Wie hoch ist die Lebensgefahr bei Drogen (Amphetamine)?

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5 Antworten

Speed oder Pep wirkt auf die Hormonproduktion, insbesondere Adrenalin und Dopamin, beides regt den Kreislauf (besser: primär das Herz) an, was auch zunächst gewünscht ist, allerdings schon auf dem Niveau zu einem Dauerstreß für den Körper führt. Man kann es sich am Besten dasdurch erklären, daß man in einen Körperzustand gerät, wie er bei einer Flucht erreicht wird, gerade auch durch die Adrenalinausschüttung. Man setzt sich also mit PEP über Stunden in einen fluchtähnlichen Zustand.

Bei Überdosierung - und das kam durchaus schon vor - kann es zur Überlastung des Herzens kommen, der Blutdruck sinkt, die Atmung wird flacher und es kann zur Ohnmacht kommen (was zwar nicht oft, aber doch regelmäßig passiert). Sollte jemand in Deinem Umkreis einen schnellen, kaum spurbaren Puls haben und ohnmächtig sein oder werden, sollte man den Notarzt rufen und ihm auch sagen, was Sache ist.

Nun die andere Seite: wenn Du PEP einwirfst, weißt Du dann, was Du einwirfst? Der Inhalt an PEP liegt gemäß Statistiken zwischen 0,7 und 95,5%, teils verschnitten mit Kokain, Koffein, Ephedrin sowie andere Amphetamine wie MDMA. Bei einer Range von 0,7 - 95,5% PEP Median bei ca. 35%, kann man mit einer mittleren Dosis eines 95,5%-Präparats durchaus fast 3 mittlere Dosen eines durchschnittlich dosierten Präparats einnehmen. Bei dem 0,7%-Präparat kommt es auf die Zusammensetzung des Cocktails an. Da kann es keine Statistik geben. Weit spannender aber sind nicht selten auftretende  Begleiter in Form von teils sehr giftigen Synthesenebenprodukten (zwischen 20 und 30% der Ware am Markt enthalten Giftstoffe).

Damit nimmst Du schon mit PEP regelmäßig mehr als nur eine psychoaktive Substanz ein, wenn dann noch THC hinzukommt, wird der prognostische Rahmen dadurch nicht wirklich verbessert. Was man aber weiß: Cannabinoide wirken auf die Produktion verschiedener Botenstoffe ein, darunter auch Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin, wirkt also nochmals verstärkend auf die schon durch die Amphetamine erhöhte Ausschüttung. Damit erhöht man auch mit THC natürlich das Risiko eines Kreislaufzusammenbruchs.

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Gras und Pep gleichzeitig ist nicht sehr sinnvoll. Das eine beruhigend und Endspannend, dass andere aufputschend.  In geringen Mengen ist es nicht unbedingt so schädlich, aber jeder Körper reagiert anders. Psychosen sind allerdings bei jedem Konsum möglich.  Es kann aber auch alles gut gehen, wie gesagt jeder reagiert anders.

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Prozentuale Angaben wirst du niemals finden. Warum? Wer soll bitte die Statistik aufstellen? Woher soll man wissen wieviele Lines am Tag in DE gezogen werden?

Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr sehr gering. Beim Autofahren kann man auch sterben, dennoch sind Autos sehr verbreitet, weil es eben unwahrscheinlich ist.

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Kommentar von workaber
31.10.2016, 17:13

Danke für die extrem schnellen Antworten!

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0,1% solange man gesund ist. Hab selbst Jahrelang Partydrogen genommen und kenne keinen dem dadurch etwas ernsthates passiert ist.

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Gefahr besteht immer, aber ich selber habe in meinem Umkreis noch nie davon gehört und kann mir das auch schwer vorstellen. Da musste das Zeug schon so stark ziehen, dass es durch die Nase direkt an dein Kleinhirn ballert.

Wahrscheinlichkeit: 2%, würde ich jetzt schätzen.

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