Wie hoch ist der Zuschuss der Krankenkasse zu einem modernen Hörgerät?

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Vielleicht gibt es in Deiner Stadt eine Filiale von Hörgeräte Geers. Da kann man ein Hörgerät auch zum Testen 14 Tage mit nach hause nehmen komplett angepasst auf das eigene Hörverhalten. Die Krankenkasse zahlt nur ein Standarthörgerät. Die sind noch Analog und geben halt keine digitalen Signale ab. Die Krankenkasse zahlt also so gesehen, das was ein einfaches Hörgerät kostet, den Rest muss dann der Patient übernehmen, wenn er mehr Qualität wünscht. Wie hoch dieser Betrag jetzt genau ist weis ich nicht. Meine Frau hat mal so ein paar digitale getestet. Da hätte sie noch 380,- € zuzahlen müssen. Kommt halt immer auf die Qualität an. Am besten mal in einem Hörgeräteladen gehen und fragen, ob es möglich ist mal zu testen für mehrere Tage. Ist man nicht zufrieden kann man die Geräte ohne wenn und aber wieder zurück geben.

Allem erst einmal vorneweg: Ein Hörgerät wird niemals das gesunde Gehör ersetzen können. Das ist auch die Aussage meines Hörgeräteakustikers. Das muss man sich von vornherein klar machen. (Ich kann das nur bestätigten. Ich bin 47 Jahre alt, seit ca. drei Jahren beidseitig mit äußerst hochwertigen Hörgeräten versorgt). Es gibt unheimlich viele unterschiedliche Modelle mit allen möglichen Finessen. Aber: Das teuerste Hörgerät ist nicht unbedingt das beste. Das Hörgerät muss zum Handikap passen. Den Hörverlust kann nur objektiv ein guter HNO-Arzt feststellen. Dieser schreibt dann eine entsprechende Verordnung, mit dem man zum Hörgeräteakustiker geht. Dieser überprüft dann auch nochmal das Gehör und sucht zusammen mit dem Betroffenen die für ihn optimalen Hörgeräte. Fakt ist, das nur - sofern beide Ohren von Hörverlust betroffen sind - eine beidseitige Verordnung etwas bringt. Eine einseitge Versorgung, weil z.B. ein Ohr noch nicht so stark betroffen ist, bringt nicht den gewünschten einigermaßen akzeptablen Nutzen. Der Weg zum richtigen Hörgerät ist sehr lang. Auf jeden Fall sollte man sich damit Zeit lassen und niemals vom Hörgeräteakustiker etwas "aufschwatzen" lassen.Unbedingt mehrere Geräte unterschiedlicher Hersteller ausprobieren. Und auch solche, die von den Krankenkassen komplett (bis auf die gesetzl. Zuzahlg. i.H.v. EUR 20,--, die immer drauf kommt) übernommen werden. Der Betrag, den die gesetzlichen Krankenkassen pro Ohr beisteuern, weiß auch der Hörgeräteakustiker; oder selbst bei der Kasse erfragen. Ein wichtiger Hinweis: Bei zuzahlungsfreien Hörgeräten übernehmen ebenfalls die Kassen die Kosten für evtl. entstehende Reparaturen. Bei zuzahlungspflichtigen Hörgeräten tragen die Kassen nur die Kosten, die im Rahmen der Reparaturkostenpauschale abgedeckt sind. Darüber hinaus gehende Kosten muss man selbst tragen. Noch ein wichtiger Hinweis: Kostenloses Probetragen verschiedener Hörgeräte bleibt nur dann kostenfrei, wenn man sich dann letztendlich für Hörgeräte entschieden hat, egal ober zuzahlungsfrei oder -pflichtig. Verzichtet man nach einem halben Jahr Probetragen auf eine Hörgeräteversorgung, sind die Hörgeräteakustiker berechtigt, eine Aufwandsgebühr i.H.v. EUR 150,00 zu berechnen.

Es handelt sich um Festbeträge, die je Hörschaden variieren können. Die Hörgeräteakustiker haben die Tabellen. Und jeder MUSS mindestens 2 Geräte im Angebot haben, bei denen KEINE Zuzahlung zu leisten ist. Außerdem können sie immer erprobt werden. Sich gut beraten lassen- und nicht darauf hören, wenn es angeblich KEINE ohne Aufzahlung gibt, das sitmmt definitiv nicht. Natürlich versuchen die Akustiker das, daran verdienen sie ja...

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Fußdruckmessung, sensomotorische Einlagen b. Beinlängendfferenz

Hallo liebe Fories! Ich brauche mal Rat bzgl. Einlagenveordnung. Und zwar hat meine Frau Skoliose und eine Beinlängendifferenz von 1,8 cm. Trug früher (90er Jahre) normale, harte Einlagen, eine davon dicker zum Ausgleich der unterschiedlichen Beinlängen. Ihr neuer Orthopäde verodnete jetzt auch Einlagen und die Messung dafür wurde auch in dessen Praxis vorgenommen. Dabei sind aber ein paar merkwürdige Dinge passiert.

  1. Bei ihren alten Einlagen musste sie zur Fußmessung in eine Art Formschaum treten. Diesmal wurde eine sogen. Fußdruckmessung gemacht mit dem Argument, das mit dem Formschaum mache man heute nicht mehr. Vor der Messung musste sie aber ein Formular unterschreiben aus dem hervorging, dass das eine Igel-Leistung sei und danach musste sie 25,94 € dafür bezahlen. Hallo...? Es gibt keine andere Möglichkeit, also hat der Patient keine Wahl und MUSS zahlen??? Sie wollte nicht unterschreiben, aber dann hätte die Arzthelferin nicht gemessen und meine Frau braucht die Einlagen wg. der Rückenschmerzen.

  2. Die Zuzahlung f.d. Einlagen selbst soll 25,- € betragen. Habe gesehen, dass auf der Messungsquittung steht "Messung f. Senso-Einlagen". Also werden wohl sensomotorische angefertigt. Habe mich dazu erkundigt und frage mich nun, ob solche Einlagen überhaupt für Beinlängendifferenzen geeignet sind... der Orthopäde weiß das natürlich am besten, aber es kommt mir halt komisch vor. Hat hier vielleicht jemand solche zum Differenzausgleich?

  3. Die Zuzahlung scheint mir etwas hoch... meine Frau beantragt jetzt bei der Kasse die Befreiung von Zuzahlungen (sie bekommt eine geringe EM-Rente, ich arbeite, aber wir bekommen aufstockend Alg2), wieviel übernimmt die Kasse von diesen 25,-€? Ich dachte, die Zuahlung sei höchstens 10,-€ plus Wirtschaftlichkeitsaufschlag, aber kann der wirklich 15,-€ sein? Meine Frau wollte nur ganz einfache, harte Einlagen wie früher, sagte sie auch der Arzthelferin beim Messen extra nochmal, aber die ging gar nicht darauf ein. Anscheinend hat der Orthopäde doch irgendwas Besonderes verordnet! :( Fast 51,- € mögen für Viele von Euch nicht viel Geld sein, für uns ist es das aber schon.

Meine Fragen nochmal zusammengefasst:

  1. Hat jemand auch Beinlängendifferenz und sensomotorische Einlagen? Bzw. gibt es solche überhaupt so dick (hier 1,8 cm)?

  2. 25,94 € für "Zwangsmessung", rechtens? Chance auf Kassenerstattung ist wohl gleich Null?

  3. Die 25,- € Zuzahlung f.d. Einlagen: Höchster Eigenanteil ist doch 10,- €, also Rest = Wirtschaftlichkeitsaufschlag. Gibt es dafür keine Grenze?

Danke für Eure Ratschläge!

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