Wie hoch steht das Kindeswohl vor Gericht?

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8 Antworten

Nicht die Kinder bekommen das Besuchsrecht, der Vater bekommt es.

Und genau wegen dem, was du sagst, ist es begleitetes Besuchsrecht, damit die Kinder mit dem Vater eben nicht alleine sind. Da komtm eine außenstehende Person dazu, die nicht persönlich mit drinnen steckt. Sowas sorgt schon dafür, dass der Vater sich zurück hält, tut er es nicht, wird die Situation neu eingeschätzt und gegebenenfalls angepasst.

Die Sache ist, dass es strenge voraussetzungen gibt, damit jemandem dieses Umgangsrecht evrweigert werden kann und das darf man natürlich nicht einfach selbst machen, sondern das Gericht muss das Entscheiden.

Das wären z.B. Verhaltensauffälligkeiten bei den Kindern die eindeutig auf den Umgang zum Vater zurück zu führen sind. Der Vorwurf, dass es Gewalt gibt, reicht noch nicht, um den Umgang zu verweigern, ebenfalls nicht, wenn wegen sowas bereits ermittelt wird, es braucht eine Verurteilung wegen gewalt gegenüüber den Kindern oder dem anderen Elternteil und eine Gefährdungseinschätzung. Das bedeutet weitere Gerichtsverfahren, Befragungen usw. für die Kinder.

Das Gericht scheint in diesem Fall zu sehen, dass der Umgang alleine nicht zumutbar ist, deswegen wird dem jemand zur Seite gestellt, aber die Vraussetzungen für ein Umgangsverbot (noch) nicht erfüllt sind.

Davon ganz abgesehen sollte der Kidnvater schlichtweg sein Ego hinten anstellen und selbst zurück treten, wenn er weiß, dass die Kinder ohnehin nicht wollen. Möglicherweise will er ohnehin nicht, dass eine "Anstandsdame" dabei ist und verzichtet von ganz alleine.

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anonymos987654 04.10.2017, 12:58

"Sowas sorgt schon dafür, dass der Vater sich zurück hält, tut er es
nicht, wird die Situation neu eingeschätzt und gegebenenfalls angepasst."

In dem Fall z.B. von Irina Badavi (geb. 1980) hat es insgesamt 2 Jahre gedauert, bis die Juristen endlich eingesehen haben, dass die begleiteten Besuche auf Dauer ausgesetzt werden sollen.

In der Zwischenzeit hat der Ehemann mehrfache Mordversuche unternommen und trotz der Begleitung einen Entführungsversuch seiner Kinder (5 und 7 Jahre alt) gemacht, der beinahe gelungen wäre, weil die zusätzlichen Wachleute vor der Tür mal kurz Eine rauchen gegangen sind.

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Kitharea 05.10.2017, 10:09
@anonymos987654

Du kannst aber Gesetze und Bestimmungen nicht auf Einzelfälle abstimmen. Wie auch schon gesagt wurde - es kommt durchaus immer wieder zu Fehlern im System. Wenn beide Eltern nicht erwachsen genug sind um das unter sich zu regeln, muss man sich halt dem unterwerfen, was ein Gesetz oder ein Richter sagt, der vielleicht auch nicht perfekt ist.

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Für Kinder ist ein schlechter Vater tatsächlich besser als gar keiner.

D.h. Kinder die regelmäßig Kontakt mit dem Axxxx hatten entwickeln sich tatsächlich besser als Kinder, die keinen Kontakt zu ihrem Vater hatten.

Die Wurzeln der Kinder liegen halt auch bei einem schlechten Vater und wenn der nur als schlechtes Vorbild dient.

Die Kinder sind zum größten Teil bei den Verhandlungen gar nicht anwesend, von daher leiden sie auch nicht.

Die Mutter kann da viel auffangen, wenn sie sich Rat bei einer Erziehungsberatung holt.

Ein Anwalt darf sich da nichts denken, er muss seinen Mandanten best möglich vertreten.

Auch überträgt die Mutter oft ihre schlechten Gefühle auf die Kinder. Auch wenn sie das nicht mit Absicht macht, werden die Kinder dies spüren und keinen Umgang wollen.

Das wäre aber halt schädlich für sie.

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anonymos987654 04.10.2017, 13:00

"Für Kinder ist ein schlechter Vater tatsächlich besser als gar keiner."

ich glaub´s ja nicht

"Ein Anwalt darf sich da nichts denken, ..."

den Eindruck bekommt man tatsächlich

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markusher 05.10.2017, 11:24
@Menuett

zudem sich kinder mit einem schlechten vater ihr eigenes urteil bilden darüber ob sie weiter kontakt irgendwann halten oder nicht. meine großen haben sich von ihrem vater dieses jahr losgesagt und sind demnächst 18 und 19 jahre alt.

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Meine Tätigkeit beim Jugendamt liegt zwar schon fast 8 Jahre zurück, während dieser Zeit habe ich aber keinen einzigen Fall erlebt, bei dem begleitete Besuchskontakte gegen den Willen der Kinder stattfanden (sehr wohl aber natürlich gegen den Willen des einen Elternteils). Ganz gewiss läuft da von rechtlicher / staatlicher Seite nicht immer alles optimal- solche Fälle sind aber in aller Regel erheblich zu komplex, um diese hier im Detail zu diskutieren. Keiner kann hier beurteilen, was da im einzelnen lief und warum die Richter ihre Entscheidungen genau so getroffen haben. Ganz grundsätzlich wird juristisch aber durchaus unterschieden was Verhaltenweisen der Elternteile untereinander angeht (selbst bei Gewalttätigkeiten) und Verhaltenweisen der Elternteile gegenüber den Kindern, wobei Gewaltanwendung des Vaters gegen die Mutter im Beisein der Kinder in der Tat eher gegen Besuchskontakte sprechen könnten, "verbale Gewalt" wäre hingegen noch nicht zwingend ein Kriterium. Im Zweifelsfall beurteilen da ja eigentlich auch psychologische Gutachter das Potential der Traumatisierung durch die Besuchskontakte.

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Maleficent666 04.10.2017, 10:15

Natürlich wird auf den Willen der Kinder keine Rücksicht genommen.

Sprache des Jugendamtes zu mir " kinder brauchen  Mutter UND Vater, sie haben zeit ihre Kinder darauf vorzubereiten dass sie wochenenden die Zeit mit ihrem Vater verbringen" ob sie wollen oder nicht

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Wenn du empathische Erklärungen wünsht, solltest du Nachfragen zur Sache nicht löschen lassen.

Ich frage noch einmal, denn diese Tatsache ist für die Entscheidung des Richters vehement... wurde nur die Mutter bedroht oder auch die Kinder?

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anonymos987654 05.10.2017, 16:36

"...solltest du Nachfragen zur Sache nicht löschen lassen"

deiner Unterstellung entnehme ich, dass du nicht Jura studiert hast

ein Jurist würde erstmal fragen, ob jemand was gelöscht hat

Da ich keine Antworten von dir gelöscht habe und auch deinen Account zum ersten Mal auf gf wahrnehme, fällt mir auf, dass du erst seit vier Monaten dabei bist und von daher wohl noch nicht weißt, dass Löschungen von allen möglichen Leuten vorgenommen werden können, das muss nicht unbedingt der Fragesteller sein.

Natürlich ist es entscheidend, ob die Kinder auch bedroht wurden. In der Autobiographie von Irina Badavi, auf welches sich meine Frage bezieht, schildert sie zwar hauptsächlich, dass sie selber bedroht wurde und wiederholt Mordversuchen ausgesetzt war, am Rande erwähnt sie aber auch, dass die Kinder ab und zu geschlagen wurden, und dass sie selber mehrfach in Anwesenheit der Kinder geschlagen und vergewaltigt wurde.

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DasNeueProfil 06.10.2017, 09:37
@anonymos987654

Ich dachte, du suchst Rat ... dabei wird das hier eine Bücherbesprechung?

Schade um die Zeit...

Übrigens: das hier ist selbstredend nicht mein erstes Profil bei gf, ich weiß daher, was auf dieser Seite abläuft.

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Leider hab ich die Erfahrung gemacht, dass selbst das Jugendamt nicht hinter dem Willen de4 Kindern steht, sondern drauf plädiert dass Kinder beide Elternteile benötigen. Bei uns gabs zwar keine Gewalt an Handgreiflichkeiten,, dafür aber psychische. U zwei meiner Kinder wollten nicht zu ihm.

Meine Aufgabe als Mutter war es gewesen sie positiv auf die Wochenenden vorzubereiten. Das heißt schön reden was gar nicht schön ist. Das kann ich nicht, das stößt mir auf. Ich wäre auch lieber für Begleitenden Umgang gewesen, was aber nicht ginge.

Mein ExMann verlor aufgrund seiner Art und Weise auch das Sorgerecht. Weil er da nicht zum Wohle der Kinder handelte. Aber Umgangsrecht bleib und wurde gerichtlich festgelegt.

Zum Glück hat mein ExMann vor vielen Jahren von sich aus dem Kontakt und Umgang zu seinen Kindern abgebrochen. Somit hat sich das erledigt, aber die Angst dass ihn irgendwann mal wieder einfällt das er Kinder hat u sie sehen will,sitzt im Nacken u das jedes Gericht ihm noch Recht geben wird.

Ich finde es bis heute noch erschreckend was das Jugendamt von uns abverlangte u dass auf den Willen der Kinder keine Rücksicht genommen wurde. 

Genauso finde ich es ne Schande dass Gerichte da genauso denken. 

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die kinder haben umgangsrecht, der vater und die mutter umgangspflicht. die kinder sollen an den vater rangeführt werden im rahmen von betreuten umgang.

das verfahren selber hat die kinder nicht traumatisiert, sondern die mutter die dieses verfahren ständig vor den kindern thematisiert hat und so den kindern angst gemacht hat.  die mutter kann gerne unter die situation einen strich ziehen, aber die kinder sind ein leben lang mit beiden eltern verbunden. wenn die mutter da psychisch leidet, muss sie in therapie gehen. wenn sie nicht in der lage ist, ihre negative sichtweise zu neutralsieren, dann schädigt sie das kindeswohl und dann sind die kinder wohl besser wo anders oder beim vater irgendwann.

normalerweise bekommen die kinder von der verhandlung garnichts mit und maximal werden sie gebeten zur anhörung durch den richter oder verfahrensbeistand zu erscheinen. das kann man den kindern ganz wertfrei erklären und in ruhe wenn es soweit ist.

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anonymos987654 05.10.2017, 16:42

anscheinend hast du in bezug auf die Fragestellung noch keinerlei eigene Erfahrungen gemacht, sonst wüsstest du, dass das alles nicht so einfach ist, wie du schreibst

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markusher 07.10.2017, 16:59
@anonymos987654

doch ich habe genügend erfahrungen in solchen fragestellungen. in der regel sind kinder von eltern wie dir traumatisiert und manipuliert.

das hat der richter erkannt und darum bekommen sie erstmal einige zeit betreuten umgang, ohne dich und irgendwann wird das in normalen umgang zwischen vater und kinder übergehen. auch das die kinder für immer bei dir sind ist nicht in stein gemeißelt.

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Ich glaube nicht, dass meine Antwort mit der Justiz versöhnen kann, aber es ist eine Erklärung. Das sind Menschen und Menschen machen Fehler. Das System ist, grade bei Familien Konflikten, weit davon entfernt perfekt zu sein. 

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Jeglicher Kontakt mit dem Vater (zumal unter Aufsicht) ist besser für das Kind, als kein Kontakt. Das ist einfach eine psychologische Wahrheit die scheinbar auch das Jugendamt nicht bestreiten kann. Das Kind wird durch die Aufsicht nicht weiter geschädigt sondern es kann sogar zur Heilung beitragen. Die Aufsicht ist allerdings in so einem Fall enorm wichtig.
Davon abgesehen kann das Kind noch nicht so alt sein, weil es sonst Mitbestimmungsrecht hätte und man dem Wunsch, den Vater nicht mehr zu sehen, nachkommen würde. Je jünger ein Kind ist, desto wichtiger sind BEIDE Elternteile. Wenn die das nicht hinkriegen - dann halt so.

Die "Anspannung" der Mutter ist zwar auch schlecht für die Kinder aber nach wie vor ist das Kindswohl wichtiger. Du kannst es also so sehen. Das Jugendamt versucht das Kindswohl über Alles zu stellen und das tut sie in dem Fall auch. Dass die Mutter damit vielleicht nicht klarkommt - darum sollte sie sich in der Zeit kümmern. Der Besuch wird begleitet, also kann nichts passieren. Und etwas Besseres als den Vater auch zu sehen kann dem Kind nicht passieren. EGAL wie das Verhältnis ist. Weil auch die Aussagen der Mutter über den Vater in seiner Abwesenheit dem Kind enorm schaden und mitunter mit Schuld an der Einstellung des Kindes zum Vater sind.

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Maleficent666 04.10.2017, 10:33

Ach meinst die Kinder sind durch die Erlebnisse noch nicht traumatisiert genug deshalb ist es für die Psyche wichtig diesen Mann noch sehen zu müssen? Der Mann der die eigene Mutter grün und blau schlug und Kinder das wohlmöglich noch mit ansehen mussten? 

Entweder hast du keine eigenen Kinder oder bei dir ist alles rosig dass du meinst es wäre gut für die Psyche eines Kindes

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Kitharea 05.10.2017, 09:54
@Maleficent666

Nochmal: UNTERM STRICH ist jeglicher Kontakt zu beiden Elternteilen WICHTIGER als ALLES andere. WENN dieser nicht ohne Probleme ablaufen kann, dann allerdings nur unter Aufsicht.

Und wenn du mir das nicht glaubst, darfst du gerne einen der vielen Psychotherapeuten befragen die diese erwachsenen Kinder dann Jahre später behandeln. Welche Kinder haben es später schwerer - jene, die aufgrund diverser Vorkommnisse den Kontakt zu einem Elternteil abbrechen mussten oder jene, die beide Eltern hatten egal wie belastet das Thema war.
Einzel- und Härtefälle gibt es immer wieder aber wie schon gesagt ist das Thema im Einzelfall so zu behandeln, dass das Kind den größtmöglichen Nutzen davon hat. Dass der ANDERE Elternteil mitunter auch an dem Problem der Kinder mit Schuld trägt wird nämlich gerne übersehen. Wenn einer der Eltern die Opferrolle spielt ist auch das Wahrheit im Leben des Kindes weil genau diese Rolle wird auch ganz gerne mal angenommen. Unbewusst natürlich. Ein irgendwann 16jähriger, der Kontakt zu seinem Vater hat kann ihm zumindest irgendwann sagen, was er von ihm hält. Ein 16 jähriger ohne Kontakt wird sich sein Leben lang fragen, was gewesen wäre wenn.

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anonymos987654 04.10.2017, 12:53

"Der Besuch wird begleitet, also kann nichts passieren. "

dann lies mal zum Beispiel die Autobiographie von

Irina Badavi (geb. 1980): "Wenn der Pfau weint", ist seit einem Jahr im Buchhandel erhältlich

da werden uns ahnungslosen Deutschen sehr schnell die Augen geöffnet, wie sorglos deutsche Juristen in ihrem Fall entscheiden, bis es nach 2 Jahren endlich Sicherheit gibt für Mutter und Kinder ...

Abgesehen davon, dass seelische Traumatisierungen erst verarbeitet werden können, wenn der reale Kontakt aufhört.

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MaraMiez 04.10.2017, 15:26
@anonymos987654

Und jetzt lesen wir mal alle die Autobiografien von denen, bei denen alles reibungslos glatt verlaufen ist.

Achso, richtig...da war ja alles fein, die schreiben keine Autobiografien.

Es wird immer nach Einzelfall entschieden, weil das alles ein viel zu komplexes thema ist und dabei kann man sich nicht an einem anderen Einzelfall orientieren.

Das ist für Betroffene sicher doof, berechtigt aber noch nicht dazu, generell alles daran auszurichten.

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Kitharea 05.10.2017, 10:01
@anonymos987654

"Abgesehen davon, dass seelische Traumatisierungen erst verarbeitet werden können, wenn der reale Kontakt aufhört." Das gilt ausnahmslos NUR für Erwachsene Individuen die über genügend Selbstbestimmungsrecht verfügen sich damit auseinander setzen zu können. Die vorliegende und immer zwingende seelische Abhängigkeit der Kinder von BEIDEN Eltern verhindert es. Maximal kann es verdrängt werden. Aber wie man weiß, kommt es irgendwann wieder. DANN, wenn man selbst fähig ist Entscheidungen zu treffen und sich das nicht mehr anzutun, ist es auch völlig in Ordnung den Kontakt abzubrechen ABER man ist dann nicht mehr der Entscheidung eines Anderen ausgeliefert. Man ist sozusagen erwachsen. Kinder kriegen viel mehr gebacken als man Ihnen zutraut. Und im Gegensatz dazu, wachsen sie an der Herausforderung und gehen nicht in ihr unter - schon allein, weil man es ihnen zutraut.
Meine Kinder nach der Trennung wollten auch IMMER zu mir und haben jedes Mal geweint, wenn sie zum Papa mussten weil wir uns die Betreuung 50/50 aufgeteilt haben. Aber es kam auch die Zeit, wo sie NUR zum Papa wollten. Das tut weh - ja - aber das ist mein Problem. Ich bin der festen Überzeugung, dass man Kinder bis zu einem gewissen Alter kein Mitbestimmungsrecht in der Sache geben sollte - weil sie viel zu beeinflussbar sind und eher das sagen, was die Eltern wollen anstatt dem, was sie selbst gern hätten. Man kann aber davon ausgehen, dass Kinder IMMER beide Eltern wollen - EGAL was sie sagen. Bis zu einem gewissen Alter welches keinesfalls unter 12 liegt.

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Kitharea 05.10.2017, 10:05
@anonymos987654

Der "Wille" eines Kindes ist nicht gleichzusetzen mit dem, was ein Kind "braucht".

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