Wie hoch ist der Anteil von Psychopathen in der Bevölkerung? Und woran erkenne ich sie?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Von Hundert Menschen sind 3 männliche und 1 weibliche Psychopathen. Die sind nicht alle kriminelle Verbrecher oder Mörder, sondern oft auch in Führungspositionen, weil sie nach Macht und Ruhm streben und Spaß dran haben, ihre Mitmenschen zu manipulieren. Schwer zu erkennen, weil die sich antrainieren wie man nett und freundlich wirkt, aber das nicht wirklich empfinden. Sie sind narzistisch, manipulierend, lügen nur, impulsiv, skrupellos, empfinden kein Mitleid oder Empathie, lernen nicht durch Bestrafung und gesellschaftliche Normen, Regeln und Moral gelten nicht für sie, da sie ihre eigenen haben. Ein Mensch mit einer antisozialen Persönlichkeitsstörung hat in einer wichtigen Sozialisierungsphase Defizite erlitten, kann man sich vorstellen wie bei einem Hundewelpen, dass im ersten halben Jahr keinen Kontakt mit anderen Hunden hatte und deshalb "antisozial" ist, also sich nicht in eine Gemeinschaft einfügt, ablehnend und bissig ist. Die Kindheit eines Psychopathen ist immer geprägt von Vernachlässigung, körperlichem, sexuellem und seelischem Mißbrauch. Also auch hier gilt: keiner hat sich selbst gemacht! Trotzdem sehr unangenehme Zeitgenossen! Erkennen kann man die, denk ich, erst mit der Zeit, wenn einem auffällt, dass der/die ja gar nicht so nett ist, wie man denkt. Mark Benecke hat Erfahrungen auf dem Gebiet, google mal nach dem, falls Du ihn noch nicht kennst.

Aber: Sind Psychopathen eher beliebt, oder eher Aussenseiter? Sind sie beim Mobbing eher Opfer oder Täter? Klingt bei dir so, als wären sie meist eher beliebt, und Täter.

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@germanidiot

Also da sie aggressiv und impulsiv sind, kann ich mir einen Psychopathen nicht als Mobbingopfer vorstellen, als Täter ganz bestimmt. Ob sie beliebt sind? Um an ein Opfer, das man manipulieren und ausnutzen kann (parasitärer Lebensstil) heranzukommen, wissen die schon, wie man nett und freundlich ist. Aber dann zeigt sich ja die andere Seite. Zu Liebe oder Freundschaft sind sie nicht fähig. Das sollte man dann ja irgendwann merken. Lies mal bei www.psychosoziale-gesundheit.net nach. Das ist seriös und vielfältig zum Thema psychische Krankheiten.

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@germanidiot

@hullebum, guter Kommentar,

In der Sache sind Sie Täter, im Ergebnis Opfer.

Psychopathen werden zum Teil als solche geboren, erzogen bzw. selber Manipuliert.

Es ist trotz aller gegenannahmen eine "Angeborene Persönlichkeitseigenschaft", in der Psychologie versucht man sie mit Sozialen Einflüssen zu erklären.

Diese sind aber "nur" die sogenannten Promoter, heißt Umwelteinflüsse bewirken eine Positive bzw. Negative Ausprägung einer gestörten Persönlichkeit.

In der Psychologie wird jedes Verhalten als Störung klassifiziert, die Ausprägung, macht aus einem auffälligem Verhalten ein gestörtes Verhalten. :-))).

;-)))

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@Astroprofiler

"Zu Liebe oder Freundschaft sind sie nicht fähig"

Auch diese Annahme ist falsch, sie sind wie alle anderen auch dazu fähig, es müssen eben nur wie bei allen anderen Menschen auch, Gleichgesinnte sein.

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Kannst du mir eine Quelle dazu nennen?

ICh weiß, dass der Beitrag alt ist, aber vielleicht liest du es noch.

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Ich habe mich mit der Zeit viel mit Psychologie beschäftigt und kann daher etwas Auskunft geben. Psychopathen sind sehr rar gesät. Ich meine nur unter zehn Prozent der Menschen sind Psychopathen.

Woran man sie erkennt? Sie sind charmant und verführerisch, wechseln häufiger den nächtlichen Partner, sie empfinden wenig bis gar kein Mitleid und sind sehr manipulativ. Man muss mit den Anzeichen aufpassen, da die Psychopathie und die Soziopathie sich gewissermaßen ähneln. Soziopathen sind nicht in der Lage aus Fehlern, Gesetzesbrüchen oder ähnlichem zu lernen. Sie würden so weitermachen wie zuvor. Psychopathen hingegen lernen aus ihren Fehlern, was aber nicht heißt, dass sie das Gesetz nicht nochmal brechen. Sie verbessern ihr Vorgehen. Jedoch sind beide nicht zwangsläufig kriminell. Aufgrund ihrer Persönlichkeitsstörung neigen sie nur eher dazu. Beide können nicht gut in Gruppen zusammenarbeiten. Sie sind egoistisch und des öfteren auch narzisstisch. Und da kommen wir wieder zu einem bedeutendem Unterschied. Der Psychopath versucht sein Wesen zu verstecken, zu verheimlichen. Er versucht sich wie jeder andere auch zu verhalten. Das macht es schwer, ihn zu identifizieren. Dem Soziopathen ist dies völlig egal. Er hat kein Problem damit wenn sein Umfeld sein Wesen kennt. Auch noch wichtig: Psychopathen werden nur geboren, Soziopathen werden von uns geschaffen.

Sehr gut erklärt.

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Äh ok Google: soziopath Wikipedia... -aaaaaaaah ja

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Intelligente Psychopathen kannst du kaum erkennen. Allerdings ist ein Erkennungsmerkmal das von einer/einem* andere/n/r* hier schon geschriebenen Narzissmus, allerdings nicht nur. Z.b. wäre da auch, dass sie sich in unpassenden Situationen falsch verhalten, z.b. flirten sie auf einer Beerdigung die Witwe an.

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