Wie hoch ist der Anteil der nicht umlagefähigen Nebenkosten am Hausgeld?

3 Antworten

... aber was bitte sind denn Nebenkosten? Ein ET hat doch zu wuppen Kosten und Lasten und wenn es viele Streitereien gibt, heftigste Reparaturen und eine üppige Rücklage nach der Peterschen Formel, dann kommen schon einmal 2 EUR/m² zusammen. .. und wenn dann auch noch die Verwalter rd. 50 EUR/Wohneinheit benötigen, ist das nicht mehr prickelnd, denn dann reicht es eben nicht einmal.

guck dir den Wirtschaftsplan und die Abrechnung an, dann kannst du selbst rechnen. Übringens kann das jedes Jahr anders sein.

24 Prozent

Eigentumswohnung: Besichtigung und Höhe v. Hausgeld

Hallo,

da ich mit den Gedanken spiele eine Eigentumswohnung zu erwerben informiere ich mich was alles auf mich zukommen könnte.

Wegen einer möglichen Besichtigung würde mich interessieren was mir der Makler an Unterlagen übergeben kann/sollte:

  • Protokolle Eigentümerversammlung (der letzten 5 Jahre)
  • Abrechnungen der Betriebs-/Nebenkosten (der letzten 5 Jahre?).

Muss mir der Makler diese Unterlagen aushändigen? Bereits beim ersten Termin?

Wenn diese verweigert werden, sollte ich Abstand von der Wohnung nehmen denke ich. Da könnte etwas nicht in Ordnung sein.

Ansonsten einige Details zu der Wohnung : 14 Wohneinheiten Überwiegend von Eigentümern bewohnt 55qm (2 Zimmer) Sanierter Altbau Neue dreifach verglaste Fenster Neue Aussenjalousien Gas Heizung Erdgeschoss Lage ist nicht sooo "toll" aber direkter Anschluss einer Tram um die Ecke (30min bis zum hektischen Zentrum) Hausgeld 300Euro (Hausgeld war auf 250, zwei Wochen später plötzlich auf 300).

Was haltet ihr davon?

Hier müsste meiner Meinung nach geklärt werden was "saniert" bedeutet. - Kernsaniert? - Wie sieht es mit Heizung aus? - Elektrik?

Weiterhin finde ich das Hausgeld etwas hoch. Könnte aber sein das die Heizkosten anteilig verrechnet sind. Weiterhin fand ich den Sprung von 250 auf 300 Euro innerhalb von 2 Wochen etwas merkwürdig (kann ja sein, dass sich der Makler verschrieben hat oder die Instandhaltungsrücklage ist erhöht worden > angekündigter Sanierungsbedarf).

Danke im Voraus für Eure Antworten. ralfo

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Nachberechnung Müllabfuhr für ein ganzes Jahr, obwohl ich erst im Juli eingezogen bin?

Ab Juli 2012 wohne ich in meiner Eigentumswohnung. Die Stadt hat die Müllabfuhr in 2016 u.a. für das Jahr 2012 nachberechnet (die Stadt darf bis 4 Jahre rückwirkend berechnen, soweit OK) . Jetzt die Frage: Die Hausverwaltung meint, dass ich für das ganze Jahr 2012 bezahlen muss, obwohl ich die Schlüssel der Wohnung erst im Juli 2012 erhalten habe. Angeblich gilt dies für Nachberechnungen wie diese. Stimmt das?

Zusätzliche Infos: Im Jahr 2013 waren die Kosten in der Nebenkostenabrechnung für 2012 nur ab Juli. 

Im Kaufvertrag steht zu diesem Thema Nachberechnungen nichts.

Vielen Dank für seriöse und informative Antworten.

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Nachträglicher Einbau von Gas und Rauchmelder in Mietwohnung. Auf Miete umlegbar?

Angenommen es muss in einer Mietwohnung vom Gesetzgeber her z.b. ein Gasmelder eingebaut werden oder Feuermelder. Können die Kosten hierfür auf die Mieter umgelegt werden. Wenn ja, wie? Können die Nebenkosten erhöht werden oder wird das mit einer Einmalzahlung der Mieter abgeglichen?

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Erbengemeinschaft in Eigentümergemeinschaft umwandeln oder lieber nicht?

Hallo zusammen,

Meine Situation ist die folgende: Nach dem Tod unseres Vaters haben meine 2 Geschwister und ich sein Haus als Erbengemeinschaft geerbt. Das Haus ist ein Mehrfamilienhaus und besteht aus 3 Wohnungen. In 2 der 3 Wohnungen wohnen mittlerweile meine Schwester und mein Bruder. Die dritte Wohnung ist aktuell vermietet.

Eine Erbengemeinschaft ist ja eigentlich nur temporär vorgesehen und sollte über kurz oder lang aufgelöst werden.

Meine persönliche Idee wäre hier, da es schon 3 abgeschlossene Wohnungen sind, aus diesen auch 3 Eigentumswohnungen zu machen (da wir 3 Geschwister sind würde sich das natürlich gut ausgehen). Da meine Schwester dieses Jahr heiratet, würde ich die Auflösung der Erbengemeinschaft so schnell wie möglich veranlassen, da im Falle ihrer Heirat ja ihr Ehemann entsprechend Erbberechtigt ist und ja ggf. im Falle dass ihr etwas zustößt in die Erbengemeinschaft mit reinrutschen würde (was wir natürlich nicht hoffen wollen).

Meine Frage ist nun: Macht eine Umwandlung der Erbengemeinschaft in eine Eigentümergemeinschaft in diesem Falle Sinn oder gibt es noch Alternativen?

Mir ist wichtig, dass man möglichst notariell eine saubere Trennung hat und jeder seinen Anteil am Erhalt des Hauses leistet. (Aktuell wird die Miete der 3. Wohnung fast ausschließlich zum Erhalt des Hauses hergenommen, meine Geschwister wohnen mietfrei, zahlen lediglich Nebenkosten und zahlen keinen Beitrag im Sinne von Instandhaltung etc.)

Danke schon mal im Voraus für jede Antwort.

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übernimmt die Arge die Miete?

Hallo an alle, folgendes Szenario: Frau trennt sich von Mann (2 Kinder). Beide wohnten in einer Eigentumswohnung. Nach Trennung wird überlegt, ob der Mann auszieht und die Frau dort wohnen bleibt. Er ist alleiniger Eigentümer und Darlehnszahler. Mann geht arbeiten, Frau nicht. Um die Kinder nicht aus der gewohnten Umgebung zu reißen soll ein Mietvertrag dafür sorgen, dass die Arge die Miete bezahlt, der Mann muss ja dennoch nebenbei den Kredit und Hausgeld abzahlen. Ist ein solches Szenario denkbar oder würde die Arge nur Wohnkosten übernehmen, wenn der Vermieter nicht der Ex ist? Die Alternative wäre, dass er alles verkaufen muss und die Arge anschließend eine höhere Miete zahlen müsste (Alternativen sind teurer) oder der Mann fremd vermietet und höhere Mieteinkünfte erziehlt, die Kinder aber dennoch herausgerissen werden.

Die 2. Frage wäre inwieweit die Mieteinnahmen auf sein Einkommen angerechnet werden bzw. welche Ausgaben er geltend machen kann. Von der Miete muss er ja Kapitalertragssteuern zahlen, auf die Wohnung werden Steuern fällig und Miete+Nebenkosten werden kaum Zinsen+Tilgung+Hausgeld abdecken - er kann ja nicht alles auf den Mieter umlegen (Instandhaltung etc.). Vielen Dank für eure Hilfe

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Wie setzt man sich gegen einen sturen Vermieter bei einer fehlerhaften Abrechnung durch?

Hallo Community,

Im November 2014 hat Person X seine Abrechnung vom Vermieter bekommen. Diese war grenzwertig fehlerhaft, da Person X z.B. 500€ Verwaltungsgebühr für das Gebäude zahlen sollte. Jetzt im Mai 2015 kam die Antwort auf das Schreiben vom Dezember 2014, indem sich Person X über die Fehler beschwert hat. Die 500€ sind nun natürlich korrigiert, aber zwei große Streitpunkte gibt es immer noch. Es sind in meinen Augen konkrete Fälle, mit ja oder nein als Antwort.

Ich würde mich freuen wenn jemand antwortet, der sich wirklich etwas mit der Materie auskennt.

Streitpunkt Sperrmüllentsorgung:

In den 5 Jahren die Person X nun schon hier wohnt, wurd im Mai 2013 das erste und einzige mal bisher eine Sperrmüllentsorgung des "Kellers" per Aushang angekündigt und vorgenommen. Der Wohnblock besteht aus 3 Aufgängen und jeder Aufgang hat einen großen Gemeinschafts"keller" ohne private Abteile (schlimm genug).

Für diese einmalige Entrümplung will der Vermieter insgesamt 730€ in Rechnung stellen, wovon Person X 18€ bezahlen soll.

Meiner Meinung nach handelt es sich bei diesem einmaligen Fall eindeutig nicht um eine wiederkehrende (und damit umlagefähige) Sperrmüllentsorgung, sondern um einen Einzelfall - und dieser ist laut Nebenkostenreglung nicht umlagefähig. Der Vermieter argumentiert damit, dass die Bewohner ja durch Aushänge benachrichtigt worden sind und eine allgemeine (wiederkehrende) Entrümplung umlagefähig wäre und bezieht sich damit auf das Urteil vom 13.01.2010 des Bundesgerichtshofes - ZR VIII 137/09.

Wer hat hier Recht?

Streitpunkt Hausmeisterkosten/Winterdienst und Pauschale für Instandhaltungs- und Verwaltungskosten:

Der Vergleich mit alten Abrechnungen hat gezeigt, dass die Hausmeisterkosten zwischen 2011 und 2013 fast um 100% gestiegen sind (von anteilmäßig 94€ auf 172€). Firma und Tätigkeitenbereich blieb die Jahre unverändert - damit ja auch die Kostengrundlage.

Als Tätigkeiten werden immer nur sehr allgemein "Überwachung" angegeben.

Die Abzüge für Instandhaltung und Verwaltungskosten liegen pauschal bei 10%.

Person X hat den Vermieter dazu aufgefordert nachvollziehbar darzulegen, wie es zu dieser Kostensteigerung gekommen ist und ob das Gebot der Wirtschaftlichkeit hier eingehalten wurde. Dazu wollte X detailiert wissen, durch welche Tätigkeiten sich die Gesamtrechnung der Hausmeisterkosten ergeben hat, da "Überwachung" ja viel bedeuten kann. Außerdem wollte sich X mit dem pauschalen Abzug von 10% für die nicht umlagefähigen Kosten nicht zufriedengeben.

Die Antwort des Vermieters war sehr ernüchternd, da auf die Fragen nur sehr oberflächlich eingegangen worden ist. Es wurde nur der Gesamtbetrag wiederholt angegeben und welchen Teil X davon zahlen soll. Wie es zu dieser Kostensteigerung gekommen ist und was da jetzt wirklich an Tätigkeiten gemacht worden ist, wurde natürlich nicht erwähnt. Es wurde nur der Bezug zum Urteil von 2000 des LG München genommen, was allgemein umlagefähig ist und was nicht.

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