Wie hoch wäre ungefähr der jährliche Stromverbrauch einer Gartenlaube

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wir kennen nicht den Wärmebedarf Deiner Laube und hoffen, dass es sich um einen geschlossenen Raum handelt, sonst macht das Verfahren mit dem Ölradiator wenig Sinn. Für Gartenaufenthalte bieten sich Heizstrahler an.

Üblicherweise leisten Ölradiatoren 2 kW und werden über ein Thermostat gesteuert, das bei Unterschreitung der eingestellten Soll-Temperatur vorübergehend den Heizkörper einschaltet. Die Stromkosten ergeben sich eindeutig als Wärmebedarf der Laube (?????) mal Stromtarif.

Im denkbar ungünstigsten Fall, wenn also der Radiator mit 2 kW über 2 Stunden ununterbrochen eingeschaltet ist, kostet das bei einem Tarif von 28 Cent/kWh in 2 Stunden genau 2 mal 2 mal 28 Cent = 112 Cent. Das wären in bei 365-facher Wiederholung knapp 409 € (im Jahr). 

Wenn der Thermostat des Radiators dagegen wie üblich zeitweilig abschaltet, weil die voreingestellte Raumtemperatur erreicht ist, dann sinken entsprechend die Stromkosten. In diesem (zu erwartenden) Falle können wir den Stromverbrauch von Licht und Kühlschrank hier völlig vernachlässigen, weil sich die von diesen Geräten erzeugte Wärme gegen die vom Radiator erzeugte Wärme vollständig aufrechnet. Für jede vom Stromlieferanten abgerechnete Kilowattstunde (kWh) wird genau eine kWh Wärme geliefert, ganz gleichgültig, mit welchem Gerät das geschieht. Wem das physikalisch nicht einleuchtet, der möge hier bitte zurückfragen per Kommentar.

Danke für die Rechnung. Geheizt werden sollen jedoch maximal 10 Tage pro Jahr, also bitte nicht mit 365 multiplizieren! ;)

Wäre dabei meine Schätzung von 500 kW pro Jahr realistisch?

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@Arbeitsmarkt

Wenn wir den ungünstigsten Fall von täglich durchgehend 2 kW über 2 Stunden (ohne zeitweilige Abschaltung) annehmen, dann sind das täglich jeweils 2 kWh und in 10 Tagen 10 mal 2 kWh, also 20 kWh (nicht kW!). Kosten jährlich: etwa 5,60 €.

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Bei Verwendung von Energiesparlampen dürfte das leicht reichen. Aber: Ich würde hier dringend dazu raten, gleich einen kleinen Kachelofen zu nehmen, sofern diese einen (vom Kaminkehrer abgenommenen) Kaminzug hat. Hat sie den nicht (was die Regel wäre), ist die Verwendung eines Verbrennungsofens nicht nur unzulässig, sondern lebensgefährkich.

Und für den Kühlschrank würde ich der Einfachheit halber einen Campingkühlschrank mit Flüssiggasbetrieb nehmen. Billig, zuverlässig und leicht außer Betrieb zu nehmen.

NB.: Die Verwendung einer Gartenlaube ist auch temporär als Wohnraum grundsätzlich unzulässig (Nutzungsänderung).

Leider gibt es hier keinen Abzug. Deswegen dachte ich an eine Art Außenwandheizung mit Gas, sodass auch für extrem kleine Räume nicht zu viel CO2 nach innen gelangt.

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@Arbeitsmarkt

Viel zu aufwendig, und zudem bei brennbaren Materialien m.W. gar nicht installierbar. Da dürfte es weitaus billiger sein, einen kleinen Ofen mitsamt Abzug (Metall) einzubauen. Ansonsten bliebe Dir nur die Option von Infrarot- oder anderen ELT-Heizkörpern.

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Wirklich - schätzen bringt nichts!  Aber Rechnen ist simpel. (die Leistungsaufnahme muss auf jedem Gerät stehen. ) 

z.B: 1,5 kw Ölradiator x 20 Std  = 30 kwh ,

Bei solchen kleinen Einsätzen würde ich auch bei Strom bleiben, allerdings vertragen manchmal alte und billige Leitungen und Stromkästen 2-3  KW gerade noch so oder nicht mehr) -> da musst Du aufpassen

 Kühlschrank: sagen wir mal  100 kwh im Jahr 

http://www.stromverbrauchinfo.de/stromverbrauch-kuehlschraenke.php

Das Licht spielt in der Größe keine große Rolle, zumal du die Kosten zuhause dann sparst. 

Kaffeemaschine, Wasserkocher, Heizplatte, Garten- und Heimwerkergeräte... 

Niemand kann hier seriös ein Schätzung abgeben, wir kennen doch dein Gewohnheiten nicht! 

   

Danke!

Bliebt der Kühlschrank bei 100 kW im Jar auch wenn er nur an den Tagen an ist, an denen man in der Laube ist? Also sprich an 20-30 Tagen pro Jahr?

Wie energieintensiv sind denn Wasserkocher und Heizplatte für 20 Tage?

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@Arbeitsmarkt

Nein natürlich nicht! Ich habe den Jahresverbrauch Kühlschrank herausgesucht, also hast Du bei 30 Tagen also nur die 100 kwh im Jahr (Durchschnittswert jüngerer Kühlschränke) durch 12 = 8,3 Kwh VErbrauch im Jahr.

Bloß habt ihr den Kühlschrank nur 30 Tage im an? Wenn man im Sommerhalbjahr öfter im Garten ist, dann habt ihr doch sicher Milch, Getränke, Essen im Kühlschrank?

Was sich nicht lohnt, wenn ihr den Kühlschrank einen Tag zum anderen nutzt, dann wieder rauszieht, dann nach 2 Tagen wieder 1 Tag wieder nutzt ...... dann lieber durchgängig betreiben, weil das Abkühlen mehr Energie zieht, als ihn Tage durchgängig an zulassen.

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