Wie hoch ist die Chance, dass das Verfahren eingestellt wird Beleidigung g.§185 StGB/ Bedrohung §241 StGB?

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1 Antwort

Immer dieser Konjunktiv... kommt auch bei der Polizei ganz schlecht an. Warst Du nun betrunken oder nicht?

Wenn Du sehr betrunken warst, könnte das zu deinem Vorteil sein, ab 2 Promille kann man Dich nur noch bedingt für die Beleidigungen belangen....

Es wäre also zunächst mal recht klug anzugeben, man hätte sehr viel getrunken und könne sich nicht so genau an den Wortlaut erinnern.... und selbstverständlich kann man das auch vorher mit einem Anwalt beraten....

Kutass 19.07.2017, 13:45

Ja, ich war schon betrunken und habe ihn beleidigt... Das wegen betrunken gewesen sein das können die ja nicht im nachhinein überprüfen oder? Wie viel Promille usw...weil Sie ja geschrieben habe ab 2 Pro....

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Smartass67 19.07.2017, 13:49
@Kutass

Naja, die Polizei ist nicht dumm... die fragen Dich einfach, in welchem Zeitraum Du was getrunken hast... also wenn Du dich wirklich als sturzbesoffen verkaufen möchtest, dann solltest Du schon vorher wissen, was man dafür trinken muss und wenn es Zeugen gibt, die etwas ganz anderes behaupten (die dabei waren und gesehen haben, dass Du eben nicht soviel getrunken hast).. dann schießt Du dir mit der Nummer auch ganz schnell ins eigene Knie.

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Kutass 19.07.2017, 13:59
@Smartass67

Vielen Dank

Wenn überhaupt, dann hat er nur Zeugen für ein Teil des Telefongespräches, falls er überhaupt den Lautsprecher eingeschaltet hat beim Telefonieren. Aber so oder so wird er höchstwahrscheinlich jemanden haben der auch für Ihn Lügen würde und gegen mich aussagen und alles schlimmer darstellt, als es war.... Jetzt stellt sich mir die Frage, was wenn ich so jemanden auch auftreiben könnte, der aussagt, dass ich ihn nicht beleidigt hätte. Würde es Aussage gegen Aussage stehen und die Anklage fallen gelassen werden?

Was wenn er das Gespräch aufgenommen hat? Darf er das dann auch verwenden? Und falls ja muss er das direkt angeben, so dass es bei der Akten Einsicht auch dokumentiert wurde? 

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Kutass 19.07.2017, 14:04
@Kutass

Der letzte Satz so anders lauten... Kann ich das nachlesen bei Akten Einsicht oder der Anwalt? Muss er sowas direkt angeben?

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Smartass67 19.07.2017, 14:27
@Kutass

Sag mal... bist Du noch bei Verstand? Noch falsche Zeugen auftreiben? Wenn es keiner gehört hat... dann warst Du eben mindestens angetrunken, weißt nicht mehr so genau, was Du wörtlich gesagt hast, bist dir aber "einigermaßen sicher", dass Du ihn weder übelst beleidigt oder gar bedroht hast.

Und damit fertig... auch auf Drängen nicht mehr als das sagen und Deine Chancen stehen gut.

Im Zweifel mit einem Anwalt besprechen. Keine Spielchen... damit reitest Du dich nur rein.

 

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Kutass 19.07.2017, 15:30
@Smartass67

Ok danke, aber was wenn er Zeugen besorgt, die für ihn lügen und ich dann richtig Probleme bekomme? Der ist so ein Psycho und hat auch so Freunde die ihm da bestimmt helfen....Ich will mir da keine rein Würgen lassen. Ich befürchte das die sogar alles schlimmer erzählen werden als es war und ich noch mehr Probleme bekomme...

Nochmal ne ganz wichtige Frage für mich: Wenn er mich aufgenommen hat,dann muss er es direkt angeben oder kann er damit auch nachträglich kommen? Wenn ich zum Anwalt gehe und Akten Einsicht bekomme bzw. der Anwalt, was steht dann da drinne? Würde das dann auch da stehen? Und auch das er Zeugen hat usw? Vielen Dank

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Smartass67 19.07.2017, 17:05
@Kutass

Wenn er tatsächlich so ein Psycho ist und dubiose Zeugen bringt, dann erhöht das nur Deine Chancen auf Einstellung.

Es kommt im ersten Schritt nur auf Glaubwürdigkeit an und es ist nicht gerade üblich, dass mehrere Leute bei Gesprächen mithören. Es ist auch kaum einer so geistesgegenwärtig und schneidet ein potentiell "kritsches Gespräch" gleich mal mit.

Mach Dir weniger Sorgen, erzähl keinen Unsinn, behaupte, Du hättest zwar angerufen, hättest aber weder beleidigt und bedroht.

Vor einer Anhörung bekommst Du einen Schriftsatz, in dem die Tatvorwürfe stehen... den kannst Du dann mit dme Anwalt besprechen.

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