Wie hoch ist die Strafe, wenn man im Lebenslauf flasche Schulbildung eingibt?

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6 Antworten

Es ist ja nicht dabei getan es nur falsch hinzuschreiben. Du musst es ja mit einem Zeugnis belegen, das ist dann Urkundenfälschung. Je nachdem welchen Job du dir damit erschleichst können da empfindliche Strafen drin sein plus fristlose Kündigung und die Aussicht nochmal wo einen Job zu kriegen gleich null.

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Nun wenn es rauskommt denke ich wird es zum einen deine Vertrauenswürdigkeit kosten, wenn du z.B. den arbeitgeber wechselst und der telefoniert mit deinem alten Chef und der ezählt ihm von den Gefälschten Unterlagen , dann kanns schon Probleme geben mit einer neuen Stelle.

und zum anderen, können dadurch gewonnene weitere Abschlüsse als ungültig erklärt werden, z.B. Doktor titel

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Strafen sind mir nicht bekannt, aber wenn das ein Unternehmen rausbekommt ist man schneller als man sehen kann den Job wieder los. Und ALLES kommt irgendwann raus.

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Es im Lebenslauf anzugeben ist nicht so schlimm. Wenn man anfängt entsprechende Zeugnisse zu fälschen, wird es heftig. Spätestens bei einem Gespräch will der AG die vermutlich sehen und dann kommt raus, dass man eben nur Realschule hat. Der Job bekommt man dann sicher nicht.

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Kommentar von Paguangare
14.03.2012, 13:23

Die Falschangabe im Lebenslauf wird einem möglichen Arbeitgeber als Beweis für die Schulbildung nicht ausreichen. Bei jeder Bewerbung um eine berufliche Position (also nicht für einen kurzfristigen Aushilfsjob) werden Zeugniskopien verlangt. Wenn dann die entsprechenden Zeugniskopien fehlen, hat einem die versuchte Aufschneiderei auch nichts genützt.

Ich würde eine solche Falschangabe in einem Lebenslauf nicht als "nicht so schlimm" bagatellisieren. Es ist immerhin eine bewusste Lüge in einem sehr ausschlaggebenden Punkt.

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Das ist nicht strafbar sofern man sich damit keine Vorteile erschleicht.

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Das ist Urkundenfälschung.

(1) Wer zur Täuschung im Rechtsverkehr eine unechte Urkunde herstellt, eine echte Urkunde verfälscht oder eine unechte oder verfälschte Urkunde gebraucht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Der Versuch ist strafbar.

Absatz 3 ist irrelevant, also höchstens 5 Jahre.

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Kommentar von egl2091
14.03.2012, 13:16

Das betrifft jetzt allerdins nicht einen falschen Lebenslauf, sondern wenn man ein Zeugniss fälschen würde...

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