Zigarette wie ekelhaft sie war, vielleicht hast du ein Hustenanfall bekommen und dir wurde schwindelig. Du musstest das Rauchen lernen und genauso kannst du es dir wieder abgewöhnen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und hat so seine Rituale. Zum Beispiel ist die erste Zigarette am Morgen am stärksten, weil dein Körper über Nacht schon entgiftet hat. Du kannst durch schlafen ohne Entzug, das alles findet in deinen Kopf statt. Um so mehr du deiner Zigarette hinterher trauerst, desto größer und schwieriger ist dein Entzug. Gestalte dein Leben neu, schaffe dir neue Gewohnheiten. Morgens Frühstück zubereiten oder mit Sport anfangen, spazieren gehen. Halte dir vor Augen wie lächerlich es ist das der Klimmstängel macht über mich hat. Die ersten 5Tage sind schlimm aber das ist die Jahrelange Gewohnheit die man hatte. Du bist gereizt und unruhig, hast das Gefühl etwas wichtiges zu verlieren aber letzten Endes Gewinnst du. Das sind aber erträgliche Gefühle die sich aushalten lassen, du hast keinerlei Schmerzen. Dann rastest du mal aus und schimpfst, das wird aber weniger und Kaugummis helfen auch ganz gut aber normale und ersetze es nicht mit essen, dann hast du auch keine Gewichtszunahme. Ich wünsche dir viel Glück und hoffe es war hilfreich. :-)

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Kommentar von tanja370
25.04.2016, 23:32

Vielen Dank für deine Sichtweise.

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Aus persönlicher Erfahrung rate ich dir dazu auf einen schlag aufzuhören. Dass durch Staffelung die Entzugserscheinungen niedriger werden halte ich für nicht gegeben.

Ich habe es um die dreimal versucht. Unter anderem eben auch mal über ne Reduzierung. von 25-30 Auf 5. Nach einer Woche war ich durch die Sucht so zufrieden dass ich daraufhin deutlich mehr geraucht habe.

Letztendlich habe ich dann einfach einen Radikalstop gemacht und sofort aufgehört. - Daraufhin waren die ersten zwei Wochen für mich eine absolute Hölle in der Hinsicht auf Entzugserscheinungen und dann hat es langsam angefangen sich zu bessern.

Ich habe 10 Jahre geraucht und habe letztes Jahr im Sommer meine letzte Zigarette geraucht.

Im Nachhinein bin ich aber fest davon überzeugt, dass ich es nur mit entsprechender Überzeugungskraft durch ziehen konnte. Für mich war eben das Argument, noch lange für meine liebsten da zu sein...

Daher wäre mein Tipp: Bereite dich auf den Stop vor: Mach dir im vornherein bewusst, was alles auf dich zu kommt, denn die erste Zeit nach dem Stop wird sehr brutal und grausam  sein. Such dir etwas, was dich motiviert. Und es sollte nicht nur das Geld sein. Etwas wobei du dich in den Entzugserscheinungen nicht rausreden kannst.

Alles Gute und viel Erfolg.

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Kommentar von tanja370
25.04.2016, 23:17

Welche Entzugserscheinungen waren die schlimmsten?Kannst du mir bitte sagen was in den ersten 2 Wochen am schlimmsten für dich war?

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Bei mir hat es so geklappt: von ca 25 Zig. auf Null von heute auf morgen:

Ich habe ALLE, wohlgemerkt ALLE Rauchutensilien, Feuerzeuge, Ascher etc. weg geworfen. Im Auto den Ascher gereinigt, alles frisch "beduftet" Fenster geputzt, Wäsche gewaschen, alles gereinigt um ja den Nikotinmuff aus der Nase zu haben.

Wichtig: Auch keine "Notkippen" bunkern. Alles radikal weg und gut.

Zusätzlich habe ich mich extrem abgelenkt. Einem Freund (NR) bei der Renovierung geholfen, Sport getrieben, Musik gehört, Ausflüge gemacht etc. Bewegung hilft! Meide eine Zeitlang rauchende Menschen, wenn du kannst. Manche möchten dich (aus Angst irgendwann der einzige Raucher zu sein) von deinem Ziel abbringen. Sag klipp und klar, dass du nicht rauchen willst und auch keine Kippe angeboten haben möchtest.

Situationen zu denen man sonst zur Zigarrette gegriffen hat unbedingt vermeiden! Wenn du früher mit Kaffee und Kippe auf den Balkon gegangen bist, trinkst du jetzt mal einen Tee z.B. in der Küche. Alles was anders ist als deine ehemaligen Rauchgewohnheiten ist gut und hilft dir.

Belohne dich für ruhig mal. Kauf dir was Schönes. Gönn dir mal etwas, wenn du z.B. 7 Tage durchgehalten hast.

Du brauchst diesen Mist nicht und bist auch keine Marionette der Tabakindustrie, die täglich ihr "Manna" kaufen und konsumieren muss um später den langsamen und schmerzhaften Krebstod zu sterben.

Du schaffst das! Sei stark!

Rauchen? Sowas macht doch nur noch die Unterschicht....

Ich wünsche dir viel Erfolg und ein langes Leben.

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Ich denke bei so vielen Zigaretten die du am Tag rauchst ist es wirklich erstmal effektiver wenn du sie erst reduzierst das wäre dann auch schonmal ein kleiner aber für dich auch großer Erfolg und dann fällt dir bestimmt auch später das komplette aufhören leichter wenn du dadurch dann mehr motiviert bist. Aber was auch gut helfen soll ist Hypnose habe ich gehört.

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Nachgewiesener Maßen ist die Schlußpunkt Methode am erfolgreichsten.
Das Reduzieren funktioniert nur selten. Die meisten sind eher früher als später wieder beim alten Quantum und der weitere Nachteil dieser Methode ist, daß sie die Quälerei des Entzugs verlängert.

Ich hätte es alleine nicht geschafft. Es gibt inzwischen einige Nichtraucherforen. Es hilft ungemein, wenn man zu jeder Tages- und Nachtzeit jemanden zum Jammern oder zur Motivation findet.

Schau mal auf diese Seite:

www.stop-simply.de

Da findest du auch viele Tipps zum Aufhören und interessante Fakten über diese üble Sucht. Da ist auch ein Test, wo du feststellen kannst, wie stark deine Abhängigkeit ist.

Viel Erfolg 

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Der Entzug ist so oder so anstrengend. Und ich hatte nach Wochen noch immer wieder das Bedürfnis zu rauchen.

Einen wirklichen Rat kann Dir keiner geben.

Einer versucht`s mit Pflastern, der Nächste mit Kaugummi,der 3. mit  Hypnose oder sonst was                                                                               Jeder erlebt den Entzug anders.                                                                            Der 1. Schritt ist - Du mußt es wollen, ohne Denen wirklichen Willen wird es nicht funktionieren.                                                                                                                                                 

 Ich habe gezwungenermaßen von einem Tag auf den Nächsten aufgehört. Schwer ist das Aufhören allein dadurch, das die Wohnung ja massiv nach Rauch riecht. Und das nimmst Du nach kurzer Zeit sehr deutlich wahr.

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Kommt drauf an. Die einen vertragen das Ausschleichen besser, die anderen den Schlußpunkt. Für mich käme nur der Schlußpunkt infrage, weil ich zu schwach wäre, jeden Tag weniger Zigaretten zu rauchen. Die Entzugserscheinungen sind nicht schlimm. Einmal mit rauchen aufgehört, fragt man sich, ob das schon alles war und stellt verwundert fest, dass es echt easy ist und man sich das alles unnötig schlimm vorgestellt hat.

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Schmeiße die weg und sage es reicht

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deine frage hätte von mir stammen können, ich rauche genausoviel wie du, nur dass ich erst 17 jahre dabei bin.

ich verstopfe in 3 tagen 140 zigaretten ( wobei ich auch immer noch paar abgebe ).

ich kann mir schwer vorstellen, dass das hinhaut, wenn man von jetzt auf gleich aufhört zu rauchen, bei der menge an kippen am tag ( wobei es natürlich das beste wäre ). vielleicht kann es klappen, wenn man viel am tag macht und nicht immer die gelegenheit hat, zu rauchen.

vielleicht helfen dir ja nikotinpflaster, ich habe es mal 20 tage geschafft damit, kenne aber auch eine, die es damit geschafft hat, nichtraucher zu bleiben.

wenn du nicht psychisch vorbelastet bist, vielleicht würde dir champix helfen. kriegt man vom arzt und muss man selber bezahlen.

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Dass ist einfach kopfsache mit disziplin könntest du auch schaffen probier es jeder 2 stunden einmal zu rauchen dass wird nicht schaden..

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