Wie hoch ist derzeit der Anteil an muslimischen Frauen in deutschen Frauenhäusern?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Kann man aus Datenschutzgründen nicht ermitteln, liebe Bianka018!

WAS aber würde es Dir bringen, die Zahl zu kennen? WAS würdest Du daraus ableiten können?

Halte Dir Doch bitte vor Augen, dass ein etwa ermittelbarer nur durchschnittlicher Anteil an Muslimas (also KEIN überproportionaler) damit zu erklären sein könnte, dass es in praktisch allen islamischen Kulturen extrem negativ konnotiert ist, in ein Frauenhaus zu gehen, weil dies "Schande" über die Familie bringt!

WENN also eine Muslima sich schlecht behandelt fühlt, wird sie tendenziell eher zögern und eher später (wenn überhaupt) ein Frauenhaus aufsuchen als eine Nicht-Muslima! (Vgl. dazu das Buch von Sabatina James "Sterben sollst Du für Dein Glück!" und "Nur die Wahrheit macht uns frei")

Du schreibst außerdem ganz recht "...es heißt...":

Das ist - bei allem gebotenen Respekt - eine der berühmten "Islamweichspülnebelkerzen", denn:

  1. schließt "Verehren" das "Verprügeln" aus Moslemsicht ganz offensichtlich nicht aus!
  2. ist "Ehren" in muslimischem Verständnis häufig nichts weiter als: Der Frau den Platz zuweisen, der ihr zusteht: Am Herd, im Haushalt, bei den Kindern - NICHT aber in der Öffentlichkeit, nicht im Beruf und nicht gebildet!
  3. bedeutet "verehren" ganz offenkundig für viele muslimische Männer das "Behandeln der Frauen wie Diamanten" - was macht man mit Diamanten? - Richtig: Man schließt sie weg, damit sie nicht geklaut werden und beobachtet sie argwöhnisch, weil Diamanten sich ja auch so leicht klauen lassen;)

Lies lieber die Bücher von Necla Kelek und Ayaan Hirsi Ali - um nur noch 2 weitere Autorinnen zu nennen, die einen tiefen und wahrhaftigen Einblick in die muslimischen Gemeinschaften hier in Mitteleuropa gewonnen haben -

Das vermittelt Dir ein besseres Bild als Zahlen, an die Du eh nicht rankommst:)

...und Diamanten die noch geschliffen werden müssen. Deshalb wird oft großer Wert darauf gelegt dass Frauen sehr jung heiraten (sollen). Aber ich denke dass der Gedanke daran viele muslimische Frauen und Männer glücklich macht, denn es ist im Sinne des islamischen Glaube und  dient Allah. Nur unter diesen und anderen Voraussetzungen wartet das Paradies auf sie. Es ist eine komplett andere Welt. Es wirkt auf mich sehr manipuliert und unnatürlich-gegen die menschliche Natur. Ich versuche nur zu verstehen, also nicht fehlinterpretieren ;-).

0
@bianka018

Hey, prima, liebe Bianka:

Da hast Du mir was voraus!

ICH habe das Zuverstehenversuchen in dieser Hinsicht vor geraumer Zeit eingestellt...

...und habe mich inzwischen auf das Bekämpfen fundamental-islamischer Ideen verlegt - v.a. was das Geschlechterverhältnis anbelangt.

Da Du sicherlich nicht aufgeben wirst in Deinem Versuch: WENN Du`s dann verstanden hast - würdest Du mir bitte Bescheid geben?;)

1
@ArbeitsFreude

Das ist schon nen interessantes Thema. Ich bin mir jedoch immer noch nicht schlüssig ob der Großteil der muslimischen Ehefrauen glücklich ist oder nicht. Sollten sie im gleichen Maße glücklich sein wie deutsche Ehefrauen dann sollten wir Toleranz üben meine ich.

1
@bianka018

Danke für die Auszeichnung, liebe Bianka!

Nun: Es bleibt uns m.E. gar nichts anderes übrig, als Toleranz zu üben!:)

...und ob wir das Glück muslimischer Ehefrauen je ermitteln können?

Das zu tun, bräuchte es einen andersartigen Marktforschungsansatz, da ein Großteil der muslimischen Ehefrauen mit der Frage "Bist Du glücklich in Deiner Ehe?" gar nichts anfangen können bzw. die Frage (wenn überhaupt) anders verstehen würden als westeuropäische Frauen.
(Dies belegt Necla Kelek in ihrem Buch "Die fremde Braut" sehr eindrücklich auf Basis vieler Gespräche, die sie mit türkisch-muslimischen Ehefrauen hier in D geführt hat.

Ich selber kenne nur EINE EINZIGE muslimische Ehefrau persönlich - das ist nicht gerade viel - Die ist noch dazu glücklich - Könnte daran liegen, dass ihr muslimischer Mann promovierter Chemiker ist und somit ein emanzipatorisches Bildungsniveau hat:)

1

Die Statistiken hierzu sind bewusst zurückhaltend veröffentlicht bzw. geschrieben. Ebenso scheint es mit steigender Ausländerproblematik der letzten Jahre noch ein gesteigertes nicht-zugänglichmachen dieser Zahlen zu geben.

Regional gibt es jedoch große Unterschiede. So ist der Anteil in den
östlichen Bundesländern aufgrund eines insgesamt geringen
Migrantenanteils natürlich sehr viel geringer. Berlin dagegen hat den
mit Abstand höchsten Migrantenanteil in den Frauenhäusern.

Gesichert ist, daß mehr als die Hälfte der Schutzsuchenden einen sogenannten "Migrationshintergrund" haben. In 2012 waren davon 43% nur mit befristetem Aufenthaltsstatus, was also EU-Bürger ausschließt.
 21% waren türkischer Herkunft, wobei türkischstämmige 4% der deutschen Gesamtbevölkerung ausmachen.

Die Quelle für diese Aussagen ist der offizielle Bericht der Bundesregierung von  2012, insbesondere Seite 61.

https://www.bmfsfj.de/blob/93350/e8f90d2446d01af18a3c88a110200457/bericht-der-bundesregierung-zur-situation-der-frauenhaeuser-data.pdf

14% der Frauenhäuser in Deutschland müssen "oft" Beratungen zu Zwangsverheiratungen durchführen (67 weitere Prozent "selten"), was ja auch in überwältigender Mehrheit ein problem des musl. Milieus ist.

Hab jetzt keine Lust, in meiner Mittagspause da noch mehr durchzusteigen, aber die Begriffe "Glaube, Religion, Islam" tauchen kein einziges Mal im Bericht auf. Die einzige weitere Spezifizierung zur breiten Keule "Migrationshintergrund" habe ich hier gefunden:

"Die Studien ergeben deutliche Hinweise darauf, dass für Frauen mit Migrationshintergrund ein signifikant höheres Gewaltrisiko besteht; so liegt bei Gewalt in Paarbeziehungen die Betroffenheit türkischer Frauen deutlich über dem Durchschnitt der weiblichen Bevölkerung in Deutschland. So hatten insgesamt 25 Prozent aller befragten Frauen angegeben, Gewalt durch aktuelle oder frühere Beziehungspartner erlebt zu haben, während Frauen türkischer Herkunft dies zu 38 Prozent angaben." Bottom line:

meine Datenlage hier ist veraltet und unspezifisch, widerspricht aber nicht grundsätzlich der Behauptung, jede zweite Frau in Frauenhäusern in 2017 sei aus dem muslimischen Milieu.

Insbesondere in den "muslimischen Hochburgen" wie Berlin dürfte man ziemlich gesichert davon ausgehen, daß Frauen aus dem muslimischen Milieu hier die deutliche Mehrzahl stellen.

Die Frage wird Dir kaum einer beantworten können, darüber gibt es keine Statistiken und das ist auch gut so. In unserer Stadt gibt es ein Frauenhaus, es ist nicht herauszubringen, wo das ist - zum Schutz der dort lebenden Frauen!

Ich kann diese Ansicht nicht teilen, dass Muslima hoch geehrt werden. Da brauche ich nur um mich zu schauen. Mann vorne weg, Frau in viel zu großen Schuhen mit schweren Taschen schön mit Abstand hinterher.

Ich habe da schon Szenen erlebt, wo anscheinend der eigene Sohn ihr in aller Öffentlichkeit den Mund verboten hat.

Ich gehe oft in türkischen Supermärkten mein Wasser kaufen. Mann bestimmt in der Regel, was eingekauft wird, sie hat da sehr oft meist kein Mitspracherecht.

lg Lilo

Es würde mich überhaupt mal interessieren, warum gerade die älteren Muslima immer in viel zu großen Schuhen daherschlappen.

Ich würde dir empfehlen die schuld der einzelnen muslimen nicht auf den islam zu beziehen! Und raten würde ich dir, den islam von näherem zu betrachten und dich besser zu informieren. Schon der prophet mohammad (sav) sagte:"der beste unter euch ist der, der seine Frau am besten behandelt"

1
@Nonikas

Dann gibt es in meinem Umfeld aber eine ganze Menge "einzelne" Muslime. Ich sehe die jeden Freitag bei uns vorbei zur Moschee laufen, die Männer vorne weg, die Frauen schön eingehüllt in gemäßigtem Abstand hinterher.

1
@LiselotteHerz

Ich danke dir LiselotteHerz :-). Grade den letzten Absatz sehe ich sehr kritisch im Wahrheitsgehalt. Aber ich denke dass man aufgrund der sehr unterschiedlichen Moralvorstellungen des Islam und die der westlichen Welt niemals stimmige Vergleiche ziehen kann. Es ist einfach unsinnig unter diesen bestehenden Voraussetzungen.


0

Was möchtest Du wissen?