Wie hoch ungefähr ist der prozentuale Anteil an frischem Obst und Gemüse, was von den Supermärkten aus Haltbarkeitsgründen entsorgt werden muß?

4 Antworten

Vom Obst und Gemüse das auf dem Acker bleibt, redet niemand. Bevor das Obst bzw. Gemüse zum Supermarkt kommt, bleibt mind. 1/3 auf der Strecke weil "zur gross" oder "zu klein".

Bei uns ist ein riesiger Obst- und Gemüsebaubetrieb, wenn die Kartoffel ernten, könnte man weinen, die schönsten Kartoffeln bleiben auf dem Acker, weil diese der Verbraucher angeblich nicht möchte!!!!

Woher ich das weiß: eigene Erfahrung

Das ist von Tag zu Tag unterschiedlich.

Es kann sowohl weit unter 1% liegen und bis hin zu 5% und mehr gehen. Es hängt immer von Jahreszeit ab, ob es wärmer oder kälter ist, vom Angebot, also ob es mehr oder weniger leicht verderbliche Waren wie Exoten, Beerenfrüchte (zzgl. Erdbeeren), Steinobst, Blatttgemüse/Salate etc. gibt. und natürlich wie gut oder schlecht die Qualität bereits bei der Anlieferung ist. Allein schon der Faktor Bio kann eine große Rolle spielen. Je nach Laden kann man Bio O+G als reinen Klimakiller bezeichnen. Denn da es unbehandelt ist, kann ihm teilweise beim Weggammeln zuschauen. Jedes weggeworfene Bioprodukt ist umveltschädlicher als ein konventionell erzeugtes und verwertetes Produkt. Und natülich spielt letztendlich auch das Verhältnis zwischen Bestellung und Kundenzulauf eine große Rolle.

Genau kann man den prozentualen Verlust in Menge jedoch nicht nennen, da der Verlust im Handel in Wert gerechnet wird. Hier kann der Verlust auch schon mal auf 10% oder mehr klettern, wenn halt gerade viele hochpreisige Produkte verderben. 10 Schalen Erdbeeren gewichten hier natülich deutlich höher als 10 Bund Radieschen. Von der Menge her sind jedoch beides 10 Stück und somit stück-prozentual gleich.

es ist sehr viel, das kann ich dir sagen. bekomme ich oft mit von leuten, die im einzelhandel arbeiten. wird halt mehr eingekauft immer, damit der kunde immer was vorfindet.

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